Frage von MieterMitAngst, 19

fragwürdige nebenkostenabrechnung

Es handelt sich um ein 3 Parteien Haus, eine Wohnung bewohnt der Vermieter selbst.

Gesamt Gasverbrauch: 3500 m³ Gesamte Beheizte Fläche: 300 m² Verbrauch ermittelt über Wärmezähler. Gesamte Beheizte Fläche: 12,7 MW im Jahr 60 m² Wohnung (kleinste im haus): 8,8 MW in 11 Monaten

Welche Möglichkeiten ergeben sich, gegen diese Heizkostenabrechnung vorzugehen? Zum einen würden 3500 m³ Erdgas einem geringsten Heizwert von ca 30 MW entsprechen. Zum zweiten soll die kleinste der drei Wohnungen die mit Abstand größten Heizkosten verursacht haben.

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zum Mietrecht. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Antwort
von Primus, 13

Bestehen Zweifel an der Nebenkostenabrechnung empfehle ich, einen Mieterschutzbund aufzusuchen und die Rechnung kontrollieren zu lassen.

Von dort werden Originalrechnungen angefordert, die auf Herz und Nieren geprüft werden, wozu kein Laie in der Lage ist.

Antwort
von LittleArrow, 14

Welche Möglichkeiten ergeben sich, gegen diese Heizkostenabrechnung vorzugehen?

Das ist der zweite Schritt! Der erste Schritt besteht aus der Einsicht in die Originalbelege. Bezogen auf Deine Abrechnung, heißt das: Gasverbrauchsrechnung einsehen (und mit Handy kopieren), die Ermittlung der einzelnen Wohnungsverbräuche erfragen und die technischen Einrichtungen hierfür in Augenschein nehmen, die Leitungsverläufe kontrollieren (ob z. B von Deiner Wärmezufuhrleitung Abzweige in die EG-Wohnung abgehen) und feststellen, ob es je Wohnung eine Wärmeverbrauchsmessvorrichtung gibt. Es darf nicht sein, dass für zwei Wohnungen über Wärmeverbrauchsgeräte gemessen wird und die dritte Wohnung als Differenzgröße berechnet wird. Werden noch nicht erfasste Nebenräume (z. B. Garagen, Keller, Dachboden, Tierstall, Schwimmbad) und das Warmwasser zentral beheizt? Alle diese Punkte müssen zusammengetragen werden, ehe gemoppert wird.

Erst die wahrgenommene Einsicht in die Belege erlaubt, gegen die Berechnung vorzugehen. Wer Belege nicht kennt, kann allenfalls die Additionskünste bemängeln!

Nach Vorliegen der technischen Untersuchung mit Mängelpunkten kann die Frage des weiteren Vorgehens diskutiert werden, nicht umgekehrt!

Antwort
von Privatier59, 10

Natürlich gibt es bei der Heizkostenermittlung und -abrechnung eine Menge Dinge zu beachten und es kann immer was schiefgehen. Allerdings verstehen die entsprechenden Firmen etwas von ihrem Fach und da passieren Fehler nur sehr selten. Ich kann mich aus meiner Praxis nur an einen einzigen Fall erinnern, wo es zu einer fehlerhaften Ablesung gekommen ist. Da hatte sich der Ablesedienst die falsche Zahl vom Display des elektronischen Wärmemeßzählers notiert, was bei solchen Geräten ja noch im nachhinein nachvollziehbar ist. Der Fehler betraf dann aber auch nur diesen einen Heizkörper.

Wenn Du Deinen HK-Abrechnung erfolgreich beanstanden willst, mußt Du auf Fehlersuche gehen. Mit dem Verbrauchsargument allein kommst Du nicht weiter.

Antwort
von Gaenseliesel, 9

Hallo, MieterMitAngst

gib doch einfach mal alle notwendigen Daten hier ein :

http://www.heizspiegel.de/heizcheck/

hilft dir dieser Heizcheck weiter ? Merkwürdig erscheint mir die Abrechnung schon !Gruß ! K.

Kommentar von MieterMitAngst ,

der rechnet doch nur aus ob der verbrauch im haus ok ist....

Antwort
von robinek, 7

Es gibt Möglichkeiten die Abrechnung überprüfen zu lassen, sogar "kostenlos". Habe davon selbst Gebrauch gemacht und zwar bei der "co2 gemeinnützige Gmbh in Berlin. Diese wird vom Bund unterstützt. Die kostenlose Aktion läuft bis 31.12.2013. Oder gegen Bezahlung bei jedem Mieterschutzbund oder Verein.Mit Deinen Angaben kann Dir so niemand helfen. Fordere in Berlin (auch übers Internet) entsprechende Unterlagen,Fragebogen mit Gutschein, an und sende Deine Abrechnung dorthin

Antwort
von HilfeHilfe, 6

Hallo

wer hat den die Ablesung bekommen ? Ist dir eine Abrechnung vom Lesedienst ausgehändigt worden ?

Weisst du wie das Wohnverhalten der anderen Mieter/Eigentümer war ? Waren die immer da , arbeiten etc. ? Ist die kleinste Wohnung unter dem Dach ?

Kommentar von MieterMitAngst ,

Meine Werte stimmen überein. Habe aber die Vermutung (da nur zwei Zähler im Keller sichtbar) das der Vermieter keinen eigenen Zähler hat, sondern seine Heizung über meinen Zähler mitbenutzt. Wie soll es sonst möglich sein das ich für 60m² 8,79MW verbrauche und der Rest (234,50 m²) nur 3,94 MW.

Meine kleine Wohnung ist im Keller gewesen. Ich habe die Heizung nur im Wohnzimmer und auch höchstens auf 2 gestellt gehabt. Da ich tagsüber arbeiten und an den Wochenenden meist außerhalb war. Da der Rücklauf der Heizung durchs Bad ging, brauchte ich im Bad nicht heizen und hatte die Tür zu den anderen Räumen immer offen-damit die Wärme rauskonnte.

Die Vermieter, die im EG wohnen sind teils tagsüber und teils ab nachmittag zu hause.

Die MIeter im Dachgeschoss: Sie war mit Baby zu hause.

Kommentar von HilfeHilfe ,

also wie nochmal ?

Gesamt ca 13 MW und du hast davon 8,79 MW ?

weil du oben etwas von gesamt 30 MW geschrieben hast.

Kommentar von MieterMitAngst ,

12,7 mw war gesamt und ich hab 8,79mw verbraucht.

Kommentar von MieterMitAngst ,

Ich habe lt der Abrechnung 70 % der Kosten verursacht. Das heißt ich habe von 3500m³ 2450m³ verbraucht. Das Haus ist Ende der 90´ er gebuat worden.

Zum Vergleich: Ich wohne jetzt in einem nichtsanierten Altbau bei dem in 2 Zimmern die Fenster nicht 100% dicht sind. Ich habe (wie wir alle wahrsch) im letzten Winter sehr viel heizen müssen. Der aktuelle Jahresverbrauch liegt hier bei 800m³.

Wie ist es möglich das ich in nem Neubau das 3fache verbrauchen soll????

Kommentar von HilfeHilfe ,

Hallo

du nützt nix . du musst einen Mieterschutzbund beauftragen.

Gibt es einen rechner der deinen tehoretischen verbauch schätzt ?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community