Frage von Pumuckl12345678,

Geldanlage wo,

Hallo,

ich habe im Auftrag eines Ehepaares 2 Fragen zu dem folgenden Fall? Kann da jemand helfen?

Ehepaar, 70 Jahre alt, haben folgendes Vermögen:

1.DekaLux-Mix E1: Start: 01.11.2003 = 152.000 Euro, Stand 30.06.2012 = 160.000 Euro.

2.Deka DE 000DK1CJF6: Start: 01.03.2009 = 150.000 Euro, Stand 31.12.2012 = 157.000 Euro

  1. Frage: Nun überlegen sie schon lange, das zu verkaufen. Aber da die Sparkasse ja immer so nett ist und sie es zu aufregend finden, beides gleichzeitig zu verkaufen und sie auch nicht so richtig wissen, wo sie es anlegen sollen, möchten sie erstmal nur 1 von den beiden verkaufen. Was würdet ihr sagen, was sollten sie von den beiden zuerst verkaufen?

  2. Frage: Nun überlegen sie, wohin mit dem Geld. Sie möchten das so anlegen, daß das alles von alleine läuft, also das sie da nicht selber ständig drauf achten müssen und sich auch nicht in regelmäßigen Abständen beraten lassen müssen und aktiv werden müssen. Also es sollte schon so etwas in der Art wie DEKA sein. Wäre Fidelity eine Möglichkeit?

Vielen Dank

Antwort
von strunz,

Ich/wir sind zwar noch keine 70 Jahre und and den 300 k für die Altersvorsorge arbeiten wir noch, kann mich aber eindenken.

Zunächst: DekaLux-Mix E1 finde ich nicht. Gibt es da ne WKN? DK1CJF = DEKA-EURORENT 2Y TF. Des is'n Dachfond. Dachfonds sind teuer. Und die Rendite von 7 k in den 5 Jahren seit der Finanzkrise? Der Fondmanager darf praktisch alles, erzielt aber de facto keinen Gewinn ...

Ich würde das, im Interesse des Ehepaars, ohne Finanzberater oder sonstiges, in einen günstigen Mischfond tun. Was mir spontan einfällt, konservativ und in der Vergangenheit eine sichere Anlage, wäre Ethna Aktiv (764930) oder CARMIGNAC PATRIMOINE (A0DPW0) - äußerst solide. Wenn es, wie es den Anschein hat, Anleihen sein sollen, finde ich im Grunde die beiden TEMPLETON GLOBAL BOND FUND A (MDIS) (749656) und TEMPLETON GLOBAL TOTAL RETURN FUND A (MDIS) (A0HGTM) als die interessantesten, konservativen Anlagen. MDIS: Die schütten monatlich aus (p.a. ca. 3-4%), was bei 300 k etwa 1,000 EUR monatlich (vor Steuer) entspräche. Ist die Frage, ob Ausschüttung gewünscht ist. Und Global Bonds sind heute konservativer als Europäische oder deutsche. Dies sollte auch dem Ehepaar vermittelbar sein.

Etwas mehr in Aktien aber sehr schön ist auch der FRANKFURTER AKTIENFONDS FUER STIFTUNGEN (A0M8HD), der zwar Aktien im Namen führt, wegen den Stiftungen allerdings eine sehr geringe Volatiltät aufweist. Mich persönlich hat er in den vergangenen 2-3 Jahren sehr überzeugt.

Und dann noch der ARERO und Flossbach von Storch SICAV - Multiple Opportunities (A0M430), beide dürften jedoch bei schlechter Konjunktur wegen des jeweils hohen Aktienanteils Not leiden.

Ethna Aktiv (764930) oder CARMIGNAC PATRIMOINE (A0DPW0) würde ich für Vermögen erhaltend halten und sie sind ja beide von der Philosophie her genau dafür vorgesehen.

