Frage von tapsangel 07.03.2010

Fragen zur Rente aufgrund Schwerbehinderung mit 60 bzw. 63

  • Antwort von Rentenfrau 12.03.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Altersrente wegen Schwerehinderung gäbe es frühestens mit 60 Jahren, als Jahrgang 1951 fällst Du grade noch unter die Grenze, aber mit 60 Jahren 10,8 % Abzug, mit 63 J ohne Abzug. Der Abschlag wird von der dann zustehenden Rente errechnet. Z. B. hättest Du mit 60 Jahren eine reguläre Rente von 1000 Euro, dann würden 108 Euro abgezogen. Auf dem Rentenbescheid steht der reduziert Rentenbetrag. Leider gilt der Grundsatz: einmal Kürzung immer Kürzung, es gibt also später keine volle Rente mehr, wer den Abzug bekommen hat, dem bleibt er (leider) auch.

  • Antwort von Lissa 07.03.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die 10,8% werden von der Rente abgezogen, für die er bis zu seinem Rentenbeginn erreicht hat.

    Das ist die mittlere Zahl, die sich noch um die Beiträge erhöht, die er bis zum 60. zahlen wird.

    Sie entspricht ungefähr der Erwerbsminderungsrente, die in der Renteninformation ausgerechnet wurde.

    Diese stellt ihn so, als ob er bis zum 60. mit seinem bisherigen Durchschnitt weiter gearbeitet hätte und ist um 10,8% gekürzt.

    Da er keine weiteren Beiträge mehr einzahlt, wenn er eine volle Erwerbsminderungs- oder Altersrente bezieht, erhöht sich die Rente nicht mit dem 63. Lebensjahr.

    Bekomme er eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung und arbeitet reduziert weiter, erhöhen diese Beiträge die Rente.

    Bevor er einen Rentenantrag stellt, sollte er sich bei der Deutschen Rentenversicherung beraten lassen, wie er dies tun kann.

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