Frage von SchlumpfPapa,

Firmenwagen und Sprit

Ich habe keinen Firmenwagen, aber mich interessiert wie das genau abläuft. Ich habe mich schlau gemacht und die 1% Regel usw ist alles klar. Was ich allerdings nicht gefunden habe ist, wie man den Sprit berechnet der verfahren wird. Zahlt den komplett die Firma? Ist das dann wie ein Teil des Gehalts oder sind das Spesen oder wie wird sowas verbucht? Kann es sein, dass man auch mal selber den Sprit zahlen muss, wenn man jetzt zum Beispiel einen Wochenendsausflug macht der absolut privat ist?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FREDL2,

Sämtliche Kosten, die der Firmenwagen verursacht, wären mit der 1%-Versteuerung abgegolten.

Es kann auch sein, dass der Arbeitgeber ein Limit setzt und z. B. nur eine Tankfüllung im Monat auf Firmenkosten erlaubt. Ebenso kann sein, dass der Chef eine Zuzahlung zur Leasingrate verlangt. Das handhabt jeder Betrieb,so wie er will.

Kommentar von gammoncrack ,

Bei mir war das immer eine Beteiligung an der Leasingrate. Trotzdem war da immer noch etwas mit der 1%-Regelung und den 0,03 Euro. Deswegen habe ich die Abrechnung auf der Gehaltmitteilung 12 Jahre lang, trotz Erklärungsversuche der PERS, nie verstanden - aber akzeptiert. :-)

Kommentar von FREDL2 ,

@gammoncrack: die Selbstbeteiligung hätte den zu versteuernden geldwerten Vorteil mindern müssen. Falls die das nicht gemacht haben.........

Antwort
von SBerater,

jeder Arbeitgeber kann letztendlich seine Dienstwagenregelungen festlegen, wie er will. Damit sind alle Szenarien, die du nennst, möglich.

In meinem Bekanntenkreis gibt es einige, die einen Firmenwagen haben. Bei denen zahlt die Firma alles, auch den Sprit. Beim Sprit gibt es oft eine Ausnahme: Tanken im Ausland wird nur dann bezahlt, wenn es berufliche Gründe gibt, sonst nicht.

In diesen Fällen übernimmt also der AG alle Kosten - mit sehr geringen Ausnahmen.

Kommentar von RatsucherZYX ,

.........völlig richtig und das ist mit dem 1% Steuer vom Bruttoanschaffungswert abgegolten. Lediglich der Weg zur Arbeit ist zusätzlich zu versteuern.

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