Wenn meine über 80-jährige Mutter mal wieder von der Sparkasse mit einem neu abgeschlossenen Bausparvertrag kommt, denke ich auch immer ... MIr ist es aber noch nicht gelungen, sie von einem Sparplan Ethna Aktiv zu überzeugen. Aber das hier zur Rede stehende 70-jährige Ehepaar hat ja schon in Fonds investiert haben ... ja ... überzeuge sie von Ethna Aktiv ausschüttend (764930) oder thesaurierend (A0X8U6). Schön konservativ!

Kommentar von Pumuckl12345678 ,

Vielen Dank für die ausführlich Antwort. :-)

Antwort
von strunz,

"Also es sollte schon so etwas in der Art wie DEKA sein. Wäre Fidelity eine Möglichkeit?"

Ich habe dazu mal eine Rückfrage:

Meine Idee ("Sie möchten das so anlegen, daß das alles von alleine läuft, also das sie da nicht selber ständig drauf achten müssen ...") war hier zunächst Mischfond (die den Zweck haben, dass man nicht selber darauf achten muss, dass die Mischung stimmt). Wenn ich aber unter DEKA Mischfonds nachsehe (48 hits mit diesem Kriterium) fällt mir auf, dass im Prinzip keiner eine Rendite über 20% in 5 Jahren erzielte, mehrheitlich sogar eher negative Renditen in dem genannte Zeitraum. Fidelity Mischfonds ... ich finde die sind irgendwie so ähnlich wie DEKA Mischfonds, d.h. kaum Rendite aber stark in den Kosten. Aus meiner Perspektive würde sich also ein solcher Wechsel eher nicht lohnen.

Aber was ist mit der Anmerkung DEKA/Fidelity gemeint?

Hat die Sparkasse nur eine begrenzte Auswahl an Fondanbieter? Wenn ja, würde ich dort keine Fonds kaufen. Wenn das 70 jährige Ehepaar "Internet-affin" wäre ---> Online Broker (so was wie ComDirect, CortalConsors, DAB, auch Ing-Diba hat ein halbwegs vernünftiges Angebot).

Auch wenn zurückliegende Performance keine Prognose erlaubt: die Performance in den vergangenen 5 Jahren schließt ja einen Streßtest mit ein: Finanzkrise 2008/09. Der beste Performer unter den Mischfonds in den vergangenen 5 Jahren war, meinem online broker folgend, der schon erwähnte Floßbach A0M430, ca. 75% Wertzuwachs in 5 Jahren (mit Finanzkrise). Das sind nicht die 200 oder 300% die man seit ca. März/April 2009 mit Aktien hätte machen können und A0M430 ist halt ein Aktien-lastiger Mischfond ... nur über meinen Online Broker kann ich allein 2500 verschiedene Mischfonds kaufen (oder auch nur selbst analysieren) ... und dass ist der Punkt meiner Rückfrage.

Kommentar von Pumuckl12345678 ,

Hallo,

das mit Fidelity war nur so eine Idee, da man sich ja um nichts kümmern muß. Aber das ist auch schon wieder vergessen.

Hat die Sparkasse nur eine begrenzte Auswahl an Fondanbieter? Wenn ja, würde ich dort keine Fonds kaufen. Wenn das 70 jährige Ehepaar "Internet-affin" wäre ---> Online Broker (so was wie ComDirect, CortalConsors, DAB, auch Ing-Diba hat ein halbwegs vernünftiges Angebot).

Keine Ahnung was die Sparkasse hat. Man läßt sich dort beraten und vertraut der Beratung. Und die wissen ja auch nicht, was sie von diesem Angebot dieser Direktbanken kaufen sollten und dann muß man sich noch ständig drum kümmern... Bei Tagesgeld / Festgeld (bei der Sparkasse) wissen sie wenigstens, wo das Geld ist und das es sicher ist und können sich sorgenlos den Hobbys widmen. Oder wäre die jetzige Anlage dann doch besser? Danke

Kommentar von strunz ,

Lass mich mit etwas anderes anfangen:

Wenn man eine Kapital basierende Riesterrente, Fondsbasiert, anspart, muss man sich um nichts kümmern - oder um nicht mehr als bei eine auf einen Banksparplan basierten.

