Frage von harri47,

geld erhalten Schaden nicht reguliert

Nach erheblichen Wasserschaden ,Gelder von Versicherung zur Auszahlung gekommen,nur Vermieter hat den Schaden nur geringfügig repariert,so dass erhebliche Mängel sind und wir auf überhöhte Stromkosten von 3 Bautrockengerätenzahlen mußten ,jetzt will er uns rausklagen weil wir Miete gekürzt haben ,wegen nicht Bewohnbarkeit des Hauses (6 Monate),desweiteren wir auch Ausgaben für Fremdunterbringung hatten

Antwort
von Juergen010,

Sehe ich das richtig?

Wasserschaden ist in Eurer Mietwohnung eingetreten ... Vermieter wird von Versicherung entschädigt ..... hat aber nicht vollständig repariert.

Euch ist Schaden entstanden. Zum einen durch zeitweise Unbewohnbarkeit musstet Ihr ins Hotel ziehen und die Kosten dafür selbst tragen. Zum anderen ist durch den hohen Stromverbrauch von aufgestellten Trocknungsgeräten Euer Stromverbrauch explodiert.

Sind nicht auch weitere Schäden bei Euch eingetreten? Z.B. Möbel oder Kleidung beschädigt worden?

Nun habt ihr berechtigter Weise die Miete gekürzt - hoffentlich nicht auf Null. Das passt natürlich dem Vermieter nicht. Der will nun Klage erheben.

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Dieser Klage würde ich recht gelassen entgegen sehen.

Nichtdestotrotz solltet Ihr zu einem Fachanwalt für Mietrecht gehen und diesen mit der Wahrnehmung Eurer Interessen beauftragen.

Erstellt eine ausführliche Bilddokumentation der Wohnungsschäden. Fertigt Gedächtnisprotokolle vom Reparaturablauf sowie von den Gesprächen mit dem Vermieter. Gibt es Zeugen?

Fragen die mir auf die Schnelle einfallen und für die Ihr eine plausible Erklärung haben solltet: Warum war das Verbleiben in der Wohnung nicht zumutbar - war das ggf. mit dem Vermieter abgesprochen? Ist die Höhe der Mietkürzung angemessen gewesen?

Grundsätzlich muss der Vermieter Wohnraum zur Verfügung stellen, der 100% in Ordnung ist. Ist er das nicht, so ist eine angemessene Mietkürzung gerechtfertigt. Die Betonung liegt auf Angemessenheit. Diese wird innerhalb der Klage vom Gericht geprüft. Habt ihr also überzogen gekürzt kann Euch das Gericht zur Nachzahlung verdonnern.

So wie du den Fall schilderst ist der eingetretene Wasserschaden nicht vollständig repariert und saniert worden - sprich Eure Wohnung ist nach wie vor nicht Mangelfrei. Ihr könntet die Miete also weiterhin - angemessen - kürzen.

Auch der bei Euch tatsächlich eingetretene Schaden ist vom Vermieter zu regulieren - unabhängig davon ob er von seiner Versicherung entsprechend entschädigt wurde oder nicht. Dbzgl. könntet ihr - was zu empfehlen ist - im Streitfall mit dem Vermieter, Aufrechnung erklären. Dazu wird Euch aber Euer Anwalt sicherlich ausführlich beraten.

Mein Rat also:

Fachanwalt einschalten! Schäden ausführlichst dokumentieren! Ruhe und Nerven bewahren!

Antwort
von Kollek,

Nach erheblichen Wasserschaden (was ist erheblich?),Gelder von Versicherung zur Auszahlung gekommen (wer aufgrund welcher Tatsache?), nur Vermieter hat den Schaden nur geringfügig repariert (was ist geringfügig?), sodass erhebliche Mängel sind (was ist erheblich?) und wir auf überhöhte (??) Stromkosten von 3 Bautrockengeräten zahlen mußten, jetzt will er uns rausklagen weil wir Miete gekürzt haben, wegen nicht Bewohnbarkeit des Hauses (6 Monate), desweiteren wir auch Ausgaben für Fremdunterbringung hatten (was sagt die Hausratversicherugn dazu?). Ich würde damit zu einem Anwalt (Mietrechts-Spezi!) gehen der nicht nur gute Tips hat, sondern sicher auch weitere pfiffige Ideen hat.

Antwort
von Privatier59,

Tragische Sache und mordsmäßige Schweinerei. Nur, was ist denn die Frage an uns?

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