Frage von adrian1980,

Finanzamt verlangt jetzt noch LST-Bescheinigung für das Jahr 2010.

Hallo,

habe einen Brief vom Finanzamt bekommen, die elektronische LST-Bescheinigung für 2010 würde nicht vorliegen. Habe diese damals in Papierform eingereicht.

Leider ist es technisch aber nicht mehr möglich für 2010 eine zu verschicken, laut ElsterOnline.

Finanzamt sagt, klären Sie das mit Elster. Elster sagt, geht technisch nicht mehr, fragen Sie ihr Finanzamt. Hat jemand eine Idee?

Frist gilt bis Ende Dezember. Was veranlasst das Finanzamt dann als nächstes?

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Antwort
von Juergen010,

Ich würde ja mal bei Lexware in Freiburg anrufen und fragen, wo sich die Daten aus 2010 in Lohn+Gehalt verstecken und wie diese auszudrucken sind ...

... oder Du machst es Online unter: http://support.lexware.de/supportHome

Antwort
von adrian1980,

um das jetzt nochmal klarer zu machen. Ich bin der AG und so war auch meine Frage gemeint. ich hatte die LST-Bescheinigung in lexware Lohn&Gehalt verschickt, aber dann versäumt das Protokoll abzurufen, in der Antwortzentrale. Elster-Offene Vorgänge.

Und deswegen liegt es dem Finanzamt jetzt nicht elektronisch vor. Aber die müßten doch eigentlich auch wissen, dass es elektronisch jetzt nicht mehr geht.

Warum verschickt der Sachbearbeiter dann einen solchen Brief und was kann denn jetzt passieren?

Kommentar von EnnoBecker ,

Immer wieder klasse, wenn einfache Sachverhalte klar und verständlich dargestellt werden. Dann kann es praktisch nicht zu Missverständnissen kommen.

Mit welchem System wurden denn die Löhne gerechnet?

Kommentar von adrian1980 ,

Hi Enno,

mit Lexware Lohn&Gehalt.

Beim nächsten Mal formuliere ich die Frage klarer. Versprochen!

Kommentar von EnnoBecker ,

Schon klar.

Ich würde die Bescheinigungen ausdrucken und den Arbeitnehmern in die Hand drücken. Rest siehe oben.

Kommentar von FREDL2 ,

@EB: nein, mein Hase.

Es gibt die Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung von Lohndaten für Arbeitgeber. Ausnahmegenehmigungen gibts nur, wenn ein gesonderter schriftlicher Härtefallantrag mit hinreichender Begründung beim FA gestellt wurde.

Dürfte wohl nicht so gewesen sein und hätte auch keine Chance auf Genehmigung gehabt. lexware ist 100% übermittlingsfähig.

Kommentar von FREDL2 ,

Mist! übermittlungsfähig natürlich.


Kommentar von EnnoBecker ,

Ja, jetzt, wo die Parameter dargelegt wurden.

Antwort
von FREDL2,

Du hast also die elektronischen Lohndaten für 2010 nicht übermittelt. Tja, warum?

Wurde keine Fachkraft mit der Lohnbuchhaltung betraut, bzw. wolltest Du die Kosten für die LoBu beim Steuerberater sparen?

Nun kannst Du nur mit der Firma lexware in Kontakt treten und dort um Hilfe und Unterstützung nachsuchen. Dazu brauchst Du die Kundennummer und Programm und Version (zu finden im Menü "?/Info" über die Schaltfläche "Systeminfo".) Die TelNr. für L & G ist Telefon: 0900 - 190 00 40 und kostet.

Antwort
von Niklaus,

Dann lass dir eine Kopie von deinem AG geben. Normalerweise kopiert man sich solche Unterlagen auch für einem selbst.

Kommentar von EnnoBecker ,

Lesebrille verlegt?

Das Finanzamt besteht auf der elektronischen Einreichung und weist das Papier zurück.

Antwort
von EnnoBecker,

Schick einen Ausdruck als Papier hin. Da stehen alle Daten drauf.

Das Finanzamt kann sich ja nicht wehren, die Daten der Steuerberechnung zugrunde zu legen.

Finanzamt sagt, klären Sie das mit Elster.

Mit Sicherheit sagt das nicht "das Finanzamt", sondern die kleine Sachbearbeitungsmaus. Sag "dem Finanzamt", dass du es gern bei seiner Amtsermittlungspflicht § 88 AO unterstützt. Lohnsteuerbescheinigung deshalb beiliegend.

Kommentar von FREDL2 ,

@EB ich dachte auch erst an Arbeitnehmer. Ab

Finanzamt sagt, klären Sie das mit Elster. Elster sagt, geht technisch nicht mehr

kanns kein AN mehr gewesen sein. Eine lohnsteuerliche Fachkraft aber auch nicht.

Kommentar von EnnoBecker ,

Naja, das mit dem "klären Sie das mit dem kleinen diebischen Vogel" war natürlich klärungsbedürftig.

Ich hab auch schon mal eine Veranlagung durchgekriegt, wo es weder eine elektronische noch eine papierne LStBesch gab. Der letzte Gehaltszettel musste reichen.

Kommentar von FREDL2 ,

@EB: eine Veranlagung. Klar, da wäre die Brühe sonst teurer gewesen als der Fisch.

Hier gehts um xx? Arbeitnehmer (hat er auch nix drüber erzählt) Wenn dieses FA nicht gar zu unterbesetzt, bzw. überbelastet ist, wird der AG in Bälde eine Lohnsteueraussenprüfung begrüssen dürfen.

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