obelix am 26.11.2008 um 12:26 Uhr
wer kennt sich mit firmenbewertungen aus? wie ist die gängige bewertung aus sicht des finanzamtes bzw. die eines investors?
-multiples auf ebit/ ebitda/ etc? -DCF? -stuttgarter verfahren? -bewertung der peer group?
die frage ergibt sich aus einer nachfolgethematik, die zu erbe, schenkung oder verkauf führen kann (mttelständler mit 15 mio euro umsatz und nachsteuerrendite von ca. 3%). je nach bewertung können alle szenarien möglich sein. auf jeden fall gilt es, sich auf mögliche entscheidungen bzw. verhandlungen besser vorbereiten zu können.

Oh ein Weites Feld. Das Stuttgarter Verfahren ist eine schöne Methode, die aber vom Finanzamt nur bei der Bewertung von nichtnotierten Anteilen an Kapitalgesellschaften genutzt wird.
bei der Größenordnung sage ich ganz ehrlich, gebe ich hier keine Antwort, wie die Sache anzugehen ist. Wer 15 Mio. Umsatz macht hat genug Geld einen Spitzenberater zu beschäftigen.
Ich gehe mal davon aus dass es eine GmbH als Mittelstandsunternehmen ist. Somit ist in jedem Falle ein entsprechender Anwalt mit Finanzwirtschaftlichen Hintergrund bestimmt nicht verkehrt. Am besten einen der Erfahrungen hat mit Gesellschaftsrecht, Bewertungen von Einlagen und Steuerrecht.
das mit dem spitzenberater ist doch auch ne antwort! Danke!
ich hätte auch ergänzen können, ob ein steuerberater reicht oder ob man besser zu nem WP geht.
Das ist so eine Frage. Ich kenne Berater die besser sind als WPs und ich kenne WPs die sind super in solchen Sachen und können die eigene ESt Erklärung nciht machen.
Also doch erstmal zu dem Berater, der das Unternehmen normalerweise berät. Aber wenn er sich von einem WP prüen lä0t, nach dem ein anderer Berater die Bilanz erstellt hat, hat er ja schon zwei kompetente Leute.