Frage von Stewe21725,

Firma nimmt Dienstleistung von Privat an. Schwarzarbeit?

Hallo, ich habe bereits viel im Internet recherchiert, aber für meinen speziellen Fall bisher nichts finden können. Irgendwie geht es nämlich immer nur um die Mwst., die interessiert mich aber eigentlich nicht.

Eine Firma nimmt eine Dienstleistung von einer Privatperson an, z.B. Datenverwaltung. Die Privatperson möchte aber für den Aufwand 200€ pro Monat haben. Die Firma bekommt jetzt natürlich keine Rechnung, sondern bestenfalls eine Quittung.

Wäre das rechtlich okay? Das ganze interessiert mich aus der Sicht der Firma.
Für mich hört sich das nämlich irgendwie nach Schwarzarbeit an... Falls es nicht okay ist, weiß jemand wie es rechtlich funktionieren würde?

Stefan

Antwort von Privatier59,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Schwarzarbeit ist das nur, wenn da Neger schuften!

Kommentar von EnnoBecker,

Mann, dein Humor ist so schwarz, der könnte glatt Baumwolle pflücken.

Kommentar von Privatier59,

Was wäre erst, wenn ich Schwarzbier trinken würde....

Kommentar von Meandor,

Hihi, er hat Neger gesagt...

Kommentar von EnnoBecker,

Hihi, du auch.

Kommentar von Meandor,

Verdammt, da blieb mir jetzt mein Mohrenkopf im Halse stecken. Naja, morgen mittag gibt es in der Kantine Zigeunerschnitzel, eventuell bestell ich mir noch einen "Russ" dazu.

Antwort von Meandor,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich versteh das Problem nicht?

Die Privatperson schreibt Quittungen, das spricht dafür, dass P selbständig tätig ist. Er muss das lediglich versteuern und fertig. Eine Schwarzarbeit kann es da nicht geben.

Wir könnten jetzt höchstens überlegen ob P nicht ein Arbeitnehmer der Firma ist, aber das glaube ich in diesem Fall nicht.

Schwarzarbeit liegt hier auf jeden Fall nicht vor.

Kommentar von EnnoBecker,

Das sehe ich auch so.

Antwort von Rat2010,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du hast nichts gefunden, weil es das eigentlich nicht geben darf.

Entweder der Eigentümer der Firma zahlt dem Privatmenschen in bar das Geld. Dann ist es ein Problem der beiden Privatpersonen. Der Empfänger der Leistung (der, der zahlt) kann es nicht absetzen, der andere begeht Steuerhinterziehnung. Je nachdem wird auch noch anderes hinterzogen (Hartz IV). Beihilfe dazu - und das könnte das Problem des Bezahlers sein - ist das etwas kleinere Problem. Wenn das Angebot entsprechend gut ist, wird der Unternehmer das vielleicht machen.

Oder du hast die Privatperson falsch verstanden und er will gar nichts hinterziehen sondern versteuert die Einkünfte. Dann kann er auch Rechnungen stellen, die du ihm vorschreiben kannst. Wichtig ist der Hinweis auf die umsatzsteuerliche Kleinunternehmereigenschaft.

Die Firma hat ein nicht zu unterschätzendes Buchhaltungsproblem, wenn du davon ausgehst, dass er das nicht versteuert, sie aber die Kosten absetzen will. Wenn es als Aufwand (ohne Vorsteuerabzug) gebucht wird, gibt es neben dem bei ca. 100 % liegenden Entdeckungsrisiko der die Steuer hinterziehnenden Privatperson auch ein lohnsteuerliches und vielleicht auch ein sozialversicherungstechnisches Risiko.

Ohne dass ihr euch darüber unterhalten habt, kann er also später auch behaupten, dass er von einem pauschal versteuerten Beschäftigungsverhältnis (also einem 450-€-Job) ausging.

Was zu tun ist, ist also nur zu offensichtlich. Rede mit dem steuerlich vermutlich vollkomen ahnungslosen Menschen und erkläre ihm, dass das ganze irgendwie legal laufen muß. Je nachdem wird dann entweder er mehr Geld verlangen (was nach Steuer kein Problem für dich ist, das Angebot aber vielleicht unattraktiv macht) oder ihr findet eine andere Lösung.

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