Frage von Blingbling, 115

Firmen PKW leasing in Deutschland möglich wenn MA wohnhaft in Österreich? Arbeitsort A & D

Ich suche eine ideale leasing Lösung für mein neues Firmenauto und hoffe auf hier auf Hilfe. Ich bin Aussendienst MA einer Unternehmensgruppe mit Anstellungsvertrag bei der Niederlassung in Österreich. Mein zu bereisendes Gebiet ertreckt sich über Österreich und Süddeutschland, wobei der überwiegende Teil meiner Kunden auf Deutschland entfällt. Besprechungen finden ebenfalls im Firmensitz in München statt. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Da es bei uns im Unternehmen eine einheitliche Regelung für die Firmenautos gibt (Leasingrate 700.- Euro) habe ich in Österreich (ich bin die einzige Mitarbeiterin in A) leider das nachsehen. Zum einen aufgrund der schlechteren Konditionen für nur ein Auto zum anderen aufgrund der höheren Steuer. Sprich wesentlich weniger Auto für gleiches Geld im vergleich zu den deutschen Kollegen. Meine Frage...gibt es nicht die Möglichkeit ebenfalls für mich das Firmenautos in Deutschland zu leasen (bessere Kondition da mehr Mitarbeiter) und dieses in Österreich zu versteuern? Wie ist das mit Versicherung? Ich bin ja ohnehin überwiegend für die Firma in Deutschland unterwegs. Danke für alle Informationen über Möglichkeiten und Vorgehensweise!!!

Antwort
von wfwbinder, 111

In Deiner Frage sind Punkte, die ich nicht nachvollziehen kann.

DEin ARbeitgeber ist eine Firmengruppe mit Sitz in "D"

Warum leasen die das Auto nicht über deren Firmenzentrale?

Das mit der Steuer ist quatsch, oder setzen die Als Limit tatsächlich die Brutto- und nicht die Nettorate (also die Kosten) an?

Also die Firma kann jederzeit in "D" leasen, auch wenn mit dem Wagen 50 % der Kilometer in Österreich gefahren werden.

Du persönlich bräuchtest für so einen Vertrag einen Wohnsitz in Deutschland.

Das Du persönlich in Ösiland besteuert wirst, ist doch dafür irrelevant.

Kommentar von Blingbling ,

Vielen Dank für Ihre Antwort. Die 700.- Euro Leasingrate sind brutto all in (40.000 km; 36 Monate LZ; Versicherung und Sterer). Mein Wohnsitz ist Österreich und wird es auch bleiben, die einzige überlegung ist doch auf einen deutschen Arbeitsvertrag zu wechseln.

Kommentar von wfwbinder ,

Wer ist Leasingnehmer, Du, oder die Firma?

Wenn Du leasingnehmer bist, wird es mit Wohnsitz "A" schwierig. aber ich würde mal bei Sixt fragen. Was soll es für ein Wagen sein? Ich könnte mir bei BMW und Audi vorstellen, dass die als bayerische unternehmen etwas anders reagieren.

Wer hat die schwachsinnige Lösung festgelegt "Bruttoleasingrate," denn interessant ist für mich was mich kostenmäßig belastet und nicht die Bruttorate. Na egal, deren Sache.

Kommentar von Blingbling ,

Leasingnehmer ist die Firma mit Sitz in Wien.

Vorgabe ist ein Audi oder VW. Was die Leasingrate von 700.- Euro betrifft hatte ich versehentlich eine falsche Angabe gemacht. Es sind die Plankosten 700.- Euro exkl. Mwst.(Leasing Entgelt fix, Reifen, Betribskosten, Versicherung) Nova wird mir zum Glück berücksichtigt und von den 700.- abgezogen.

Kommentar von wfwbinder ,

OK, dann geht es um die etwas besseren Konditionen in Deutschland.

Mache Deinem Arbeitgeber den Vorschlag über die Zentrale in München zu leasen.

das ist alles, was man in der Situation vorschlagen kann.

Kommentar von Blingbling ,

werde ich machen. danke.

Antwort
von freelance, 86

ich habe bei der Recherche zu dem Thema folgenden Artikel gefunden: http://www.hannover.ihk.de/internationalzoll/laender-und-maerkte/europa/firmenfa...

Das passt zwar nicht zu 100% zu dem Thema, aber nehmen wir an, du schaffst es, über die dt. Gesellschaft einen Pkw zu bekommen, dann sollte der eine dt. Zulassung haben. Das wiederum scheint nach dem Artikel nicht so einfach zu sein. Das geht nur, wenn du privat sehr wenig fährst. Aber lies selbst.


Wenn die Firma in Wien den Leasingvertrag abschliesst, dann könnte diese bei Sixt in D nachfragen, ob sie einen Wagen nach A liefern und die Rechnungen nach Wien stellen. Nur dann bleibt immer noch das Problem der Zulassung.

M.E bringt ein Vertrag mit D wenig, denn du wirst von der Besteuerung in A nicht wegkommen. Damit gelten die Steuerregeln aus A - auch die für Firmenwagen.

Kommentar von Blingbling ,

Danke für Ihre Antwort!

Antwort
von Tina34, 82

Da bekommen die Össis Probleme bei einer Betriebsprüfung. So eine tolle Idee hatten die österreicherischen Geschäftsführer mit Betrieben in Deutschland auch. Das Verfahren läuft zur Zeit und die Össis bekommen so wie es aussieht eine ganz großen Ärger deswegen.

Anders würde es wohl aussehen wenn du einen "deutschen" Arbeitsvertrag in Deutschland hättest dann wäre wohl ein Leasing und Versteuerung in D kein Problem.

Kommentar von Blingbling ,

Vielen Dank für die rasche Antwort. Ich dachte auch nicht an Steuerhinterziehung. Gibt es nicht die Möglichkeit von den besseren deutschen Leasingkonditionen zu profitieren und aber in Österreich zu versteuern?

Bei der Ungerechtigkeit muß ich wohl gleich meine nächste Frage bezüglich deutschen Arbeitsvertrag verfassen.

Kommentar von freelance ,

hm, kleine Anmerkung (auch wenn eher unwichtig).

Ich denke, es sind die Ösis, nicht die Össis. Nicht dass es hier zu einer Mischung/ Verwechselung von Ossis und Ösis kommt. Vielleicht liegt es ja an der süddeutschen Betonung.

Und wenn wir schon den weniger netten Begriff verwenden, dann sollte uns bekannt sein, dass wir die Piefkes sind :)

Kommentar von Tina34 ,

Sorry - aber da ich selber Ösi-Blut zum Teil habe fand ich das nicht so schlimm mit dem Ösi.

Und zur Anmerkung - ich denke das Problem dürfte auf jeden Fall auch bestehen wenn du deinen Wohnsitz in Ö behälst! Das haben die GF der anderen Firma auch getan. Als die zufällig in Österreich geblitz wurden ist das ganz aufgefallen und die Daten - Halter, Fahrer, Zulassung wurde überprüft und jetzt haben sie die Betriebsprüfung in Ö am Hals.

Kommentar von Blingbling ,

Vielen Dank. (Ösi, Össi, oder auch Ossis finde ich nicht schlimm soviel Humor hab ich)

Ich glaub ich muß mich wirklich ernsthaft mit dem deutschen Arbeitsvertrag befassen und die Vor und Nachteile durchdenken.

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