Meine Freundin hat leider nur wenig und kurz in die Rentenversicherung eingezahlt, sie ist nun 54 J, was kann sie für ihre Rente noch tun?

Oh weh, in der gesetzlichen Rentenversicherung kann sie nimmer viel ausrichten. Wenn sie die restlichen 12 Jahre Durchschnittsbeiträge zahlen würde, stiege die Rente um ca. 290 Euro, das wäre schon ein bißchen was. Sie sollte unbedingt - falls irgend möglich - noch privat vorsorgen, würde ihr auch noch Riesterrente empfehlen. Aber genau kann man das erst sagen, wenn man weiß, was sie verdient, selbständig oder angestellt.
Für die gesetzliche Rente ist es fast zu spät, diese aufzubessern. Deine Freundin könnte noch eine private Altersvorsorge abschließen und dort einzahlen. Oder aber alles ganz privat und jeden Monat einen gewissen betrag aufs Tagesgeldkonto einzahlen und diesen dann für die "Rente" benutzen.
Für die anderen fünf, die diese Frage gut fanden. Meine Lage ist anscheinend ähnlich.
Rente reicht nicht und seit zwei Jahren gibt es keinen ausreichenden Job für mich (51) und meine Frau.
Das beste, was wir machen konnten war, vor 5 Jahren die Wohnung zu kaufen. Eine Traumrendite. Wenn man richtig rechnet.
"Was kann sie für Rente tun?" war die Frage. Nichts so Richtiges. Aber sie kann schauen, dass sie nicht so viel Rente braucht. Noch wird die fiktive Mietersparnis bei Eigentum nicht mit Steuern und Abgaben belastet. Das ist der Hebel gegenüber Riester und Beriebsrente. Die fiktive Mietersparnis wächst mit der Inflation mit. Die ges. Rente auch, trotz Nullrunden. Riester und Betriebsrente nicht.
Wir zahlen 420 EUR monatlich, warm. Soviel wie vor 5 Jahren Miete. Die anderen Mieten im Haus sind inzwischen auf 620 angestiegen. Allein die Ersparnis der Mieterhöhungen überkompensiert jetzt schon unsere Zinszahlungen.
Sollten wir gar keine Arbeit mehr bekommen, in Hartz4 fallen oder die Inflation unser Erspartes entwerten, könnten so unsere Renten gerade reichen, weil die Wohnkosten dann gering sind.
Vielleicht versteht unser fragender Ritter Alex so besser, was ich geschrieben habe.
Wenn sie vor 5 Jahren eine Wohnung für 68.000 EUR mit 10.000 EK und zwei Krediten 58.000 EUR gekauft hätte, ihre Miete 440,- betragen hätte, hätte sie jetzt monatliche Zins/Tilgungszahlungen von 240,- zzgl 190,- EUR Hausgeld/Heizung.
Selbst wenn ihr Einkommen nicht gestiegen ist, kann sie so die gleichen Anteile zusätzlich ansparen, wie vorher auch.
Aber nicht, wenn sie nicht eine Wohnung gekauft hätte und die Miete auf 620,- angestiegen ist.
Man kann Immobilie kaufen UND weiter sparen. Das Zeitfenster ist noch offen. Immobilien sind noch günstig zu haben, Kredite auch. Das geht zu. Jetzt hat sie diese Chance noch.
Wichtig, dass Nahverkehr/Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, das Gebäude in gutem Zustand ist, Aufzug oder Parterre, alles bewohnt und in den nächsten 40 Jahren nicht abgerissen werden muss. Der eventuelle Wiederverkaufswert ist uninteressant.
Es wäre gut, wenn durch Ansparen und Sondertilgungen die Flexibilität bei einem Anschlusskredit gesichert werden kann. Vielleicht mit Wohnrister.
Im Fall von Arbeitsverkkust tragen Arge oder Wohngeld ein Großteil von Ziund Tilgung
Ergänzend zu Rentenfrau's Aussage: Einen Weitere Möglichkeit, vielleicht noch vor der Riester, wäre die betriebliche Altersvorsorge. (HIer könnten sie auch die vermögenswriksamen Leistungen zur Belastungsminderung einfliessen lassen) Hier mal beim Arbeitgeber anfragen, welche Möglichkeiten er dort vorsieht. Wenn keine speziellen, dann einen Makler des persönlichen Vertrauens beauftragen.
ja, das passt als Hinweis. Mit 54 sollte sie versuchen, so viele Förderungen wie möglich einfließen zu lassen. Das aber bitte mit Beratung.
Die Angaben sind viel zu dünn, deswegen sind die Möhlichkeiten nicht treffsicher.
Heiraten, wenn er mehr hat.
Eine Wohnung kaufen. Nicht groß, nicht teuer, aber einigermaßen zentral und altengünstig.
Investitionen in die Wohnung vorziehen. Küche/Bad/Böden/Innendämmung (hinter der Heizung und Rolladenkasten).
Kinder unterstützen, wenn es denen besser ginge, aber sie gerade Geld brauchen und es später warscheinlich zurückzahlen können.
Mit Tagesgeld ansparen 3 monatlich verfügbar. Wenn die Inflation losgeht (ab 2013 ??), die Zinsen oben (>8%) sind, dann umschichten in langfristige Rentenpapiere (Firmenanleihen).
Ein sparsames Leben vorbereiten, dann kommt man mit der Grundsicherung zurecht. Ansonsten fit bleiben und selbst kochen, in Gemüseanbau und konservieren einarbeiten.
was zum Henker ist das denn für ein Rat, und dann mal wieder von meinem Lieblingsuser, der anonyme "Gast". Eine Wohnung kaufen mit 54 ? Von der Rate kann Sie besser eine Vorsorge ansparen. Tagesgeld ist im übrigen täglich verfügbar...
??? Dann gib mehr Informationen. Und wenn Du weißt, dass Vorsorge ansparen, alternativlos ist, warum fragst Du dann?
Mit 20.000 Eigenkapital bekommt man schon eine ordendliche Wohnung. Bei 1% Tilgung zahlt sie dann monatlich nicht einmal mehr, als jetzt Miete. Und erst das versetzt sie in die Lage, anzusparen. Wenn die Miete konstant bleibt.
Wenn sie keine ausreichende Rente mehr ansparen kann, bringt das Ansparen auch nichts. Aber mit fixierter Zins/Tilgung gäbe es die Chance, dass die Rente doch reicht.
Und wie geschrieben, lass die Inflation nicht aus dem Auge, denn die trifft Geldvermögen.
Diese Frage stellte sich auch für mich vor einigen Jahren.
Als ich die RVA anrief, meinte man,wenn ich einen höheren Geldbetrag
bei Dieser als einmalige Einzahlung nachzahlen könne/würde,
könnte ich die bestehenden Lücken ausgleichen.
Da ich so einen dicken Geldbetrag nicht hatte,bin ich zu meiner Bank,
wo mir zu einer RIESTERRENTE geraten wurde.
Diese Rentenzusatzversicherung zur Rentenvorsorge hat den Vorteil,
dass sie,-sofern man Hartz IV Empfänger werden würde,
oder aber der Gerichtsvollzieher mit `nem Pfändungsbeschluss käme,
das angesparte RIESTER-RENTEN-GELD N I C H T GEPFÄNDET
werden kann.

