Frage von iCanHD, 40

FRAGEN ZUM FINANZIERUNG FÜR EIN HAUS !

Guten Tag, ich würde gerne einiges Erfahren von Leuten die in diesem Bereich etwas Erfahrung haben nämlich in Haus Finanzierung. Ich würde gerne erfahren was ich so für ein Haus mir finanzieren kann mit meiner Schwester. Meine Schwester verdient über 3.000 Euro und ich so im Bereich 3.000 Euro. Also hätten wir Monatlich über 6.000 Euro Budget zu Verfügung. Wie viel würde zum Beispiel ein Haus kosten der im Wert von 300.000 Euro ist? Also der Monatliche Gehalt.

Antwort
von Primus, 30

Sucht Euch einen guten Finanzberater, der die Immobilienfinanzierung mit Euch durchrechnet.

Ihr solltet vor dem ersten Gespräch noch einmal genau festlegen, welcher Finanzierungstyp Ihr seit. Kommt es Euch vor allem auf einen günstigen Darlehenszins an, oder ist Euch eine langfristige Finanzierung mit gleichbleibenden Raten besonders wichtig?

Wie viel Eigenkapital ist vorhanden? Wie hoch sind die monatlichen Fixkosten usw. usw.

Mithilfe dieser Informationen kann der Berater individuelle Finanzierungsstrategien erarbeiten.

Wir können Dir diese Beratung hier nicht geben.

Antwort
von HerrPieper, 35

Hallo iCanHD, bin hier auf deine Frage gestoßen und hoffe ich komme nicht zu spät mit meiner Antwort. Ich nehme mal an, dass du und deine Schwester logischer Weise einen "Kredit" aufnehmen wollt. Wenn ihr Beide zusammen tatsächlich monatlich um die 6.000€ verdient, braucht ihr euch keine Sorgen um den monatlichen Gehalt zu machen. Aber um die Frage dennoch zu beantworten: Einmal liegt es an dem Unternehmen, was ihr an monatlichen Raten zahlt. Grob gesagt kann man aber sagen, dass wenn ihr euch ein Haus im Wert von 300.000€ kaufen wollt ( in Raten), dann liegt der monatliche Betrag bei um die knappe 1.000€ Darüber hinaus solltet ihr euch dann klar machen, dass die Abzahlung bei um die 20 Jahre dauert. Um dies zu verkürzen, steigt dann der monatliche Betrag. Am besten ihr sucht euch erstmal das passende Unternehmen zur Haus Finanzierung / Hausbau.

Meine Frau und ich haben uns letztes Jahr ein kleines Häuschen von http://www.natur-haus.it/home/naturhaus/partner.html bauen lassen und wurden vorher mehrfach und gut von den Kosten unterrichtet :)

Also es liegt letztendlich wirklich an der Auswahl des Unternehmens :)

Viel Erfolg

Antwort
von vivaGreece, 28

bei einem Objekt müsst ihr mit gut 10% Nebenkosten bei Kauf rechnen (Notar, Makler etc). Wenn ihr 6.000 Euro verdient, dann ist das das eine. Die Frage ist, wieviel freies Einkommen ihr pro Monat habt.

Hier gibt es Informationen: http://www.interhyp.de/bauen-kaufen/index.html - einen Rechner findet man hier auch.

Ich würde mich von einem unabh. Finanzberer beraten lassen. Der hat einen guten Überblick und Zugang zu marktgängigen Angeboten. Antworten werden schnell beantwortet und geklärt.

Antwort
von LittleArrow, 29

Ehe es an die Planung der Hausfinanzierung geht, stehen für Euch - die Ihr noch bei Euren Eltern lebt - noch vorrangig ganz andere Probleme zur Überlegung an:

  1. Wie wird Euer verfügbares Einkommen sein, wenn Ihr nicht mehr bei den Eltern zu Hause lebt?

  2. Welche Rolle würden ein Arbeitsortwechsel, die Partnersuche (Familienvergrößerung), eine mögliche Trennung und/oder eine Arbeitslosigkeit bei der Hauseigentümerschaft und -finanzierung spielen?

  3. Weitere Überlegungen hatte ich schon als Kommentar bei Privatier59 eingestellt.

  4. Einige Antworten legte schon die Frage nach dem vorhandenen Eigenkapital nahe. Hinzu kommt eine Reserve für Instandhaltungsmaßnahme, neben der ohnehin nötigen persönlichen Notfallreserven. Diese sollten nicht zugunsten einer niedrigeren Kreditquote aufgelöst werden. Wenn später diese Reserven zu aufgebläht erscheinen, dann sollten die aufgenommenen Kredite so flexibel sein, dass sie mindestens eine 5 - 10 %ige Sondertilgung (bezogen auf die Anfangskreditsumme) zulassen, um dort überfüssiges Geld reinzustecken.

