Frage von deckenklopfer,

Forderung vom Finanzamt als Bürgen für Vermieter einzutreten - wie soll ich mich verhalten?

Ich habe einen sehr seltsamen Brief vom Finanzamt bekommen in dem steht, dass ich für meinen Vermieter als Bürgen eingetragen bin und eine Steuerschuld für eine Immobilie über knapp 350 000 Euro (!!!) bezahlen soll, da er Insolvent wäre. Ich bin völlig perplex und habe keine Ahnung wie die auf mich kommen und was der Vermieter da gedreht hat. Wie soll ich mich nun verhalten?

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Antwort
von Heinzbu,

Klingt nach Betrügerei und kann irgendwie gar nicht sein. Ich würde vorerst Einspruch einlegen, mit allen Beteiligten reden und wenn sich die Forderung tatsächlich bewahrheitet, was kaum geht, wenn du nichts unterschrieben hast, musst du dir einen Anwalt suchen.

Kommentar von hildefeuer ,

Ja sicherlich und der Anwalt schickt eine Rechnung von 15.000€ bei der Schadensummme!

Antwort
von amadeusmozart,

Das hört sich stark nach ganz krummen Geschäften deines Vermieters an und Du solltest vor allem erstmal fristgerecht Einspruch beim Finanzamt gegen die Forderungen einlegen und mitteilen, dass du damit nichts zu tun hast. Dann an den Vermieter wenden und nach Erlärung fragen. Im Zweifelsfall einen Anwalt einschalten, wer weiß wofür er deinen Namen noch alles einsetzt.

Kommentar von hildefeuer ,

Ja sicherlich und der Anwalt schickt eine Rechnung von 15.000€ bei der Schadensummme!

Antwort
von hildefeuer,

und was für eine Konto-Nr. zum bezahlen ist angegeben? Fahr mit dem Brief zum nächsten Finanzamt. Die interessieren sich bestimmt dafür! Oder war das eine E-mail mit Anhang? Dann auf keine Fall den Anhang öffnen. Sofort löschen. Ist BKA/GVU Trojaner.

Kommentar von hildefeuer ,
Antwort
von Sobeyda,

Ehrlich: bei der Summe würde ich morgen bei einem Anwalt aufschlagen. Einspruch ist auch sinnvoll, aber der kann noch ein oder zwei Tage warten, wenn der Brief erst kürzlich kan.

Kommentar von hildefeuer ,

Ja sicherlich und der Anwalt schickt eine Rechnung von 15.000€ bei der Schadensummme!

Antwort
von FREDL2,

Das kann nicht sein. Das Finanzamt kann max. das Mieteingangskonto Deines Vermieters gepfändet haben. Davon würdest Du aber nichts erfahren.

Auf dem Schreiben ist doch sicher eine Telefonnummer angegeben. Stimmt die mit der des örtlichen Finanzamts überein?

Falls ja, ruf da an und lass Dich aufklären. Falls nein, leg das Schreiben in die nächste Schublade und Dich wieder aufs Sofa.

Kommentar von Primus ,

und Dich wieder aufs Sofa :o)))

Antwort
von Meandor,

Wenn Du für irgendwen gebürgt hast, dann solltest Du das doch wissen, oder?

Antwort
von nadjushka,

Das stinkt ja förmlich nach Betrug.

"Um für Gläubiger als Bürgen in Frage zu kommen, muss man über die notwendige Finanzkraft verfügen, die für eine Kreditvergabe notwendiger Weise vom Hauptschuldner erwartet wird. Der Bürgschaftsvertrag ist laut Bürgerlichem Gesetzbuch kein gegenseitiger, sondern ein einseitiger Vertrag. Um für die Zahlungsfähigkeit Dritter bürgen zu können, bedarf es keiner Zustimmung. Eine schriftliche Erklärung des Bürgen reicht aus." Quelle: http://xn--brgschaften-thb.de/wie-kann-man-buergen/ Eine schriftliche Erklärung hast du wohl nicht abgegeben, oder? Gruß Nadja

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