D.h., ich muß die Aussage als solche etwas korrigieren. Erst mird die Riester Rente herangezogen, dann wird bis zum Betrag der Grundsicherung aufgestockt. Man kann hier nicht mehr von einer Zusatzrente sprechen. Wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass einige erhebliche staatliche Zuschüsse zur RR erhalten.

Riester: Erst mal berechnen lassen ob die Rente mehr als die Grundsicherung beträgen würde. Denn, nach meinem Kenntnisstand hat sich die Regelung nicht geändert. Riester wird von der Grundsicherung abgezogen.

Ohne irgendwelche weiteren Informationen ist es schwer, hier einen guten Rat zu geben.
Falls Sie etwa Wohneigentum haben sollte, dann könnte sie im Rentenfall versuchen, dafür eine "Umkehrhypothek" zu bekommen oder, falls sie noch irgendwo Geld haben sollte oder Wertgegenstände, die sich zu Geld machen liessen, dann könnte sie dieses in eine Rüruprente investieren.
Sie hat nur eine Chance... so viel Rendite mit Sicherheit zu wirtschaften!!!
Die übliche eierlegende Wollmilchsau ? Rendite 9% = nix sicher Rendite sicher = nix über 4% Ihre einzige Chance wäre Förderung bis zum Stehkragen (BAV, Riester etc.) + fondsgebunden, aber das ist mit 54 bis zur Rente etwas riskant.
na du musst ja wissen was ich meine ^^°

will ja nicht unken, aber warum kommt die einsicht erst jetzt?
diese thema ist schon seit jahren aktuell und jeder weis was er zu erwarten hat.
weil die meisten die Wand sehen, die Augen zuhalten und hoffen, dass noch irgendjemand ANDERES das Lenkrad rumreißt und doch nichts passiert, bevor man aufprallt. Wie oft treffe ich die Einstellung: geht schon irgenwie gut...
DH, wußte doch, wenn ich warte kommt ein Kommentar, von Dir, oder Lissa.