Frage von dansim0206,

Gemeinnütziger Verein - was ist dann Steuerpflichtig??

Ein Bekannter hat zur Zeit das problem das in ihrem Verein - gemeinnützig anerkannt - es Steitigkeiten gibt wegen der Steuer. Die Streitigkeiten gibt es nur unter den Mitgliedern nicht mit dem Finanzamt. Es geht darum das Sie vorhaben ein Kinder Second Hand Markt duchzuführen. D.h. die Leute geben die Sachen ab. Die Werden dann an einem Tag verkauft und am ende des Tages bekommen die Leute die nicht verkauften Sachen wieder und ihr Geld abzüglich ca. 15 % welches als Provision beim Verein bleibt. Wenn der Umsatz 4000 Euro ist sind ja nur 15% dem Verein. ´Was will das Finanzamt? Den Umsatz - den ja fast alles die Leute bekommen oder der Gewinn??? Die Mitglieder meinen nämlich das sie bei dieser Art Markt direkt über die Freigrenze kommen und somit Steuern bezahlen müssen. Stimmt es das man dann mit Solchen summen hochgerechnet auch wenn man am ende des Jahres nicht an die Freigrenze kommt? Wie hoch ist die Freigrenze bei gemeinnützigen Vereinen? Vielen dank für eure Hilfe

Antwort von wfwbinder,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also, normaler Weise macht man solche Märkte ja mit gespendeten Waren, aber egal.

Tatsächlich ist es doch (gem. Sachverhalt) so, dass der Verein gar nciht der Verkäufer ist, sondern die Leute, die die Sachen geben. Der Verein ist nur Verkaufskommissionär udn und die Leute geben die Sachen als Kommittenten an den Verein.

Damit verkauft der Verein im eigenen Namen, aber für fremde Rechnung (ergibt sich aus dem HGB §§ 383 ff).

Damit hat der Verein nur noch Einnahmen in Höhe der 15 %. DEr Rest des Geldes ist durchlaufender Posten.

Kleiner Tipp: Ein Verein sollte immer ein Mitglied haben, das Anwalt ist udn eines das Steuerberater ist.

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