Antwort
von billy, 23

Am Beginn einer Immobilienfinanzierung steht der Finanzierungsplan: Der Kaufpreis wird dem vorhandenen Eigenkapital gegenübergestellt, die Differenz muss mit fremdem Kapital aufgebracht werden. Aber Achtung: Mit dem reinen Kaufpreis ist es in der Regel nicht getan. Hinzu kommen Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Maklerprovision, Notar- und Gerichtskosten, die etwa zehn Prozent der Kaufsumme ausmachen können. Die Nebenkosten sind in den letzten Jahren gestiegen, weil fast alle Bundesländer die Grunderwerbsteuer erhöht haben. Im Idealfall deckt das Eigenkapital die kompletten Nebenkosten sowie mindestens 20 Prozent des Kaufpreises ab. Neben dem Eigenkapital ist die monatliche Belastung, die man langfristig zu leisten hat, entscheidend. 40 Prozent vom Nettoeinkommen sollten maximal fürs Wohnen ausgegeben werden.

Antwort
von Niklaus, 23

Warum lässt du dich nicht von einem Menschen aus Fleisch und Blut beraten. Wichtig ist das richtige Konzept. Nicht unbedingt die zweite Stelle hinter dem Komma beim Zinssatz. Das Konzept sollte so ausgelegt sein, dass der Zeitraum der Finanzierung so kurz wie möglich gehalten werden sollte. Natürlich nicht ohne die nötigen Liquidität. Es macht auch keinen Sinn so viel wie nur irgendwie möglich für die Finanzierung ausgeben. Den dann kann eine Veränderung im Leben schon zur Katastrophe werden (Arbeitslos, lange Krankheit, Wegfall eines Verdienstes). Es sollten auch die erforderlichen Versicherungen mit einbezogen werden Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung für beide Ehepartner. Es gibt kompetente Finanzberater, die arbeiten unabhängig mit einer Finanzierungsplattform und haben damit über 300 Banken zur Verfügung.

Kommentar von LittleArrow ,

für beide Ehepartner.

Na, Textkonserve?

Antwort
von wfwbinder, 22

Ihr habt mit 6.000,- Netto gemeinsam perfekte Voraussetzungen, weil ihr euch eine hohe Tilgung leisten könnt, also schnelle Rückzahlung.

300.000,- kaufpreis Nebenkosten ohne Makler bis zu 10 %, mit Makler bis zu ca. 15 % also Anschaffungskosten bis zu 345.000,-.

Mein Rat eine ganz lange laufzeit der Zinsfestschriebung, wenn möglich bis zum Ende.

Geht mal zu einem guten Baufinanzierungsmakler, wie z. B. Interhyp.de

Die haben die besten Bedingungen zu bieten.

Monatliche Belastung wird bei ca. 2.000,- bis 2.500,- liegen. ist laufzeit abhängig.

Antwort
von Privatier59, 21
Wie viel würde zum Beispiel ein Haus kosten der im Wert von 300.000 Euro ist?

Ich bin zwar kein Finanzmathematiker, könnte aber schwören, dass das Haus ganz exakt 300.000 Euro kosten würde, allerdings zuzüglich der Erwerbskosten welche locker nochmals 10 bis 15% betragen können.

Wenn Dich aber die monatliche Belastung interessiert, dann würde mich mal interessieren, wieviel Eigenkapital Ihr denn so habt und wie hoch das Darlehen sein soll. Vollfinanzierungen gibt es eher selten, man sollte schon 20% des Kaufpreises und die Kaufnebenkosten angespart haben.

Was die 6.000 Euro betriftt: Ist das nun netto oder brutto? Und das Wort Budget finde ich da etwas übereilt. Ihr lebt doch wohl nicht von Luft und Liebe!

Kommentar von iCanHD ,

Wir leben bei unseren Eltern immer noch deshalb haben wir auch keine Ausgaben.

Kommentar von Privatier59 ,

Soll das denn eine eigengenutzte Immobilie werden oder ein Mietobjekt? Bei Mietobjekten hat man den Mietertrag als Einnahme und könnte ganz anders rechnen.

Kommentar von iCanHD ,

Eigengenutzte Immobilie

Kommentar von LittleArrow ,

deshalb haben wir auch keine Ausgaben.

@iCanHD: "Keine Ausgaben": das wird sich mit einem Haus sehr schnell ändern;-) Nur kann man kaum sagen, wie hoch die monatlichen oder jährlichen Ausgaben - abgesehen von den Finanzierungskosten - sein werden, denn zu unterschiedlich sind die Energie- und Unterhaltskosten eines noch unbekannten Gebäudes. Ein Energiepass schafft etwas Klarheit bei den Energiekosten. Die Informationen des Voreigentümers können eine große Hilfe sein.

Aber auch ein neuer Wohnstandort weg vom Elternhaus und bisherigen Wohnort bedeutet eine neue persönliche Ausgabenkalkulation und -planung, z. B. vielleicht ein weiterer oder kürzerer Fahrweg zur Arbeitsstelle, zu Einkaufsmöglichkeiten und zu Bekannten und Verwandten.

Nicht zu vergessen die ganze, neue Einrichtung, die Anpassung des Mobiliars, die Umzugskosten und die etwaige Renovierung.

Kommentar von iCanHD ,

Also Netto.

Antwort
von humoer, 20

Die Rechtschreibung klingt für mich eher nicht nach 3000 Euro netto.

Kommentar von Larkolas ,

Und dann noch bei den Eltern leben und die Schwester verdient AUCH mal eben 3000! Klingt zu schön, um wahr zu sein...

Antwort
von qtbasket, 18

Guckst du hier:

http://www.fmh.de/bausparen-baufinanzierung/beratung

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