Würde ich riestern, würde ich es Fondbasiert tun. Sehe ich mir wiederum die Fonds an, die von Riesterversicherer angeboten werden ... gehe ich zu einer Diretkbank, suche mir den mir zusagenden Fonds/ETF aus und verzichte großzügig auf die staatliche Förderung der Riesterrente.Warum? Weil ja die Riesterrente nicht mich sondern die Riesterfondanbieter fördert. Wahrscheinlich kommt bei einer Riesterrente am Ende mehr raus, wenn sie auf einem simplen Sparplan beruht. Bei einem guten Fond kommt aber meh rum als bei einem Sparplan, weswegen Riestern für mich einfach nicht in Betracht kommt.

*"1.DekaLux-Mix E1: Start: 01.11.2003 = 152.000 Euro, Stand 30.06.2012 = 160.000 Euro.

2.Deka DE 000DK1CJF6: Start: 01.03.2009 = 150.000 Euro, Stand 31.12.2012 = 157.000 Euro"*

8,000 Euro in 9 Jahren, 7,000 Euro in knapp 4 Jahren, naja, immerhin kein Verlust. Tagesgeld, 2% ohne Quellensteuer gerechnet:

1.11.2003=152,000 31.12.2004 = 155,000, 31.12.2005 = 158,000, 31.12.2006 = 161,000 31.12.2007 =164,000 31.12.2008 = 168,000 31.12.2009 = 171,000 31.12.2010 = 174,000 31.12.2011 = 178,000 31.12.2012 = 181,000

So rein renditemäßig wäre eigentlich ein Tagesgeldkonto für das Ehepaar doch irgendwo empfehlenswerter als DekaLux-Mix E1? Oder wie siehst Du das?

Ethna Aktiv kostete am 1.11.2003 58,22. Für 150.000 wären das ca. 2.575 Anteile. Das wären heute 2,575 * 119,65 EUR = 308.000 Euro.

Kann sich also rein renditemäßig auch durchaus mit einem Sparbuch messen.

Wenn es dem Ehepaar nicht um Rendite geht, würde ich auch nix ändern.

Der Punkt ist hier: Nach 10 Jahren kann der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Fond, bei 150.000 Euro, durchaus mal 150.000 (308.000-160.000) Euro ausmachen.

"Keine Ahnung was die Sparkasse hat. Man läßt sich dort beraten und vertraut der Beratung. Und die wissen ja auch nicht, was sie von diesem Angebot dieser Direktbanken kaufen sollten und dann muß man sich noch ständig drum kümmern."

Womit hat die Sparkasse das Vertrauen verdient?

Direktbanken bieten eine große Palette an ... sagen wir ... Finanzprodukten ohne Rat an. Wie wär's, dem älteren Ehepaar SELBSTVertrauen anzuraten?

Blöde Frage: Hätte das Ehepaar nicht genug Selbstvertrauen, sich 500 Aktien der Münchner Rück zu kaufen? Ganz solides Unternehmen. Versichert Versicherer (so was wie Riesterrentenversicherer, Kapitallebensversicherer etc. etc.) Stand 2003 bei ca. 100 Euro und steht heute auch nicht schlechter. Dividendenrendite in der Zeit irgendwo zwischen 4 und 6 % per annum. Oder Aktien, die früher Witwen- und Waisenaktien genannt wurden, Eon & RWE. Oder ewas konservativer, einen ETF auf Bundesanleihen; nimm so was http://de.ishares.com/de/rc/produkte/EXHA/fond-aufgelegt.

