Frage von lovex,

Frage bezüglich meiner Abgaben

Hallo,

habe eine Frage zu meinen Steuern welche ich zu zahlen habe, ich bin Schüler und verdiene im Monat 500€ brutto FESTGEHALT. So nun habe ich aber immer reichlich überstunden und verdiene im Monat 800-900€ brutto, d.h. ich würde die 8000€ Grenze überschreiten (ab welcher ich ja dann Steuern zahlen muss). Da das Programm von meinem Arbeitgeber aber mit den 500€ (500€ * 13 gehälter = 6500€) rechnet zahle ich zZ keine Steuern, habe nun Angst das da auf einmal ne fette Nachzahlung auf mich zukommt?

Danke schonmal im vorraus

p.s.: Meine Eltern kriegen kein Kindergeld

Antwort von wfwbinder,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Da "die 8.004," nur der Grundfreibetrag sind, aber bei Arbeitseinkünften auch noch der Arbeitnehmerfreibetrag und die Vorsorgepauschale abzuziehen sind, werden Arbeiteinkünfte erst ab ca. 10.800,- Euro pro Jahr, also jenseits von durchschnittlich 900,- Euro monatlich der Lohn-/Einkommensteuer unterworfen.

Also auf keinen Fall "fette Nachzahlung," sondern sollte Dir mal, weil Du durch überstunden mal auf 950,- brutto kommen, Lohnsteuer abgezogen werden, könntest Du sie Dir sogar zurück holen.

Antwort von Schiko,

Für die Zurückholung von Steuern, mittels Steuererklärung, ist zu beachten. das zu ver- steuernde Einkommen darf 8004/16008 led./Vh. nicht übersteigen.. Hier die Probe aufs Exempel. Angenommen 12 x mtl.900 Brutto x 12 = 10.800 + 900 Euro 11.700 Brutto.Hiervon betrags- mindernd 2395,58 ( 8,2%-0.975- 1.5%- 9,8 % Kranken,Pflege.AL, und RV. 20,475%) verbleiben 9.304,42 . minus 1000 Pendlerpauschale-mehr bei täglich ab 16 km. und 36 Eur. Pauschbetrag Sonderausgaben. Für das zvE. von 8.268,42 fallen 37 Euro Steuer an. Wiird sich aber noch verringern, Überstunden, Nachtarbeit etc. sind ja auch noch zum Teil steuerfrei

Antwort von Vermieterheini1,

Ergänzend zu der Antwort von wfwbinder:

Achtung Krankenversicherungpflicht für den "hochverdienenden" Schüler/Sohn!

Die beitragsfreie Familienversicherung für den Schüler/Sohn entfällt meines Wissens nach, wenn der Bruttoverdienst monatlich 365 Euro (bei "geringfügiger Beschäftigung" 400 Euro monatlich) übersteigt.

Auch andere staatliche Geschenke für die Eltern sind bei zu hohem Verdienst des Schülers/Sohnes in Gefahr.

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