Frage von vinoveritas,

Gebrauchtswagenverkauf - sollte man einen Scheck annehmen?

Ich versuche gerade ein Auto zu verkaufen und ein Interessent hat mich nun gefragt ob er auch mit Scheck bezahlen könnte. Ich habe ehrlich gesagt noch nie einen Scheck angenommen oder selbst damit bezahlt. Setze ich mich damit dem Risiko zu sehr aus, dass er nicht gedeckt ist und ich kein Geld sehe? Kann ich mich davor irgendwie effektiv schützen?

Antwort
von RatsucherZYX,

Meist kommt dann der Gauner noch mit einem höheren Scheck und lässt sich die Differenz bar auszahlen. Auto weg, Bargeld weg und Scheck natürlich ungedeckt.

Gerne wird die Masche von Käufern angewandt, die vorgeben aus England zu kommen und der Spediteur bringt angeblich den Scheck mit.

Du warst sehr sparsam mit deinen Angaben.

Antwort
von GeorgeAvard,

Der Scheck ist ein Zahlungsmittel, das eigentlich nicht mehr genutzt wird außer bei den Franzosen. Autos per ungedecktem scheck zu zahlen ist eine recht weit verbreitete Betrügermasche also ist hier wirklich große Vorsicht geboten. Wenn der Scheck nicht gedeckt ist zieht das einen Rattenschwanz an Ärger mit sich und im schlimmsten Fall siehst du dein Geld gar nicht mehr. Besteh also lieber auf einer anderen Bezahlmethode bei der Du als verkäufer kein Risiko trägst.

Antwort
von Broni,

Man kann den Käufer nicht von vorn herein als Gauner hinstellen. Ich würde ihm vorschlagen, mit ihm gmeinsamt zur (eigenen) Bank zu gehen, wenn die dann den Scheck ohne Vorbehalt (!) annehmen - bestätigen lassen ! - dann ist die Sache ok.

Kommentar von LittleArrow ,

die dann den Scheck ohne Vorbehalt (!) annehmen - bestätigen lassen

Dies kann die Bank nur bei einem auf sie bezogenen Scheck machen (notfalls durch bankinterne Kommunikation). Die A-Bank kann den Scheck der B-Bank nur unter Vorbehalt annehmen.

Antwort
von freelance,

wenn überhaupt, dann ein Barscheck.

Ich jedoch lasse mich auch auf so einen Scheck nicht ein. Wenn ein Interessent nicht Vorkasse liefern will oder den Betrag bar zahlt, bekommt er mein Auto nicht. Ich habe da schlechte Erfahrungen, auch mit der Ab-/Ummeldung des Kfzs durch den neuen Eigentümer.

Bei mir gibt es hier 0 Spielraum!

Antwort
von robinek,

Auf gar keinen Fall! Kenne den Betrag nicht, würde aber nur den Verkauf gegen Barzahlung abwickeln oder der Käufer soll den Kaufbetrag an Deine Bank überweisen. Danach erst Aushändigung aller nötigen Papiere! (Wenn Eingang von der Bank bestätigt wird)

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