Die letzte Anmerkung nur um zu sagen: Ein Fonds diversifiziert und hat Kosten (den Fonsmanager, der diversifiziert). Das kann man auch selber machen. Aktien kaufen, Aktien ETF kaufen, Anleihen kaufen, Anleihen ETF kaufen und den Fondsmanager einsparen. Wenn ich schon einen Fondmanager zum Diversifizieren bezahlen würde, dann würde ich mir einen Mischfond kaufen - einen guten.

Gut halte ich (ich bin kein Finanzberater) Ethna Aktiv , CARMIGNAC PATRIMOINE usw. usw.

Bietet die Sparkasse derartige Mischfonds nicht an, hat die Beratung auch kein Vertrauen verdient. Ich würde dann dort auch keine Fonds kaufen. Wenn ein Wechsel der Bank/ein zusätzliches Depot bei einer Direktbank nicht in Betracht kommt:

a) bei Desinteresse an Rendite unbedingt in den beiden Deka Fonds bleiben. Die sind sicher Vermögens vernichtend. b) bei Interesse an Rendite raus aus beiden Fonds und auf's Tagesgeldkonto, wenn es da zumindest 1% Zinsen gibt. Das ist dann viel langsamer Vermögens vernichtend. c) den Tip gab es schon, halte ich für noch besser als Tagesgeld, Gold physikalisch ins Schließfach legen. Wie schon häufig erwähnt, vor Hundert Jahren konnte man sich von 1 Unze Gold einen Maßanzug kaufen und das wird man vermutlich auch in 100 Jahren noch könne = Vermögens erhaltend.

Antwort
von jsch1964,

Also, wenn ich das richtig verstehe, soll sich bei der Anlage zwar etwas ändern, aber im Prinzip soll sie gleich bleiben - quasi dasselbe nur mit anderem Namen, ja? So nach dem Motto: "Dusch mich, aber mach mich nicht nass!"

Das wird schwierig. Mir fallen, genau, wie den meisten anderen hier, einige Möglichkeiten ein, aber die haben alle nichts mit der bisherigen Anlage zu tun.

Woran haben die Leute denn gemerkt, dass diese DEKA-Idee doch nicht so toll war? Haben die das von alleine gemerkt oder sind sie drauf gestoßen worden? Was ist die Motivation, jetzt etwas zu ändern?

Antwort
von Typderfinanzen,

Sucht euch einen Finanzberater oder eine neue Bank (bei dem Vermögen würde ich zum ersteren tendieren, kostet eventuell mehr, ist aber unabhängiger) die euch umfassend beraten können. Und lasst vor Vertragsabschluss nochmal wen drüber schauen der ein bisschen was davon versteht. Ihr solltet gleich beides von der SK abziehen, wie schon diskutiert bringt kaum was, je schneller desto besser für euer Geld.

Antwort
von strunz,

2.Deka DE 000DK1CJF6: Start: 01.03.2009 = 150.000 Euro, Stand 31.12.2012 = 157.000 Euro

Dafür erst einmal sorry, aber das treibt mich zur Raserrei... oder treibt mir zumindest die Tränen in die Augen

War das nicht im März oder im April 2009 ... da diskutierte ich mit einem Verwandten: "Was denkst Du, jetzt 100 k in GE (General Electric)? Logik: Wenn die Wirtschaft wieder anspringt, dann zuerst in den USA, und GE ist ein hinreichend "undifferenzierter Saftladen", um vom Anspringen der Wirtschaft hinreichend sicher zu profitieren."

Mein Verwandter meinte: "Gute Idee!"

Ich hatte nur 2 Probleme: 1. Ich hatte keine 100 k und 2. Es gab bessere Ideen als GE.

100 k in GE im April 2009 .... sagen wir ca. 11.0000 Anteile. Das wären heute, konservativ gerechnet, 11.000 * 16 176.000 Euro (ohne die 3-4% Dividendenrendite)

Die Idee war also nicht die beste. So was wie Apple kostete nach der Finanzkrise unter 100 Euro, stand mal über 500 ist aber heute immer noch deutlich über 300.

