Frage von LaPiccola,

Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall mit leistungsorientierten Gehalt?

Wie ist es geregelt wenn jemand krank wird und dieser jemand ein Gehalt hat bei dem ein Teil als Grundgehalt und ein zweiter Teil als leistungsorientiertes Zusatzgehalt abgerechnet wird? Für die Lohnfortzahlung gibt es nun keinen definierten Wert weil er ja in manchen Monaten besser verdient hat als in anderen. Was passiert nun?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von alphabet,

Hallo,

so gut wie alle Sonderfälle der Berechnung kannst Du im Gemeinsamen Rundschreiben der Krankenkassen nachlesen. Wird Dir Hilfe leisten können, falls die Krankenkasse Probleme machen will.

http://www.vdek.com/vertragspartner/leistungen/krankengeld/kranken-verletztengel...

Gruß alphabet

Kommentar von alfalfa ,

Hinweis: Das Dokument regelt die Berechnung des Krankengelds. Also das was die GKV zahlen muss, nachdem die 6 Wochen Lohnfortzahlung des Arbeitgebers beendet ist. Lohnfortzahlung betrifft die ersten sechs Wochen im Krankheitsfall und ist durch den Arbeitgeber zu leisten. Und die Berechnungsgrösse dafür ist - wie geschrieben - der Durchschnittsverdienst der letzten 3 Monate.

Antwort
von cocoB,

Hallo,

entweder wird der Durchschnitt der letzten drei Monate genommen oder wenn das Gehalt extremen schwankungen unterliegt, nimmt man den Ortsüblichen Tariflohn als Berechnungsgrundlage.

Kommentar von cocoB ,

Falls du nach 6 Wöchiger Krankheit das Übergangsgeld der GKV meinst.

Antwort
von alfalfa,

Nun, in einem solchen Fall wird für die Berechnung des Gehaltes der Durchschnitt der letzten drei Monate angenommen.

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