Frage von dirauf,

FlexStrom insolvenz nachzahlung?

Seit Sommer letzten Jahr bin ich von zuhause ausgezogen und wohne das erste mal in einer eigenen Wohnung. Stromanbieter habe ich FlexStrom genommen mit 3 Monate vorrauszahlung. Leider sind die ja jetzt pleite geworden und nun ist die Versorgung jetzt wieder auf die Stadtwerke übergegangen. Die wollen jetzt den aktuellen Zählerstand wissen.

Aber das was ich bei Vertragsbeginn bei FlexStrom angegeben hab hat mir vorne und hinten nicht gereicht ich habe über das doppelte gebraucht ;) Deswegen hab ich jetzt viel weniger an FlexStrom gezahlt als ich eigentlich müsste.

Man hört ja immer das bei insolvenz man vorgestrecktes Geld nicht mehr zurück bekommt. Ist das auch so für zu wenig gezahltes Geld?

Antwort
von cocoB,

Hallo dirauf,

Den Zählerstand korrekt ablesen und an Deinen neuen Anbieter, den Stadtwerken übermitteln. Damit man keine zu hohen Nachzahlungen erwarten muß, würde ich die monatliche Abschlagszahlung dem tatsächlichen Verbrauch anpassen.

Für die zuwenig bezahlten Gebühren an FlexStrom würde ich abwarten ob da noch eine Nachforderung kommt. Auf keinen Fall würde ich unaufgeforderte Nachzahlungen tätigen.

Antwort
von Sobeyda,

Wenn der Insolvenzverwalter etwas pfiffig ist, wird er die Nachzahlung von Dir einfordern. Und wenn Flexstrom nicht Pleite gegangen wäre, hättest Du ja auch nachzahlen müssen. So gesehen hast Du es relativ besser als andere Kunden von Flexstrom. Wenigsten hast Du für Deine gesamte Vorauszahlung eine Leistungen erhalten.

Allerdings würde ich nicht von selbst tätig werden, sondern abwarten.

Antwort
von qtbasket,

Du bist verpflichtet taggenau abzulesen und korrekt den Stand deinem örtlichen Versorger zu melden. Ansonsten ist das Betrug !!! Hier drohen also auch strafrechtliche Konsequenzen.

Was du mit der insolventen Flexstrom für einen Vertrag abgeschlossen hast, ist nicht das Problem deines örtlichen Grundversorgers, sondern deines !!! Da wirst du dich mit dem Gedanken anfreunden müssen, das dein Vorkasse komplett weg ist.

Schummeln bei der Zählerstandmeldung ist kein Kavaliersdelikt, oder meinst du etwas wirklich, davon würde dein Grundversorger nichts mitbekommen ???

Kommentar von cocoB ,

Er hat doch garnichts verbrochen, oder hab ich was überlesen?

Kommentar von Primus ,

Dann sind wir schon zu zweit, die mit der Antwort Probleme haben!

Antwort
von SBerater,

wieso solltest du Geld zurückbekommen, wenn du eigentlich nachzahlen müsstest, weil mehr konsumiert und dadurch einen Vorteil durch die Insolvenz hattest?

Nur die, die Vorkasse geleistet haben und die weniger Leistung erhalten haben, werden davon sprechen, dass sie Geld verloren haben, du jedoch nicht, oder?

Bei dir wird es eher so sein, dass der Insolvenzverwalter ggf. von dir Geld nachfordern wird, denn du hast zu wenig, nicht zuviel gezahlt. Warte einfach ab, was passiert.

Antwort
von Primus,

Ich habe die gleiche Geschichte mit TelDaFax erlebt - allerdings ohne Vorauszahlung und einige Monate nach Bekanntgabe der Insolvenz eine Endabrechnung vom Insolvenzverwalter erhalten.

Die Nachforderung musste auf dessen Konto eingezahlt werden. Die Vorauszahlungen vieler Kunden waren futsch und wurden bei Nachforderungen nicht berücksichtigt.

Also Vorsicht beim nächsten Anbieter - besser keine Vorauszahlung mehr leisten, sondern monatlich bezahlen.

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