Es gab also im März/April 2009 deutlich bessere Ideen als General Electric.

2.Deka DE 000DK1CJF6: Start: 01.03.2009 = 150.000 Euro, Stand 31.12.2012 = 157.000 Euro

Nunja --- da gab es aber auch bessere Ideen ... März 2009 ... danach stieg doch alles?!

ALLES, außer Deka.

Ich kann es mir heute noch nicht verzeihen, mich nicht im März/April 2009 über beide Ohren verschuldet zu haben, um GE Aktien zu kaufen...

Antwort
von Rat2010,

Welche Funktion hast du? Es ist eher einfach, genau gesagt Tagesgeschäft, den Herrschaften zu helfen.

hr Vermögen steckt in zwei uninteressanten Fonds. Sie sind von der Sparkasse so beraten worden wie alle und weil das Management schlecht und die Kosten hoch sind, stecken sie in Produkten, bei denen dauerhaft das Risiko im Vergleich zu den Chancen zu hoch ist.

Unabhängige Berater (bevorzugt gute) können bei dem Anlagebetrag sehr einfach etwas zusammenstellen, bei dem die Chancen sehr hoch ist und das Risiko zu ihnen passt.

Dafür sind die da. Die überwachen das Portfolio dann auch laufenI und die Anleger haben genau das, was sie wollen.

Von der Sparkasse ist das aber nicht zu bekommen und ohne sich zu bewegen, kommen sie auch nicht weiter.

Kommentar von Pumuckl12345678 ,

Hallo,

also ein unabhängiger Berater stellt etwas zusammen und überwacht das auch, wahrscheinlich jährlich oder so? Das hört sich gut an. Aber wie kommt man dann an das ran, was der Berater zusammengestellt hat? Da müssten die Eheleute dann selber anhand der Aufstellung des Beraters im Internet tätig werden? Das kann doch dann der unabhängige Berater nicht für die machen, oder ?

Danke

Kommentar von althaus ,

Für konservatige Geldanlagen bauchst Du keinen unabhängigen Berater auch keinen Vermögensberater mehr. Nicht mehr in dem Alter!!!!

Kommentar von Pumuckl12345678 ,

@Althaus:

zu dem fachlichen Inhalt deiner Kommentare kann ich ja nichts sagen, da ich wie gesagt keine Ahnung habe.

Aber ansonsten finde ich deine ständigen Äußerungen wie "da die ja sowieso nicht mehr lange zu leben haben" und ähnliches total bescheuert und taktlos. Muß man sich ständig so blöde ausdrücken?

Kommentar von blnsteglitz ,

der ist so.... - Ignorieren!!!!!!

;-)

Kommentar von Rat2010 ,

Tut mir leid, dass ich deinen Kommentar erst jetzt gesehen habe. Weil ich für das Unternehmen, dessen Vorstand ich bin, keine Reklame machen darf, ist es nicht ganz so einfach. Es gibt deutschlandweit eine ganze Menge auf offene Fonds spezialisierte Berater. Große und kleine. Solche die bei dem Analgebetrag 100 % Rabatt gewähren und solche, die das nicht machen.

Es geht schlicht und einfach darum, dass es viele für die Herrschaften sehr gut geeignete Fonds gibt, die aufeinander abgestimmt eine für Sie interessante Kombination aus Risiken und Chancen ergeben. Das kann jeder gute Man kennt sich in der Branche und vermutlich könnte ich dir vielleicht einen in deiner Region nennen. Wenn die den allerdigns persönlich besuchen müssen oder er sie besuchen muss, sind die Konditionen schn wiede schlechter.

Du kannst aber auch auf gut Glück so was versuchen:

http://www.finanzfrage.net/frage/wer-kennt-guten-serioesen-und-unabhaengigen-fin...

