Frage von suedlaender, 6

Festgeld mit 3% für 10 Jahre oder Unilever Aktien mit 3,5% Dividendenrendite?

Bisher hat Unilever immer die Dividende bezahlt. Macht es Sinn sich Aktien mit beständiger Dividendenrendite auszusuchen, die immer bezahlt haben und das Geld auf diese zu verteilen, statt auf Festgeld zu setzen?

Antwort
von Kevin1905, 3

Dividende ist ein Kriterium, allerding nicht das alleinige. Auch ein kontinuierlicher Wertzuwachs ist wichtig. Was nützt dir die Rendite wenn die Aussicht negativ ist und die Kurse ehr nach unten zeigen.

Eigentlich klassisches Value-Investment. Alles beginnt mit einer Fundamentalanalyse. Hatte Anfang des Jahres Unilever auch mal im Detail analysiert, letztendlich aber nicht ins Portfolio genommen.

Auch finde ich den Vergleich etwas schwierig. Was ist denn das Anlageziel?

Antwort
von Schweinegerippe, 2

Nix davon.

Unilever hat durch Übernahmen zu viel des fragwürdigen Goodwill angehäuft. Eine empfindliche Abschreibung genügt und das Eigenkapital wird negativ und dann muss aus gesetzlichen Gründen die Dividende vielleicht sogar gestrichen werden.

Auf 10 jahre für Festgeld würde ich mich nicht festlegen. 3% erscheinen mir sehr viel. Diese Bank wird es wohl in 10 jahren nicht mehr geben. Daher Tagesgeld und immer wachsam sein, wie es der bank geht. Bei Crash Aktien kaufen. Am besten bei 3000-4000 im DAX.

Antwort
von wfwbinder, 2

Was wollen Sie machen?

Ein Konto errichten, das, setzen wir mal voraus, dass keine Entnahmen erfolgen in einigen Jahren den gleichen Nominalwert hat und feste Zinsen abwirft?

Oder sich ein aktiendepot errichten, was das Risiko birgt keine Ausschüttugen zu erzielen (wenn auch unwahrscheinlich) und dessen Wert auch fallen kann, ebenso aber gut die Infllation ausgleichen kann.

In meinen Augen keine echte Alternative, sondern eine Frage der Grundeinstellung..

Kommentar von HilfeHilfe ,

sehr gut erklärt. Viele Kollegen von mir die wohl Geld über haben und der Kurs sie nicht interessiert haben immer "hübsche" Dividendenzahlungen.

Im Notfall kann man an Festgeld & Aktien ran. Beim Festgeld hat man einen Zinsschaden, bei der Aktie ist das Kursrisiko weit aus höher.

Anleihe kann auch eine gute alternative sein. Allerdings hat man da auch das Kursrisiko aus Boni und Zinskomponente und aktuell ausgebombte Renditen bei soliden Unternhemen.

Kommentar von wfwbinder ,

Anleihen sind nicht meine Sache.

Ich würde in Aktien gehen, sofort einen Stopp loss setzen und in gewissen Turnus den Stopp loss nachziehen. Die Taktik hat mir bei der Telekom einen satten Gewinn beschert. Plötzlich waren die Aktien weg und das Konto gefüllt.

Entweder ein kleiner Verlust der zu verschmerzen ist, oder gute Gewinne.

Wer auf das Geld kurzfristig angewiesen sein sollte und laufend gleichbleibende Erträge möchte, ist mit Festgeld besser bedient

Antwort
von marwi609, 2

Aber wo bekommt man heute noch 3%? Ich kenne keine deutsche Bank die soviel Zins bietet.

Kommentar von suedlaender ,

Es gibt noch Onlinebanken, die 3% auf 10 Jahre fest bieten.

Antwort
von SBerater, 1

Aktien haben es an sich, dass sie schwanken, teils sehr stark.

Nehmen wir an, du investierst 100.000 Euro in die Aktie. Du bekommst immer die 3,5%, aber der Kurs fällt um 75%.

Ist das ein gutes Geschäft?


Man sollte bei Aktien nicht die Risiken des Kurses vergessen. Wer nur die Dividende sieht, sieht zu wenig.

Kommentar von omniflativ ,

14% Divi wären schon ne geniale Sache. Und hätte Unilever auch nen KGV von 5. Da würde ich Haus und Hof für riskieren, wenn Unilever auf 7-8 Euro fällt!

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