Frage von Audimieze, 292

Finanzamt erkennt absolut nichts an?

Hi Ich habe wie jedes Jahr meine Steuererklärung über eine Steuerberaterin machen lassen, diese hat auch eine Hochrechnung gemacht und ich sollte wie jedes Jahr eine schöne Summe zurück bekommen. Ich bin Soldatin und habe beträchtliche Fahrtkosten, doppelte Haushaltsführung, Versicherungen etc 

So kurz darauf kam Post vom Finanzamt, ich war schon verwundert das es so schnell ging, dann der Schock, ich soll steuern in Höhe von rund 500 Euro nachzahlen. Wiederspruch wurde sofort eingelegt, aber die Zahlung wurde nicht ausgesetzt. Somit musste ich erstmal die 500 Euro bezahlen. Der Finanzbeamte hat absolut nichts anerkannt, er hat mein Einkommen mit den gezahlten Steuern gegengerechnet und raus kam zahlen Sie nach. Laut Aussage des Finanzbeamten ist das alles richtig so, da mir ja die Bundeswehr alle entstehenden Kosten erstattet, was aber absolut nicht der Fall ist und das soll ich jetzt nachweisen. Wie weise ich mach das ich etwas nicht bekommen habe? Netter weise hat mir die Abrechnungsstelle einen negativ Bescheid ausgestellt, was ihm aber immer noch nicht reicht. Jetzt soll ich alle bezügeabrechnungen von 2014 einreichen und den Steuerbescheid von 2013 und meine bezügeabrechnungen von Januar 2015. 

ich habe bei diesem Finanzamt das erste mal die Steuererklärung abgegeben, bin umgezogen. 

jetzt meine Frage, das kann doch nicht sein oder? Wie kann ich mich gegen eine solche "Schikane" wehren? Gibt es Möglichkeiten gegen ein solches Verhalten vor zu gehen? Ich bin für jeden Rat dankbarLg

Antwort
von wurzlsepp6682, 173

sicher, dass die Steuererkärung über eine Steuerberaterin erstellt wurde?

Jemand vom Fach weiß abzuschätzen, wie das Finanzamt "tickt".

Bei mir in der Gegend verlangt das eine Finanzamt für Spenden Nachweise, das andere Finanzamt erkennt bis zu 100 € als Pauschale an (als Beispiel ...)

Wer hat den Widerspruch (den es nicht gibt ....   es ist ein Einspruch § 347 AO) eingelegt? Die Steuerberaterin oder Du? Ich lese aus der Frage raus, dass der Bescheid direkt zu Dir gekommen ist. dies wird eigentlich nur in großen Kanzleien so gehandhabt, die kleinen (so wie meinereiner) lassen die Bescheide immer in die Kanzlei schicken, damit die Einspruchsfrist eingehalten werden kann.

Sollte der Einspruch von Dir erstellt worden sein, sofort an die Kollegin (wenn es denn eine war ...) weitergeben, die soll sich darum kümmern

Kommentar von Audimieze ,

Es wurde definitiv von einer Steuerberaterin gemacht, und diese setzt mich halt über die schreiben in Kenntnis, was doch selbstverständlich ist oder nicht? 

Antwort
von Moneysac, 67

Ich würde überlegen die Steuerberaterin zu wechseln, warum suchst du Antworten hier anstatt deine "Beraterin" zu fragen, die dafür bezahlt wird? Nach einer umfassenden Beratung kann man sich überlegen ob man die Rechtsauffassung des FA teilt, oder sie durch ein Gericht überprüfen lässt. Ich habe schon erlebt, dass das FA nach einer Klage in den folgenden Bescheiden auch andere Sachen anstandslos anerkannt hat, wahrscheinnlich haben sie gemerkt, dass man seine Rechte kennt.

Antwort
von Zitterbacke, 188

Wiederspruch wurde sofort eingelegt, aber die Zahlung wurde nicht ausgesetzt.

Bei einem Widerspruch wäre sicherlich etwas passiert .

Bei einem Einspruch wäre es besser .Obwohl erst mal die Verpflichtungen gegenüber dem FA getätigt werden müssen.

Bitte nicht aus Frust mit Flinte ins FA oder zur SB `ìn  ;-)  

Gruß Z... .

Antwort
von Audimieze, 207

Hi Ich habe wie jedes Jahr meine Steuererklärung über eine Steuerberaterin machen lassen, diese hat auch eine Hochrechnung gemacht und ich sollte wie jedes Jahr eine schöne Summe zurück bekommen. Ich bin Soldatin und habe beträchtliche Fahrtkosten, doppelte Haushaltsführung, Versicherungen etc So kurz darauf kam Post vom Finanzamt, ich war schon verwundert das es so schnell ging, dann der Schock, ich soll steuern in Höhe von rund 500 Euro nachzahlen. Wiederspruch wurde sofort eingelegt, aber die Zahlung wurde nicht ausgesetzt. Somit musste ich erstmal die 500 Euro bezahlen. Der Finanzbeamte hat absolut nichts anerkannt, er hat mein Einkommen mit den gezahlten Steuern gegengerechnet und raus kam zahlen Sie nach. Laut Aussage des Finanzbeamten ist das alles richtig so, da mir ja die Bundeswehr alle entstehenden Kosten erstattet, was aber absolut nicht der Fall ist und das soll ich jetzt nachweisen. Wie weise ich nach das ich etwas nicht bekommen habe? Netter weise hat mir die Abrechnungsstelle einen negativ Bescheid ausgestellt, was ihm aber immer noch nicht reicht. Jetzt soll ich alle bezügeabrechnungen von 2014 einreichen und meine bezügeabrechnungen von Januar 2015. jetzt meine Frage, das kann doch nicht sein oder? Wie kann ich mich gegen eine solche "Schikane" wehren? Gibt es Möglichkeiten gegen ein solches Verhalten vor zu gehen? Ich bin für jeden Rat dankbarLg

Kommentar von LittleArrow ,

Warum stellst Du Deinen Fragetext als Antwort ein?

Kommentar von LittleArrow ,

Aha, der Support hat Deine Antwort umgestellt. Prima!

Antwort
von HilfeHilfe, 109

hallo,

blöde frage weil ich auch beim budn war. Warum doppelte HH ? Wohnst du nicht in der Kaserne udn hats Kost und Logie frei ?

Dann wäre es für mich auch keine HH. Das einzige wäre evtl die Heimfahrten am Wochenende. Da gabs aber damals auch eine KM Pauschale vom Bund

Kommentar von Audimieze ,

Als freiwillig Dienst leistender hast du diese Ansprüche ja, als Soldat auf Zeit wie auch als Berufssoldat nicht. 

Darum doppelte Haushaltsführung. 

Desweiteren fahre ich nicht nu an Wochenenden,schichtdienst halt. 

Es gibt das trennungsgeld ja, aber das deckt nicht im geringsten die Kosten. Und denkt auch nicht die Fahrten ab. 

Kommentar von Zitterbacke ,

Als freiwillig Dienst leistender hast du diese Ansprüche ja, als Soldat auf Zeit wie auch als Berufssoldat nicht. 

Wo ist denn da der Unterschied ?

Sind das nicht alles Freiwillige ?

Antwort
von Privatier59, 157

Und was sollen wir jetzt dazu sagen, außer vielleicht: Herzliches Beileid?

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