Frage von tanjucha, 31

Gebühren für Aufnahmen von Haus von der Sparkasse

Sehr geehrte Damen und Herren, ich und mein Mann haben ein Haus gekauft. Bei der Sparkasse haben wir einen Darlehen schon unterschrieben. Das Haus kostet 177.000 € und wir nehmen ein Darlehen über 60.000 €. Sparkasse meint, dass sie unser Haus besichtigen möchtete, wenn wir einziehen. Ich verstehe, dass das für die Begutachtung/Sicherung der Sparkasse ist. Aber die Sparkasse will die Fotos davon machen und dafür von uns 100 € verlangen. Meine Frage ist, hat die Sparkasse ein Recht von uns das Geld zu verlagen?

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Antworten.

Antwort
von LittleArrow, 25

Nein, kein Recht!

Der Wunsch nach Aufnahmen ist legitim, aber die Gebührenforderung keineswegs, da diese Aufnahmen allein im Interesse des Kreditgebers sind. Er muss diese Kosten aus seinen Zinserträgen finanzieren.

Dieser Link könnte Dir bei Deiner Argumentation helfen: http://www.vz-nrw.de/UNIQ131206643015626/link196459A.html

Ich schließe mich im übrigen der Antwort von Franzl0503 an. Natürlich kann die Sparkasse auf eigene Kosten Aufnahmen anfertigen, aber nicht "wenn wir einziehen" und auch keine Innenaufnahmen.

Antwort
von Franzl0503, 21

tanjucha:

Empfehlung: Fertige vom Haus gute Außen- und Innenaufnahmen, klebe die Fotos auf weiße DIA 4 Kartons, beschrifte sie (z. B. Zum Az. 4711: Sonnenstraße 13, Südseite, Aufnahme vom 20.6.2012) stelle sie der Sparkasse zeitnah zur Verfügung und spare 98 €.

Antwort
von sicherfrei, 14

Würde die Sparkasse fragen, wo das im Vertrag steht, das ihr für Fotos zahlen sollt. Weigert euch erstmal. Habt ihr einen Rechtsschutz ? Würde den Vertrag ggf.überprüfen lassen zu.B. darauf, wieviel sie an Bearbeitungsgebühren (Disagio) einbehalten. Auch wenn ihr keinen Rechtsschutz habt, die Bank fragen wie hoch die Bearbeitungsgebüh ist. Schriftlich geben lassen. Die Sparkassen sind zwar sicher, aber nicht so seriös wie sie tun.

Antwort
von freelance, 15

dürfen? Sicher dürfen sie das. Aber hätte ich den Vertrag schon unterschrieben, dort würde nichts von den Gebühren stehen, dann würde ich nett lächeln und die Kosten der Sparkasse selbst tragen lassen.

Antwort
von Mikkey, 17

Wenn der Darlehensvertrag unterschrieben ist, ist ein solches Ansinnen nicht mehr gerechtfertigt (was wollen die denn machen, wenn die Begutachtung negativ ausfällt).

Ist er noch nicht unterschriben, würde ich mir eine andere Bank suchen. Bei einer 35%-Finanzierung ist eine solche Geschichte lachhaft.

Kommentar von Primus ,

Bei einer 35%-Finanzierung ist eine solche Geschichte lachhaft.

Aber typisch für eine Sparkasse :-((

Kommentar von Mikkey ,

Wir haben auch bei ner Sparkasse finanziert, einmal zu 60%, einmal sogar zu 87%. Dabei hat es so ein Heckmeck auch nicht gegeben.

Kommentar von Primus ,

Das beweist wieder mal, dass Sparkasse nicht gleich Sparkasse ist.

Kommentar von Mikkey ,

Deine 4 Daumen hier zeigen, dass wohl die schlechten Erfahrungen überwiegen ;-)

Antwort
von qtbasket, 14

Der Fehler war mit der Sparkasse zu finanzieren - das machen die eigentlich immer und die Gebührenabzocke ist schon dreist. In eurem Vertrag gibt es da noch mehr Überraschung, beispielsweise eine Siegelungsgebühr...

..tja, hättest du vor Vertragsabschluss auf finanzfrage.net ein bisschen gesurft, da gibt es viele Beiträge, die aufzeigen, wo und wie man besser und günstiger Immobilien finanzieren kann.

Einfach zur nächsten Sparkasse gehen und glaube, ach die sind so lieb...

...da wird man zur Belohnung kräftig über den Tisch gezogen...

Kommentar von LittleArrow ,

Siegelungsgebühr

Dafür dürfte die Notargebühr entfallen!

Kommentar von LittleArrow ,

Selbst die Stempelgebühr steht unter Beschuss der VZ-NRW (siehe Link in meiner Antwort).

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