Frage von JonaB,

Geldanlage für Kinder über Fondssparplan?

Haltet ihr es für sinnvoll das Geld für den 18. Geburtstag für Kinder in einen Fondssparplan zu stecken?

Heute ist der Kleine fast 10 J. Sprich ich würde für 8 Jahre einen Betrag X einzahlen. Dieser sollte sich natürlich positiv entwickeln im Sinne für den Kleinen.

D. h. es wird ein Anbieter gesucht, der im Idealfall keine Kosten verursacht.

Habt ihr Empfehlungen? Was habt ihr getan für die die Kleinen?

Danke!

Antwort
von Rat2010,

Es gibt jedenfalls aus heutiger Sicht nichts sinnvolleres und genau betrachtet kannst du immer nur das machen, was aus heutiger Sicht voraussichtlich das Beste ist. Was die Zukunft bringt wird in dieser entschieden.

Die DWS hat bis zum 18. Lebensjahr keine Depotgebühr und ein - für Kinder - ausreichendes Sortiment. Dazu gibt es Berater/Fondsdiscounter, die diese Depots mit hohen Rabatten eröffnen. Es kommt aber darauf an, welchen Fonds man nimmt. Wegen der Gebührenfreiheit kann man dort auch mehrere nehmen. Für kleinere Kinder ist es sehr einfach. Bei acht Jahren kannst du mit Aktienfonds anfangen, nur brauchst du eine Haltung zu den Märkten, um das mehr als - sagen wir mal - vier oder fünf jahre zu machen.

Meine Kids haben dort und bei Templeton (hatte man vor 12 - 14 Jahren, geht aber, weil die noch eigene (generell gebührenfreie) Depotführung haben auch heute noch) Depots zu Mitarbeiterkonditionen.

Antwort
von Beraten24,

Kosten sind nicht das einzige, was zählt... ETFs an sich haben einen grossen Charme... Das mögliche Universum ist riesig... Sinnvoll sind grosse Indices: Dax30, S&P500 usw... Die Haken sind im Detail: Wie bildet der Fonds den Index ab? Da gibt es diverse Varianten...real physisch oder auch nur durch sog. "Futures"... Es gibt auch Unterschiede, was vom Index in den Fonds kommt... Bausparen ist eine schlechte Anlage direkt im Geldmarktbereich.

Ich würde eine Mischung machen...Rendite / Kosten / Laufzeit...

Antwort
von Candlejack,

Haltet ihr es für sinnvoll das Geld für den 18. Geburtstag für Kinder in einen Fondssparplan zu stecken?

Kann sinnvoll sein, muss nicht, Sache eines Gesprächs mit Analyse...

für 8 Jahre einen Betrag X einzahlen.

In den heutigen volatilen Zeiten 8 Jahre Horizont für einen Aktienfonds. Kritisch, ich empfehlen min. 10 Jahre. Ansonsten eben Mischfonds oder mit Sicherheitsbeimischung...

D. h. es wird ein Anbieter gesucht, der im Idealfall keine Kosten verursacht.

Wann kapieren die Menschen endlich, dass etwas nichts wert ist, was nichts kostet. Die kostenlosen Broker, sind für die Menschen gedacht, die Ahnung haben und wissen, was sie tun. 90% der Kunden können das NICHT. Wie oft habe ich Kunden schon vorgerechnet, dass sie mit einem von mir vorgeschlagenen Fonds/Portfolio trotz AA und Depotgebühr besser kamen als mit ihrem kostenlosen Fonds ?

Habt ihr Empfehlungen?

Ich hab immer Empfehlungen für Kunden, aber erst nach einem Beratungsgespräch.

Was habt ihr getan für die die Kleinen?

Kurzfristig Bausparer, langfristing (bis 18) fondsgebunden, aber kein Fondssparplan. Allerdings haben wir auch mit einem halben Jahr angefangen ;-)

Antwort
von obelix,

das ist sinnvoll. Ich würde hier Richtung Mischfonds gehen. Aktienfonds könnten zu riskant sein in dem Sinne, dass bei Verkauf auch eine Baisse anstehen kann. Und dann ist der Zeitpunkt des Verkaufes schlecht.

Spontan fällt mir Carmignac (als Fondsgesellschaft) ein. Dort gibt es Fonds, die passen könnten. Man kann bei fondsweb.de in der Peergroup nach Konkurrenten suchen.

