Frage von Stewe21725 13.09.2013

Firma nimmt Dienstleistung von Privat an. Schwarzarbeit?

  • Antwort von Privatier59 13.09.2013
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Schwarzarbeit ist das nur, wenn da Neger schuften!

  • Antwort von Meandor 13.09.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich versteh das Problem nicht?

    Die Privatperson schreibt Quittungen, das spricht dafür, dass P selbständig tätig ist. Er muss das lediglich versteuern und fertig. Eine Schwarzarbeit kann es da nicht geben.

    Wir könnten jetzt höchstens überlegen ob P nicht ein Arbeitnehmer der Firma ist, aber das glaube ich in diesem Fall nicht.

    Schwarzarbeit liegt hier auf jeden Fall nicht vor.

  • Antwort von Rat2010 13.09.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du hast nichts gefunden, weil es das eigentlich nicht geben darf.

    Entweder der Eigentümer der Firma zahlt dem Privatmenschen in bar das Geld. Dann ist es ein Problem der beiden Privatpersonen. Der Empfänger der Leistung (der, der zahlt) kann es nicht absetzen, der andere begeht Steuerhinterziehnung. Je nachdem wird auch noch anderes hinterzogen (Hartz IV). Beihilfe dazu - und das könnte das Problem des Bezahlers sein - ist das etwas kleinere Problem. Wenn das Angebot entsprechend gut ist, wird der Unternehmer das vielleicht machen.

    Oder du hast die Privatperson falsch verstanden und er will gar nichts hinterziehen sondern versteuert die Einkünfte. Dann kann er auch Rechnungen stellen, die du ihm vorschreiben kannst. Wichtig ist der Hinweis auf die umsatzsteuerliche Kleinunternehmereigenschaft.

    Die Firma hat ein nicht zu unterschätzendes Buchhaltungsproblem, wenn du davon ausgehst, dass er das nicht versteuert, sie aber die Kosten absetzen will. Wenn es als Aufwand (ohne Vorsteuerabzug) gebucht wird, gibt es neben dem bei ca. 100 % liegenden Entdeckungsrisiko der die Steuer hinterziehnenden Privatperson auch ein lohnsteuerliches und vielleicht auch ein sozialversicherungstechnisches Risiko.

    Ohne dass ihr euch darüber unterhalten habt, kann er also später auch behaupten, dass er von einem pauschal versteuerten Beschäftigungsverhältnis (also einem 450-€-Job) ausging.

    Was zu tun ist, ist also nur zu offensichtlich. Rede mit dem steuerlich vermutlich vollkomen ahnungslosen Menschen und erkläre ihm, dass das ganze irgendwie legal laufen muß. Je nachdem wird dann entweder er mehr Geld verlangen (was nach Steuer kein Problem für dich ist, das Angebot aber vielleicht unattraktiv macht) oder ihr findet eine andere Lösung.

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