Wenn die sich nicht bewegen, was ich vermute, hilft das allerdings auch nicht.

Antwort
von althaus,

Ich habe Verständnis dafür das sich jemand nicht für Geldanlagen interessiert. Jedoch endet das Verständnis da, wenn man 10 Jahre lang seine Lebensrente einer Bank überläßt und sich überhaupt nicht darum kümmert. Wieso wird denn hier plötzlich gefragt. Was meint denn die Sparkasse dazu? Es ist doch von eurer Seite noch überhaupt nicht entschieden ob ihr bei der Sparkasse bleibt. Leuchtet es euch denn nicht ein daß die Performance bzw. Rendite die in den letzten Jahren erwirtschaftet worde ist miserabel ist. Kennt Ihr keinen in der Familie der sich zumindest mit konservativen Geldanlagen auskennt? Ich finde jeder Schukabgänger sollte zumindest Festgeld, Sparkonto und Sparbriefe kennen. Wo haben denn die 70 Jährigen in ihrem Leben gewohnt, das sie nicht mal dies kennen. So uninteressiert Bzw doof kann man doch gar nicht sein. Das kann man sogar in einem kurzem Beratungsgespräch schneller lernen als hier zu fragen. Also schnapp Dir mal die beiden 70 Jährigen und lassen Dich über konservative Sparanlagen für Senioren beraten und das bei verschiedenen Banken, dann bist Du ein wenig schlauer. Solange kann man ja das Geld auf einem Tagesgeldkonto liegen lassen. Immerhin besser als diese Fonds die wieder abstürtzen können.

Kommentar von Pumuckl12345678 ,

Jedoch endet das Verständnis da, wenn man 10 Jahre lang seine Lebensrente einer Bank überläßt und sich überhaupt nicht darum kümmert.

Natürlich haben die sich drum gekümmert. Da sie sich eben nicht für Geldanlagen interessieren, haben sie sich regelmäßig von der Sparkasse beraten lassen und das getan, wozu ihnen geraten wurde. Und wenn man dann zur Sparkasse geht und seine Bedenken äußert, ob das denn alle so gut ist, dann wird man von der Sparkasse überzeugt das alles in Ordnung ist. So ergeht es sicherlich nicht wenigen Menschen. Man weiß ja auch nicht, wo man besser aufgehoben ist. Menschen, die sich mit Finanzen regelmäßig beschäftigen, können sowas natürlich nicht verstehen, daß es Menschen gibt, die sich auf eine Bank verlassen.

Und natürlich kennen die Festgeld / Tagesgeld /Sparbriefe. Genau das wollten sie ja auch. In den Antworten auf die Frage von vor ein paar Tagen wurde aber zu Fonds geraten und nicht zu Festgeld. Jetzt wird wieder zu Festgeld / Tagesgeld geraten, da Fonds nicht in Frage kommen. Dann sollen sie das mal so machen. Ist ja auch das einfachste und sie wissen wenigstens, was sie haben. Und dann sollen sie mal anständig und regelmäßig in den Urlaub fahren und sich ein schönes neues Auto und sowas gönnen.

Kommentar von althaus ,

Endlich glaube ich daß Du verstanden hast. Finger weg von allem was sie nicht verstehen und nur die einfachsten Produkte abschließen für die keine Berater mehr notwendig sind. Einen Vermögensberater braucht ihr nicht. Der kostet auch Geld. Vielleicht nicht direkt, aber zumindest das was er euch dann verkaufen will (nennt man Ausgabeaufschlag) darauf könnt ihr verzichten. In der derzeitigen Niedrigzinsphase gibt es sowieso kaum Alternativen zum Tagesgeld. Fonds kommen nur in Frage, wenn sich die Herrschaft damit auskennt und nicht nur ja und Amen zum Berater sagt. Also Finger weg davon und einfache Produkte abschließen und die Sparkassenfonds sofort verkaufen. Viele Grüße althaus.

