Frage von dawihosla,

Ferienjob während Arbeitslosigkeit

Hallo zusammen, ich habe eine Frage in steuertechnischer Hinsicht. Und zwar geht es um folgenden Fall: Ich beende am 28.02.2013 meine Ausbildung. Ab dem 01.03.2013 bis zum 31.07.2013 habe ich eine befristete Arbeitsstelle in meinem erlernten Beruf. Ab dem 12.09.2013 werde ich für zwei Jahre eine schulische Weiterqualifizierung in Vollzeit machen. Somit habe ich von 01.08.2013 bis zum 11.09.2013 keine Arbeit. Für den kurzen Zeitraum werde ich wahrscheinlich auch keine Arbeitsstelle finden. In meiner Region wäre es kein Problem für diesen Zeitraum einen Ferienjob zu finden. Und deshalb meine Frage: Ist es möglich als "Arbeitnehmer" der im gleichen Jahr Vollverdiener war, Ferienarbeiter zu sein? Wenn ja, wie läuft das ganze steuerabgabentechnisch? Normalerweise machen ja hauptsächlich Schüler und Studenten Ferienarbeit, welche wegen zu geringem Jahreseinkommen keine Steuern zahlen müssen. Bisher musste ich wegen zu geringen Einkommen (Azubi) keine Einkommenssteuererklärung machen, das wird vermutlich in diesem Jahr auch nicht mehr möglich sein. Wird dieser Ferienjob dann als ganz normaler Arbeitsplatz gezählt und der Arbeitgeber muss die Steuern abgeben? Oder wird das über die Jahreseinkommenssteuer abgerechnet und von den Abgaben her als normaler Arbeitsplatz angesehen und nachverrechnet? Bin ich in meinem Fall über meinen Ferienjob krankenversichert oder über die Familienkasse oder muss ich das selbst auf eigene Rechnung tun?

Ich wäre für hilfreiche Infos dankbar.

MfG dawihosla

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Antwort
von Schiko,

Der Jahresverdienst, ganz gleich ob als Azubi oder späterer Verdienst erfolgt ja auf Steuerkarte. Im eigenen Interesse ist für das Jahr 2013 anfang Januar 2014 die Steuererklärung einzureichen. Hier kommt es seitens dem Finanzamt zu einer Rückvergütung, da durch die Zwölftelung der monatliche Durchschnittsverdienst geringer ausfällt. Meine auch, der B egriff Ferienarbeit kommt hier nicht zur Anwendung, Sozialversicherung ist anteilig / AN--AG.) aufzubringen.

Bis 450 monatlich Brutto kann es auch ein Verdienst ohne Vorlage der Steuerkarte sein, der Arbeitgeber führt 30% für Steuer und Sozialversicherung ab, 3,9% aus diesem Verdienst wird dir für Rentenversicherung abgezogen, für 450 monatlich Euro 17,55,es entstehen 4,67 Rentenanspruch.

MfG.

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