Frage von MrTau, 102

Ich habe eine Frage zur Übertragung von Immobilien, Rückfallklausel und Schenkung, hat jemand einen Rat?

Frage:

Person A ist Besitzer von einer Immobilie, ohne Schulden.

Person A und B haben eine langjährige Partnerschaft (nicht eingetragen, keine Ehe, zwei kleine Kinder).

Person A überlegt Immobile an Person B zu übertragen mit Rückfallklausel:

  • im Falle einer Trennung, ist die Übertragung hinfällig

  • lebenslanges Wohnrecht für Person A

Ist das möglich? Wie verhält es sich, wenn Person A Insolvenz anmelden müsste, haben Gläubiger und Finanzamt noch Zugriff auf die Immobilie / die Rechte von Person A mit der Rückfallklausel?

Antwort
von wfwbinder, 102

Ich möchte noch deutlicher werden als @EnnoWarMal.

Wer so eine Vereinbarung trifft, sollte einen Vermögensbetreuer vom Gericht gestellt bekommen, das ist der Schwachsinn hoch 3 und ausserdem Geldvernichtung.

Beispiel: Hauswert 200.000,- Schenkungssteuer bis zu 54.000,-Euro. Vermutlich um einiges tiefer wegen des Wohnrechts, aber trotzdem Quatsch.

Wenn schon, dann Übertragung auf die Kinder, denn die erben ja sowieso mal, mit Wohnrechtseintragung. Mit der Vereinbarung, das A und B solange sie darin wohnen, die Kosten für das Haus tragen.

Kommentar von EnnoWarMal ,

Zumal die Kinder jeweils einen Freibetrag von 400.000 Euro haben.

Kommentar von wfwbinder ,

Genau das war die Intension.

Antwort
von Franzl0503, 100

MrTau:

Vorhaben möglich, wenn zugunsten des Eigentümers (nicht Besitzers) eine Vormerkung zur Sicherung der Rückübertragung im Grundbuch an sicherer Rangstelle eingetragen wird.

Statt eines lebenslangen Wohnrechts würde ich einen (weiterreichenden) Nießbrauch den Vorzug geben.

Ohne Rangrücktritt des Berechgtigten der vorgenannten Rechte ist die Immobilie praktisch nicht mehr beleihbar.

Antwort
von EnnoWarMal, 81

Wozu soll das gut sein? Nur um mit aller Macht mal Schenkungsteuer zahlen zu dürfen?

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