Kommentar von althaus ,

Endlich glaube ich daß Du verstanden hast. Finger weg von allem was sie nicht verstehen und nur die einfachsten Produkte abschließen für die keine Berater mehr notwendig sind. Einen Vermögensberater braucht ihr nicht. Der kostet auch Geld. Vielleicht nicht direkt, aber zumindest das was er euch dann verkaufen will (nennt man Ausgabeaufschlag) darauf könnt ihr verzichten. In der derzeitigen Niedrigzinsphase gibt es sowieso kaum Alternativen zum Tagesgeld. Fonds kommen nur in Frage, wenn sich die Herrschaft damit auskennt und nicht nur ja und Amen zum Berater sagt. Also Finger weg davon und einfache Produkte abschließen und die Sparkassenfonds sofort verkaufen. Viele Grüße althaus.

Kommentar von strunz ,

"Jedoch endet das Verständnis da, wenn man 10 Jahre lang seine Lebensrente einer Bank überläßt und sich überhaupt nicht darum kümmert."

"Natürlich haben die sich drum gekümmert. Da sie sich eben nicht für Geldanlagen interessieren, haben sie sich regelmäßig von der Sparkasse beraten lassen und das getan, wozu ihnen geraten wurde."

Wenn sie sich nicht für Geldanlagen interessieren, sollten sie Geld, sofern vorhanden, verprassen, versaufen, verhuren oder verdingsbumsen. Halt nicht an-legen sondern einfach zum Fenster raus-werfen.

Wenn man 10 Jahre seind Geld einer Bank anvertraut hatte und danach mehr hat, als der der, der sein Geld eine Hure anvertraut hatte ... Glück gehabt, kann man da nur sagen. Versaufen ist in 90% der Fälle billiger und lustiger, als das Geld bei der Sparkasse anzulegen. Eventuell Nebenwirkungs-ärmer ... ne, Quatsch, der Kater danach wird der selbe sein :-).

Regelmäßig in den Urlaub und ein neues Auto! Genau! Das macht man im Alter von 70 Jahren mit 300 k. Sparkasse? Auf was und für was spart man (sich von den Knochen ab) denn noch im Alter von 70?

Der Sparkassenberater macht ja auch nix anderes. Von den Beratungsprovisionen kauft er sich auch ein neues Auto - nur ein kleineres - er ist ja noch jünger.

Antwort
von macronom,

Nur keine Scham, das Vermögen ist ihr Eigentum und sie können damit machen was sie wollen ! Immer auf die Eigene Stimme hören. Den schleimigen Bankern kann man eh nicht vertrauen, die verkaufen nur was sie aufgetragen bekommen. Für mich in dem Alter käme nur eins in den Sinn alles auflösen und bei einer Scheideanstallt, besser noch bei mehreren, Goldbarren in der Größe von 100-250 Gramm kaufen und zur Not im Bankschließfach bunkern. Namhafte Geldtransporteure bieten auch sichere Lagermöglichkeiten an. Das hat den Vorteil, keine Mwst. und lässt sich bei einer Erbschaft besser verteilen. Barren kann man jederzeit verkaufen. Der Wert ist immer steigend.

Antwort
von althaus,

Reichen die Antworten der letzten Frage nicht aus???? .....Verkaufen und das restliche Leben genießen bevor die Anlage wieder den Bach runter geht.

Kommentar von Pumuckl12345678 ,

Die Antworten waren super. Aber trotzdem wissen die Eheleute nicht, was zuerst verkaufen und wo anlegen.

Kommentar von HilfeHilfe ,

mal ne blöde Frage, SIE haben den Auftrag. Warum kriegen SIE den Auftrag solche Beträge zu managen und keine Anhnung von Geldanlage ? In welchem Verhältniss stehen Sie zum Ehepaar ?

