Frage von kapitalist,

Forderung nach einem zentralen Register für Bankkonten-gute Idee?

Was haltet Ihr von der Idee von Vrabl-Sanda, ein zentrales Register für Bankkonten einzuführen. Wird man dadurch nicht viel zu gläsern als Bankkunde?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gandalf94305,
andere Meinung:

Im Grunde ist das zentrale Register ja kein Problem und im wesentlichen haben Schufa und andere Einrichtungen dieser Art, sowie in Deutschland auch das Bundeszentralamt für Steuern eine ziemlich gute Datenbasis. Es würden dadurch viele Vorgänge nicht nur der Ermittlungsbehörden, sondern auch der Steuerbehörden deutlich vereinfacht. Insbesondere sehe ich auch nicht, daß dadurch Informationen zugänglich werden, die zuvor noch nicht zugänglich sind. Man kommt nur schneller an die Daten, was vor allem komplexe Ermittlungsverfahren bei Wirtschaftskriminaliät, der OK oder Terroristen vereinfacht. Interessant wäre eher die EU-weite Umsetzung eines solchen Registers z.B. bei OLAF. Der nationale Alleingang eines kleinen Alpenstaats hilft da IMHO eher wenig.

Antwort
von Rat2010,
wenns hilft, Wirtschaftsbetrügern auf die Schliche zu kommen, bin ich dafür

Nicht so gut wie die Abschaffung es Bargelds aber ein Schritt in die richtige Richtung. Entscheidend ist aber natürlich, dass wirklich jeder Staat in der Welt mitmachen müsste und natürlich nicht nur natürliche sondern auch juristische Personen erfasst werden.

Bis auf die, die es darauf anlegen, sind Bankkunden gläsern. Jedenfals in Deutschland. Eine stärkere Erfassung wirklich aller und überall ist der Gerechtigkeit geschuldet.

Antwort
von freelance,
bin dagegen, weil ich mich dann noch gläserner fühle als Bankkunde

vielleicht solltest du erwähnen, wofür dieses zentrale Register gut sein soll.

Ich denke, die Behörden haben schon genügend Informationen und diese haben auch mehr oder weniger per Klick eine Übersicht, wer welche Konten hat. Wieso noch mehr?

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