Frage von kaeffchen,

Fonds in Euro und Doller - was ist rsikanter?

Templeton bietet den gleichn Fonds in unterschiedlichen Notierungen an. Euro und Dollar. Was ist für mich, als deutscher Anleger besser? Beide Währungen können doch Schwankungen unterliegen. Warum macht Templeton dies?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gandalf94305, Community-Experte für Fonds,

Wenn es einen Fonds gibt, der in USD und EUR notiert (unterschiedliche Anteilsklassen), dann ist es recht egal, welche Variante Du wählst, denn das Fondsvermögen ist das Gleiche - es wird nur in unterschiedlichen Währungen präsentiert.

Bei Ausschüttungen kann es Unterschiede durch die Wechselkursänderungen zwischen Ex-Tag und Zahltag geben.

Wenn die Anteilsklasse nicht nur EUR, sondern EUR-H (Hedged) ist, dann wird der Fonds gegen EUR abgesichert, d.h. der USD-Betrag des NAV wird quasi 1:1 in EUR übersetzt. Das hat Vorteile, wenn der EUR aufwertet, da man dann die Abwertung des USD nicht mitmacht. Wertet der EUR ab, dann verliert man überproportional, da der USD ja eigentlich im Wert steigen soll.

Für Dich als deutschen Anleger aus dem EUR-Raum ist natürlich eine Anteilsklasse in EUR einfacher zu rechnen. Außerdem gibt es Fondsbanken wie die FFB, die nur EUR-Ausschüttungen wirklich auszahlen, jedoch Fremdwährungsausschüttungen generell reinvestieren.

Antwort
von DerKleinanleger,

Weniger Risikoreich ist für einen deutschen Anleger der mit €uro seine Miete und Einkäufe bezhalt, ist sicher lich der Euro Fonds weniger risikoreich. Beide Währungen können schwanken, dir kann der Euro/Dollar Kurs aber egal sein, solange dein Investment in Euro läuft und du deine Rechnungen in Euro bezahlst. Templeton wird dies tun um beides, Kunden die in Dollar oder in Euro investieren wollen, zu bekommen. In welche Wertpapiere investiert "dein" Fonds denn?

Antwort
von SBerater,

wenn der Fonds derselbe ist, dann sind die Risiken dieselben.

Das Risiko findest du im Fonds selbst. Ist der nur in US-Werten investiert, so unterliegst du dem Währungsrisiko. Ist er nur im Euroraum investiert, so hast du kein Risiko.

Ob du nun in EUR oder USD kaufst, spielt nur insofern eine Rolle, weil du mit einem Depot, das in EUR geführt wird, dem 2-maligen Wechselkursen unterliegst und hier latente Wechselgebühren anfallen.

Spiel das ganze mal durch, dann wirst du das Problem erkennen:

  • nur Eurowerte im Fonds
  • die Werte ändern sich nicht
  • der USD fällt um 10%
  • der Fonds ändert seinen Kurs in EUR nicht!
  • der Fonds wird in USD ca. 10% höher notieren, weil der USD schwächer wurde

Für dich hat das keine Auswirkung, weil du letztendlich wieder alles in Euro in der Hand hast.

Nur wenn im Fonds viele ausländ. Werte enthalten sind, stecken darin die Risiken.

Warum macht das Templeton? Weil die Investoren in USD oder in EUR kaufen wollen. Für dich ist es doch auch transparenter, wenn du im Depot nur Werte in Euro hältst, nicht in USD. Dann musst du immer umrechnen, um den Wert letztendlich in Euro zu sehen (sofern dein Broker das für dich nicht macht).

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