Antwort
von althaus,

Ich habe für meine Kinder 10 und 13 Jahre alt jeweils einen Bausparvertrag bei der DEBEKA abgeschlossen. KOstenfrei und 3,25% Verzinsung. Kann sein, daß man mit Fonds mehr verdienen kann, kann aber auch sehr viel weniger werden, daher habe ich mich für den Bausparvertrag entschieden. Zudem bekommen die hin und wieder Einzelaktien Positionen von 3 bis 5.000 Euro ins Depot. Wenn sie im Gewinn sind wird umgeschichtet. Versuche dies schon seit 8 M0naten und eines kann ich jetzt schon sagen, der Bausparvertrag rentiert bisweilen besser als die Aktien.

Kommentar von spiridon1975 ,

Wo kommt dieses Angebot her? Der Kinderbausparplan auf der Debeka-Webseite hat die ueblichen Kosten in Hoehe 1%. Wenn man 1% abzieht ist der Zinssatz auf Grund der langen Laufzeit nicht mehr attraktiv.

Kommentar von althaus ,

@spiridon: Besondere Vorteile bei der Debeka Keine Kontoführungsgebühren! Zinsbonus von bis zu 3,6 % Ich bekam noch einen Bonus von 160 Euro für Schüler. Ob es den noch gibt weiss ich nicht. Damit würde aber die Abschlußgebühr kompensiert werden.

Kommentar von Fragfreund ,

@ althaus. Du hast das schon öfters erwähnt und ich kann nur immer wieder erwidern: Völlig unrentabel und zu "gebührenintensiv". Geh da raus, wenns ohne großen Verlust möglich ist. Und dass das ganze lukrativer ist, als deine Aktienspekulationsbeimischung zeugt nur davon, dass die Aktien wohl eine schlechte Performance haben.

Die Mischung passt meiner Meinung aber auch gar nicht zusammen.

Kommentar von Candlejack ,

@fragfreund. Du wiederholst Deine Ansichten doch auch immer wieder, wieso darf das Althaus nicht ;-) ? Was ist an dem Ding denn zu gebührenintensiv ? Die Regeln sind klar und nachlesbar, ist ein gutes sicheres Sparprodukt. Vergleichbar ist es mit Aktienspekulationen nun überhaupt nicht. Und wieso passt die Mischung nicht zusammen ? Viele Kunden mischen spekulative und sichere Anlagen kurz und langfristig in der Anlagestrategie. Ist auch sinnvoller, es sich für DAS eine Pferd zu entscheiden... und solange der Kunde das hat, was er erreichen möchte und was seinen Vorstellungen entspricht, hat er das richtige. Ich setze dann zwar nochmal an als Berater, aber wenns dann doch passt, passts. Althaus scheint zufrieden und nur das zählt. Für viele Berater waren diese Ansichten ein langer Lernprozess, andere lernen das auch noch ;-)

@ spiridon1975: wieso ist der Zinssatz mit Bonus am Ende wegen der Abschlußgebühr nicht mehr interessant. Mal abgesehen vom Ausbildungsbonus...

Kommentar von spiridon1975 ,

Im Rahmen des jetzigen Zinsniveaus ist das Angebot ok. Ich hallte es aber wegen des niedrigen Zinsniveaus nicht fuer sinnvoll die Zinsen sieben Jahre festzuschreiben, auch wenn kurzfristig noch Potential fuer weitere Zinssenkungen bestehen. Sinnvoller waere ein Treppendepot, etwa jaehrlich Gelder vom Tagesgeldkonto in Festgelder umschichten.

Zu Deiner Antwort auf Fragfreund gebe ich Dir ausdruecklich Recht. Die Kombination von festverzinslichen Anlagen und Aktien ist natuerlich eine sinnvolle Moeglichkeit. Man kann sich dagegen entscheiden, wenn man das Risiko der Aktien nicht will, aber pauschal zu schreiben, das passt nicht zusammen ist schlicht falsch. Meine Empfehlung waere eher ein breit streuender Aktienfond oder Aktien-ETF. Wenn aber jemand mit Erfahrung Spass daran hat sich an Einzeltiteln zu versuchen ist es ok, als Geldanlage fuer meine Kinder wuerde ich das allerdings nicht nehmen und althaus so wie ich ihn verstehe auch nicht.

Antwort
von qtbasket,

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