Frage von brieftraeger, 2

Geldanlagen: gibt es Banken, die Honorarberatung (erfolgsorientiert) je nach Gewinn anbieten?

Gibt es Banken, die nicht auf Provisionsbasis sondern auf Honorarbasis arbeiten, je nach Entwicklung der verkauften Wertpapiere? Hat damit jemand Erfahrungen gemacht?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo brieftraeger,

Schau mal bitte hier:
Bank Honorarberatung

Antwort
von Finanzschlumpf,

Schau mal nach der quirin Bank . Die sind in dem Feld aktiv ( bzw. nur in dem Feld ).

Kommentar von Finanzschlumpf ,

Wobei das nicht exakt ist, was Du suchst glaube ich. Du willst ja alles erfolgsabhängig. Das macht meines Wissens niemand.

Jeder verlangt für die Beratung an sich eine feste Pauschale, die von der Wertentwicklung der Anlage unabhängig ist.

Antwort
von Niklaus,

So etwas gibt es gottseidank nicht. Es geht nur mit Grundhonorar und zusätzlicher erfolgsabhängiger Vergütung.

Kommentar von Logan ,

Und wie das gibt :-)

L

Antwort
von Logan,

Ich keine Banken die das anbieten. Aber verschiedene Finanzportfolioverwalter die das Modell nutzen (Anlagesumme?)

Aber, ohne Dir nahe treten zu wollen, ich habe den Eindruck, dass es für Dich nicht geeignet zu sein scheint.

L

Antwort
von wfwbinder, 2

Das wäre keine Honorarberatung, sondern Vermögensanlage mit Vergütung durch einen Anteil am Anlageerfolg.

Ob eine Bank das macht, weiß ich nicht, halte es für unwahrscheinlich, wenn dann nur eine kleine vermögensverwaltende Privatbank.

Es ist eher eine Sache, die Vermögensverwaltungsgesellschaften machen.

Kommentar von Tritur ,

Bei denen (und bei den Kapitalverwaltungsgesellschaften) gibt es zwar oft erfolgsabhängige Vergütungen aber in allen Fällen zuzüglich zur Grundvergütung.

Das ist dann eine unverschämte Abzocke!

Kommentar von Logan ,

Ich habe noch nie verstanden wieso das Abzocke sein soll... Noch dazu wenn man sich vorher darauf geeinigt hat?!? Kenne keinen Fall bei dem die Performance Fee plötzlich aus dem Busch gehüpft ist und den Investor überrascht hat....

L

Kommentar von Logan ,

Bonuszahlung an Mitarbeiter ist abzocken des Arbeitgebers!!.... Ist der selbe Fall....

Kommentar von Tritur ,

Welch einfältiger Vergleich!

Der Arbeitgeber zahlt aus freien Stücken,

Der Fondsanleger erfährt noch nicht einmal, dass und unter welchen Bedingungen es eine erfolgsabhängige Vergütung gibt (absichtliche Fehlberatung des Vermittlers) und wundert sich nur über die dauerhaft unterdurchschnittliche Performance seiner Anlage.

Kommentar von Logan ,

Der Fondsanleger (mündiger und des Lesens fähiger Bürger) erfährt natürlich unter welchen Voraussetzungen es eine Performancefee gibt. Dafür gibt es den VKP.

Dementspechend erfolgt die Zahlung der Performancefee nach klar geregelten VOR DEM KAUF vereinbarten vertraglichen Regelungen. Kein Anleger ist gezwungen in Fonds mit Performance Fee zu investieren.

Daher ist es unverständlich sich über Performance Fees zu echauffieren.

Und zusätzlich: NATÜRLICH gibt es auch Fonds die NUR Performance Fee nehmen und keine sonstige Management oder Advisory Fee...

Kommentar von Tritur ,

Abzocke deshalb, weil die erfolgsabhängige Vergütungen zur Grundvergütung hinzukommen und so oft laufende Gesamtkosten von weit über 2% im Jahr entstehen.

Kein Anleger sollte Fonds mit einer Kostenquote (TER) von über 1,5% erwerben. Es gibt eine negative Korrelation von Kostenquote zur langfristigen Performance. Teuer ist selten gut und gut meist preisgünstig.

Kommentar von wfwbinder ,

Stopp.

In der Fragestellung ging es um Geldanlage allgemein udn nicht um Fonds. Wozu solche Verträge bei Fonds, wo sich ja als Fondsverwalter schon Spezialisten kümmern.

Ich ging bei dieser FRagestellung natürlich davon aus, dass es umz. B. direkten Erwerb von Aktien (also Einzelwerten) und der Verwaltung von Aktiendepots geht.

Die Sache mit den Fonds ist eine völlig neue Fragestellung.

Kommentar von Tritur ,

Die Alternative zwischen Provisionsbasis und Honorarbasis gibt es ausschließlich im Fondsbereich.

Börsennotierte Aktiengesellschaften zahlen meines Wissens keine Provisionen an die, welche ihre Aktien zum Kauf empfehlen.

Kommentar von wfwbinder ,

@tritur

ich bin bei der Fragestellung von völlig anderen Voraussetzungen aus gegangen.

Wegen der Frage nach der Honorarberatung habe ich an Provisonen von einem Anbieter, einer Fondsgesellschaft usw. gar nicht gedacht, sondern nur an das Verhältnis Anleger - Berater/beratende Bank.

Damit natürlich auch nur andirekte Beratung was gekauft werden sollte gegen Beratungshonorar, oder Vermögensverwaltung gegen Erfolgsbeteiligung.

tut mir leid, ich habe die Frage völlig anders aufgefasst.

Aber wer Fonds kaufen will, hat natürlich solche Alternativen, aber kaum bei Banken, sondern bei freien Beratern.

Kommentar von Logan ,

Keinem Anleger sollte geraten werden, auf die TER zu schauen, weil kein Uneingeweihter mit der TER etwas anfangen kann.... Kenne Fonds mit schön niedriger TER und trotzdem massiven internen Kosten durch hohe Handelsgebühren und Umschlagshäufigkeit. Und wenn die Brokerfee im Kaufkurs enthalten ist, tauchen die Kosten noch nicht einmal im JB auf.

Also was bringt mir da die TER?!?!

Kommentar von Logan ,

Kein Anleger sollte Fonds mit einer Kostenquote von über 1,5% erwerben.....

Wieso empfiehlst Du dann denn Multi Opportunities mit einer TER von 1,71 und ner 10% Perfomance Fee?!? insbesondere wenn die IPConcept die Performance Fee nicht in die TER einrechnet!!!!!

Kommentar von Tritur ,

Keine Regel ohne Ausnahme!

Antwort
von althaus,

Ja gibt es. Nur finden muss Du sie selbst!

Antwort
von Privatier59,

Werden Briefträger nur dann bezahlt, wenn die Post pünktlich und nicht zerknittert ankommt? Natürlich nicht. Wieso sollte für Vermögensverwalter etwas anderes glten?

Kommentar von GAFIB ,

DH, passender Vergleich. Im übrigen empfiehlt sich für den Fragesteller, eine "nicht-spekulative" Haltung zum Investieren einzunehmen, denn diese erbringt dauerhaft die höchste Rendite, nämlich die faktische Marktrendite (ca. 8% im Aktienmarkt) ohne erhebliche Abzüge für spekulatives Agieren.

http://www.bundesweitefinanzberatung.de/expertenartikel/ansicht/die-zehn-goldene...

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