Frage von Nulleiter, 363

Feststellung des verbleibenden Verlustvortrages 31.12.2013

Hallo, ich hoffe, dass mir jemand helfen kann.

Also, aus alten Zeiten habe ich noch einen Verlustvortrag aus privaten Veräußerungsgeschäften, den ich schon über Jahre hinweg immer wieder per Bescheid festgestellt bekomme.

Im Bescheid auf den 31.12.2013 werden die Verluste wie folgt aufgeführt. Zum besseren Verständnis nenne ich einen fiktiven Verlust von 1000 €.

Feststellungsgrundlagen:

Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften i.S.d. § 23 EStG in der bis zum 31.12.2008 anzuwendenden Fassung:

verbleibender Verlustvortrag zum 31.12.2012 1000 €

ab Übertrag verbleibender Verluste i.S.d. § 23 EStG in der bis zum 31.12.2008 anzuwendenden Fassung - 1000 €

verbleibender Verlustvortrag zum 31.12.2013 = 0 €

Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften i.S.d. § 23 EStG in der ab 01.01.2009 anzuwendenden Fassung:

Übertrag verbleibender Verluste i.S.d. § 23 EStG in der bis zum 31.12.2008 anzuwendenden Fassung 1000 €

verbleibender Verlustvortrag zum 31.12.2013 1000 €

Ich würde mich freuen, wenn mir das jemand "übersetzen" könnte und zwar so, dass man es verstehen kann.

Besteht der Verlustvortrag weiterhin in Höhe von 1000 € ?

Antwort vom Steuerberater online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihre Steuerfrage. Kompetent, von geprüften Steuerberatern.

Experten fragen

Antwort
von gandalf94305, 363

Du hast weiterhin einen Verlustvortrag von 1.000 EUR, jedoch kann dieser nach dem 31.12.2013 nicht mehr gegen Gewinne aus Wertpapiergeschäften verrechnet werden, sondern nur noch mit Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften, z.B. Immobiliengeschäfte oder Verkauf von Goldklumpen.

Kommentar von Nulleiter ,

Danke. Jetzt habe ich es begriffen.

Schönen Sonntag !!

Kommentar von gandalf94305 ,

Mit anderen Worten: idealerweise hättest Du in 2013 noch schnell Gewinne aus Wertpapiergeschäften in der Höhe des Verlustvortrags realisieren müssen, um diesen auszuschöpfen. Dafür hätten beispielsweise Fonds oder andere Wertpapiere verkauft und gleich wieder gekauft werden können. Wenn sie dann auf dem Wege zu höheren Kursen gekauft würden, wären in Zukunft die Gewinne kleiner, die zu versteuern sind.

Antwort
von EnnoBecker, 282
Besteht der Verlustvortrag weiterhin in Höhe von 1000 € ?

Ja, steht doch da.

Wenn du mal wieder ein Veräußerungsgeschäft machst und dabei Gewinn machst, wird der Verlust verrechnet.

Welche Stelle genau ist denn in dem Bescheid unverständlich? Steht doch alles da (hättest nicht mal de ganzen Salm abtippen müssen).

Kommentar von Nulleiter ,

Danke.

Ich hatte nicht begriffen, dass der Verlustvortrag nach dem 31.12.2013 nicht mehr gegen Gewinne aus Wertpapiergeschäften verrechnet werden kann, sondern nur noch mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften, z.B. Immobiliengeschäfte etc.

Schönen Sonntag !

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community