Frage von blogger, 4.925

Kann ich problemlos Geld vom Sparstrumpf auf das Konto einzahlen oder kann das Ärger mit dem Finanzamt geben?

Hallo, ich wollte mal die Ersparnisse vom Sparstrumpf wieder auf Girokonto einzahlen. Jedoch mache ich mir Sorgen, dass der Fiskus plötzlich auf mich zukommen und nach der Herkunft des Geldes fragen könnte. Ich bin berufstätig und verdiene 1200€ monatlich. Ich will zwar nicht das ganze Geld direkt einzahlen. sondern nach und nach. Wie viel kann ich im Monat maximal einzahlen, ohne Probleme zu befürchten. Grüße

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Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Finanzamt, 4.567

Du schreibst nicht, wieviel es ist und in welchem Zeitraum Du es angepart und und ob einiges davon schon mal auf einem Konto war und Du es abgehoben hast.

Ich würde es aber nciht auf eine Reihe kleinerer Zahlungen aufteilen und es nur in einer Summe machen.

Wenn sich wirklich das Finanzamt dafür interessieren sollte, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man denkt die 500,- Euro (Beispiel) im Monat Einzahlung sind eine Einkommensquelle, weitaus größer, als dass man an eine angesparte Summe denkt.

Nimm Dein Geld und zahle es ein. Deine Bank wird Dich ja kennen.

Antwort
von Primus, 4.169

 Das sagt Wikipedia dazu:

Überwachungs- und Meldepflichten

Die Überwachungs- und Meldepflichten von Banken, Versicherungen etc. sind im Geldwäschegesetz geregelt.

Unabhängig und scharf zu trennen von der Verpflichtung zur Erstattung einer Verdachtsanzeige besteht die Pflicht, ab einem Betrag von 15.000 Euro den Einzahlenden zu identifizieren und die Transaktion aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung als solche wird nicht weitergegeben, sondern muss fünf Jahre lang aufbewahrt werden.

Antwort
von Mikkey, 4.472

Das, was in einer Strumpf hineinpasst, darfst Du unbesorgt einzahlen.

Andere Möglichkeit wäre,  aus praktischen Erwägungen einfach das Ersparte zu verbrauchen und dafür kein Bargeld vom Girokonto zu holen.

Antwort
von JoachimWalter, 3.790

Zahle einfach das Geld in einem Betrag ein, außer es handelt sich um Geldwäsche. dann muss die Bank dich ab 15000.-- € identifizieren und die Daten für evtl. Zugriffe eines Staatsanwaltes (nicht des Finanzamts) für 5 Jahre  speichern. Das Finanzamt hat keinen Zugriff auf Umsätze auf deinen Konten, außer du  legst deine Kontoauszüge freiwillig beim Finanzamt vor. Die haben auch andere Sorgen als sich um kleinere Beträge zu kümmern. Wenn du natürlich plötzlich riesige Zinseinnahmen außerhalb des Sparerfreibetrags hast, kann es schon sein dass das Finanzamt aus der Meldung der Banken über Zinseinnahme mal nachfragt.

Antwort
von hildefeuer, 3.441

Warum zahlt man Geld auf ein Konto ein? Zinsen gibt es nicht mehr dafür. Aber man trägt das Risiko das die Bank pleite geht bzw. der Staat pleite geht. Es sei denn man will etwas damit bezahlen. Nur dann ist das sinnvoll. In Griechenland holen die Menschen alle ihr Geld nach hause, damit ihr Geld nicht Verfügungsmasse der Politik ist.

Antwort
von blackleather, 3.342

Jedoch mache ich mir Sorgen, dass der Fiskus plötzlich auf mich zukommen und nach der Herkunft des Geldes fragen könnte.

Ja, und wo ist da das Problem? Dann beantwortest du die Frage einfach und die Sache ist erledigt.

Wie viel kann ich im Monat maximal einzahlen, ohne Probleme zu befürchten.

Alles. Was soll denn in deinen Augen das Problem sein?

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