Frage von HelgeSchneider,

Firmenwagenversteuerung nach Fahrtenbuch - Nettobelastung monatl.

Hallo,

folgendes Szenario: Arbeitnehmer A arbeitet im Unternehmen X und hat einen monatlichen Bruttolohn von 3000€. Arbeitnehmer A ist ledig und hat die Steuerklasse 1. Arbeitnehmer A wohnt 71km entfernt von seinem Unternehmen, zurzeit nutzt er noch sein privates Fahrzeug, um zur Arbeit zu gelangen. Er arbeitet als Außendienstmitarbeiter und fährt dienstlich mit einem vom Arbeitgeber gestellten Firmenwagen ab der Arbeitsstätte.

Ab Mitte 2013 hat Arbeitnehmer A die Möglichkeit ein "eigenes" Firmenfahrzeug (ebenfalls privat) zu nutzen. Der Arbeitnehmer konfiguriert ein Fahrzeug mit einem Listenpreis von 38.325€. Die Jahresfahrleistung beträgt 45000km, davon sind 10000km privat genutzt. Wir gehen davon aus, dass der Arbeitnehmer 2 mal die Woche zur Arbeitsstätte (71km vom Wohnort entfernt) hinfährt, die restlichen Tage fährt er direkt vom Wohnort zum Kunden. Die Betriebskosten des Fahrzeugs pro Jahr liegen bei 9500€.

Jetzt zu meiner entscheidenen Frage: Ich habe die Möglichkeit zwischen der "1%-Regelung" sowie dem Führen eines Fahrtenbuchs zu entscheiden. Die Rechnung für die "1%-Regelung" ist einfach:

Laut www.firmenwagenrechner.com ist die monatliche Nettobelastung ca. 635€ (bei "1%-Regelung").

Der Vergleich zum Führen eines Fahrtenbuchs wäre für mich jetzt interessant. Kann man mit den o.g. Daten eine Abschätzung durchführen, wie hoch die Nettobelastung bei dem Führen eines Fahrtenbuchs ist? Mir ist bewusst, dass die private Nutzung in der Realität von den o.g. Daten abweichen kann.

Ich wäre euch dankbar, wenn Ihr mir hier Unterstützung geben könnt. Ich bin in Sachen Steuern nicht der Fitteste, vielen Dank Euch !

Beste Grüße

Antwort
von cetfra,

Hallo Helge, investiere mal 150 € und führe ein Gespräch mit einem Steuerberater. Das kann Dir viel Geld ersparen. Oder rede mit Deinem Arbeitgeber. Wenn der Deinen Arbeitsvertrag abändert und Dir quasi ein Home-Office zugesteht, dann wäre das die beste Lösung. Gruß, Frank

Kommentar von HelgeSchneider ,

Hallo cetfra,

danke für die Antwort. Ein Home-Office wäre natürlich eine elegante Lösung, davon kann ich aber -im Moment- nicht ausgehen. Die Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsstätte bleibt also bei 71 km.

Was mich interessieren würde, wäre zumindest eine ungefähre Richtung, mit dem ich rechnen muss/kann.

In der Hoffnung auf eine weitere Antwort verbleibe ich...

mit besten Grüßen !

Kommentar von cetfra ,

Hallo Helge, mit was Du rechnen musst, daß kläre bitte mit einem Steuerberater ab. Ich denke jedenfalls, dass Du ein Fahrtenbuch führen musst, um Dich nicht dumm und dämlich zu zahlen. Gruß, Frank

Antwort
von coach24105,

Guck mal hier: http://www.lohn-info.de/sachbezug_dienstwagen.html

Setze in das Beispiel unter "Fahrtenbuch" Deine Zahlen ein, rechnen, fertig. Vermutlich fährst Du günstiger mit Fahrtenbuch, aber es ist für Dich und für den Arbeitgeber aufwändiger.

Ich nutze ein elektronisches Fahrtenbuch von Bury, CL1010 Kostenpunkt 150 EUR bei Amazon zzgl. Einbaukosten inkl. Software und ohne Folgekosten. Sehr praktisch und aus meiner Sicht die beste und günstigste Lösung am Markt.

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