Frage von wiglaf1981,

Fragen zu Kindergeld, Freibetrag und Riester

Hallo,

folgende Ausgangslage:

  • Paar, nicht verheiratet
  • 1 Kind
  • Er Riester, Sie nicht
  • Sie verdient mehr

So, nun zur Frage: Hat Sie als Mehrverdienerin einen steuerlichen Vorteil, wenn Sie das Kindergeld erhält? Hintergrund ist, dass Er beim Riestern nur die Kinderzulage erhält, wenn Er das KG bekommt. Sie möchte aber nicht auf etwaige steuerliche Vorteile verzichten.

In diesem Sinne: Spielt hier der Freibetrag (1, 0,5) mit hinein? Wie verhält es sich hier, ist es für die Mehrverdienerin besser, den ganzen Freibetrag zu bekommen? Was hat überhaupt der monatliche Freibetrag mit der "Günstigerprüfung" zu tun?

Vielen vielen Dank für Eure Antworten!

Antwort
von wiglaf1981,

Hallo,

wir sind nicht gemeinsam veranlagt. Wir leben aber zusammen in einem Haushalt, daher frage ich mich was es mit Unterhalt auf sich hat - wenn wir zusammen leben muss doch keiner dem anderen Unterhalt zahlen oder?

Das Kindergeld spielt also in der Eink.st.erkl. keine Rolle, das heißt es ist egal, wer es bekommt. Okay.

Was ich noch nicht ganz verstehe ist der ominöse Freibetrag auf der Lohnsteurekarte und die jähtrliche Günstigerprüfung - gibt es hier einen Zusammenhang oder eine Abhängigkeit?

Und noch eine Frage zum Freibetrag: Wenn die Partnerin als Mehrverdienerin den Freibetrag mit Faktor 1 bekommt, wirkt sich das doch besser auf die Steuer aus, als wenn beide 0.5 bekommen oder? Soweit ich weiß kann der eine Partner bei Unverheirateten auch den ganzen Faktor erhalten.

Gruß und Danke für die hilfreichen Beiträge!

Kommentar von Maxieu ,

Beim Unterhalt war vom **Kindes****unterhalt die Rede. Natürlich bist du dazu verpflichtet, auch wenn ihr das unter euch schiedlich, friedlich regelt.

"Soweit ich weiß kann der eine Partner bei Unverheirateten auch den ganzen Faktor erhalten."

Und **woher**** weißt du das? M. E. gilt das nur unter der in meiner Antwort 3 ins Spiel gebrachten Voraussetzung. Damit entfiele das Spekulieren darüber, wie es wäre, wenn...

Zu den kniffligen Fragen der Anrechnung des Kinderfreibetrages und der Kinderbetreuungskosten im Ekstjausgl bei Unverheirateten empfehle ich den Besuch dieser Seite:

https://www.elster.de/anwenderforum/showthread.php?33178-Kinderfreibetrag-f%FCr-...

Antwort
von Maxieu,

Frage 1: nein

Frage 2: nein

Frage 3: Rückfrage: Kommst du deinen Unterhaltsverpflichtungen nicht nach? Doch (wie ich nicht nur vermute)? Also kriegt ihr beide als Nichtverheiratete den Faktor 0,5 in die Lohnsteuerkarte eingetragen. Damit erübrigt sich m. E, die Frage nach dem "ganzen Freibetrag".

Frage 4: der "monatliche" ? Nichts.

Der wirkt sich zunächst nur auf Kirchensteuer und Soli aus.

Aber die Güprü spielt beim Ekstjahresausgl eine Rolle. Welche, kannst du leicht ergoogeln.

Antwort
von Kevin1905,

Seid ihr gemeinsam oder getrennt veranlagt?

Antwort
von jowaku,

Wer aus Finanzamtsicht ein ein Kind hat, zahlt weniger Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Wenn man gemeinsam veranlagt wird, wirkt sich das für Beide aus.

Außerdem gibt es eine Kinderzulage zum Riestern. Es macht Sinn, dass derjenige die Kinderzulage bekommt, der weniger Rente zu erwarten hat.

Er Riester, Sie nicht

Hinweis: Falls Er stirbt, kann seine Riesterrente nur auf Sie übertragen werden, wenn Sie wenigsgtens ein ganz kleines Riesterkonto hat.

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