Frage von korni54,

Frontalzusammenstoß und ich bin aufgefahren

Ich bin in einen Frontalzusammenstoss verwickelt worden. Ein Fahrzeug auf der gegenseite war plötzlich auf meine Fahrbahn geraten und mit dem vor mir fahrenden Fahrzeug zusammengestoßen. Das war durch eine Biegung kurzfristig sichtbar. Es waren Sekunden. Ich habe eine Vollbremsung gemacht habe mein Auto nicht mehr zum stehen gebracht. Beschädigt ist bei mir die Stoßstange. Die beiden Unfallautos haben Totalschaden. Habe ich eine Mitschuld, weil ich aufgefahren bin?

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Antwort
von gammoncrack,

Man kann überhaupt sagen, wie so etwas ausgeht. Wie P59 schon schreibt, darf man nur so schnell fahren, dass man innerhalb des Sichtbereiches anhalten kann. Die Polizei wird ja bei einem solchen Unfall ein Protokoll aufgenommen und auch Vermessungen durchgeführt haben. Die Unterlagen werden die beteiligten Versicherer anfordern und dann anhand der Skizze entscheiden, ob sie bei Dir von einem Mitverschulden oder eben nicht ausgehen.

Wenn Dein Wagen also nur leicht beschädigt ist, würde ich mir einen Kostenvoranschlag machen lassen und den dem verantwortlichen Versicherer zuschicken. Dann harre mal der Dinge, die da kommen.

Antwort
von billy,

Bei einem so hohen Schaden der beteiligten Fahrzeuge ist der Unfallhergang sicher von Polizeibeamten aufgenommen wurden. Zu welchem Ergebnis sind die Beamten gekommen ?

Antwort
von qtbasket,

Meiner Meinung wirst du dich damit anfreunden müssen, eine Mitschuld am Unfall zugesprochen zu bekommen - zumindest wird man dir den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vorwerfen.

Da du keine genauen Angaben zum Unfallhergang machen kannst, was auch gar nicht so einfach ist, werden alle Faktoren wie Geschwindigkeit, Strassenverhältnisse, Bremsweg usw. in den Gutachten berücksichtigt werden müssen.....

Antwort
von Privatier59,

Im Prinzip darf jeder Autofahrer nur so schnell fahren, dass er sein Fahrzeug vor einem Hindernis zum Stehen bringen kann. Allerdings ist hier mit Sicherheit ein Ausnahmefall von dieser Regel. Niemand muß mit einem so groben Verstoß gegen Verkehrsregeln rechnen wie dem Fahren auf der falschen Straßenseite.

Antwort
von obelix,

generell würde ich sagen: jeder muss stehen bleiben können, um einen Zusammenstoss zu vermeiden.

Nur hier ist es ein Sonderfall. Hier werden sich Versicherungen und Verkehrsexperten um den Fall kümmern und dann die Schuldfrage klären. Eine Teilschuld sehe ich bei dir, nur würde ich den Fall der Versicherung übergeben zur Klärung.

Antwort
von althaus,

Meiner Meinung nach sollte man soviel Abstand halten um den Wagen rechtzeitig zum stehen zu bringen ohne aufzufahren.

Antwort
von mig112,

Nein, höchstwahrscheinlich nicht! Richte deine Ansprüche direkt gegen die Kfz-Versicherung des Unfallverursachers. Da der Schaden im Verhältnis zur Gesamtsumme wohl eher überschaubar ist, wirst du keine Probleme bekommen - falls doch kannst du immer noch zum Anwalt rennen.

Aber Rechtsberatung ist hier verboten.

Kommentar von RatsucherZYX ,

.............falls man zum Beraten überhaupt in der Lage wäre. Laienhafte Meinungen sind dagegen völlig ungefährlich und manchmal sogar lustig!

Antwort
von korni54,

Die Polizeibeamten haben nur die Daten aufgenommen und nichts weiter. Mit dem Sicherheitsabstand ist klar. Aber wenn der vor mir Fahrende so abrupt zum stehen kommt, ohne zu bremsen ist das so eine Sache. Wenn der vor mir fahrende noch eine Vollbremsung hätte machen können, hätte mir dieser Abstand ausgereicht um nicht aufzufahren. Bin mal gespannt wie es ausgeht. Gott sei Dank habe ich eine Verkehrsrechtschutz. Danke schon mal für die Meinungen. Vielleicht hat ja jemand schon mal so eine Erfahrung gemacht, der mir berichten kann.

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