Kommentar von Pumuckl12345678 ,

Hallo, Ich habe sicher nicht den Auftrag, solche Beträge zu managen. Möchte ich auch gar nicht, da ich sowas total langweilig finde. Kann ich auch gar nicht, da ich null Ahnung habe :-) Und da einige Leute sich mit Internet auch nicht auskennen, wurde ich gebeten, doch mal im Internet nachzufragen.

Also Fidelity wäre eine Möglichkeit? Ist sowas mit Vermögensverwalter gemeint?

Vielen Dank

Kommentar von althaus ,

Was ist so schwierig zu verstehen? Verkaufen und konservativ anlegen. Dafür braucht man kein Vermögensberater. Das kann man selbst. Oder noch nie was von Tagesgeld oder Festgeld oder Sparbriefe gehört???? Stell Dich doch nicht so doof an. Mit 70 Jahren bindet man sich nicht länger als 5 Jahre. Ich bezweifle dasß da Fonds überhaupt noch in Frage kommen.....Wer so viel Geld hat und keine Ahnung was damit anzufangen ist selbst schuld. Da kann man nicht mehr helfen.

Kommentar von althaus ,

Was ist so schwierig zu verstehen? Verkaufen und konservativ anlegen. Dafür braucht man kein Vermögensberater. Das kann man selbst. Oder noch nie was von Tagesgeld oder Festgeld oder Sparbriefe gehört???? Stell Dich doch nicht so doof an. Mit 70 Jahren bindet man sich nicht länger als 5 Jahre. Ich bezweifle dasß da Fonds überhaupt noch in Frage kommen.....Wer so viel Geld hat und keine Ahnung was damit anzufangen ist selbst schuld. Da kann man nicht mehr helfen.

Kommentar von blnsteglitz ,

Wer so viel Geld hat und keine Ahnung was damit anzufangen ist selbst schuld

Du sprichst sowas von aus dem Herzen- ich bedaure das Ehepaar auch. Und das meine ich ganz ehrlich.

Kommentar von althaus ,

Ich habe verständnis dafür, daß man kein Interesse an Finanzprodukte hat. Aber wer über 10 Jahre und noch viel länger, denn das ganze Geld wurde ja nicht von heute auf Morgen angespart sondern sicherlich das ganze Leben lang und sich nie Gedanken gemacht hat was damit anzufangen und wie evtl. besser anzulegen, das ist fahrlässig!!!! Dafür gibt es keine Entschuldigung. So doof kann man nicht sein.

Kommentar von strunz ,

"Mit 70 Jahren bindet man sich nicht länger als 5 Jahre. Ich bezweifle dasß da Fonds überhaupt noch in Frage kommen....."

Also einen (offenen) Fond (oder ETF) sollte man innerhalb von 2-3 Tagen verkaufen können. Da kommen von der reinen Liquidität Festgeld und Sparbriefe nun überhaupt nicht mit.

Ich denke nicht, dass man im Alter mehr als, sagen wir, 12 Monatsrenten/-pensionen, auf dem Tagesgeldkonto haben sollte und 300 k sollte mehr als 10 bis 12 monatliche Einkommen des Ehepaars darstellen. Bei z.Zt.. 1-2% Umlaufrendite ist der Tip mit dem Tagesgeldkonto eher Vermögens vernichtend denn erhaltend.

Was m.E. bei der Schilderung von Pumuckl schief gelaufen ist: Man geht zu einer Bank und wird beraten. De facto findet jedoch kein Beratungs- sondern ein Verkaufsgespräch (was die Deka bei einem Dachfond so verdient? 5% p.a. [von 300 k], also 15 k p.a. halte ich da für eine realistische Schätzung) statt - das Übliche möchte man sagen.

Sich nen Online Broker nehmen, und bloß nicht "beraten" lassen - würde ich sagen.

"Wer so viel Geld hat und keine Ahnung was damit anzufangen ist selbst schuld. Da kann man nicht mehr helfen."

Na, wir sollen doch alle lebenslang lernen können, sagt man.

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