Frage von BartS1975,

Fahrkosten (relativ komplexes Problem)

Mein Vater ist Rentner und geht einer Honorarbeschäftigung nach, bei der er mit seinem Auto diverse Klienten regelmäßig besucht und mit denen unregelmäßig auch Fahrten unternimmt.

Von seinem Arbeitgeber bekommt er die kompletten Fahrtkosten erstattet (0,20 Cent pro km) mit Ausnahme der Anfahrt zum Klienten: Hier zahlt der Arbeitgeber die ersten zehn Kilometer nicht, den Rest schon.

Meine Frage ist, wie man diese „Vermischung“ (teilweise bezahlte, teilweise unbezahlte Fahrtkosten) am besten, also korrekt und möglichst steuergünstig, in der Steuererklärung berücksichtigt. Die bezahlten Fahrtkosten sind übrigens auf dem Honorarnachweis des Arbeitgebers, die beim Finanzamt abzugeben ist, nicht aufgeführt.

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Antwort
von blackleather,

Honorarbeschäftigung ... Von seinem Arbeitgeber bekommt er ...

Komplex ist dieses Problem höchstens, weil du hier Begriffe durcheinander wirfst, die nichts miteinander zu tun haben: Entweder arbeitet Vater auf Honorar, dann hat er keinen Arbeitgeber, sondern ist selbständig tätig. Oder er hat einen Arbeitgeber, dann ist er angestellt und bekommt kein Honorar, sondern Gehalt. Vielleicht solltest du erst mal klären, was nun zutrifft.

Wenn er selbständig ist, macht er sämtliche Fahrtkosten im Rahmen seiner Gewinnermittlung als Betriebsausgabe geltend und korrespondierend die Fahrtkostenzahlungen des Auftraggebers als Betriebseinnahme. Die Differenz ermittelt sich dann automatisch.

Wenn er Angestellter ist, läuft es ähnlich; allerdings sind sämtliche Fahrtkosten dann Werbungskosten (Dienstreisen) und die Erstattungen durch den Arbeitgeber mindern den Werbungskostenabzug.

Die bezahlten Fahrtkosten sind übrigens auf dem Honorarnachweis ..., die beim Finanzamt abzugeben ist, nicht aufgeführt.

Nee, warum auch? Deswegen heißt die Honorarnachweis ja auch Honorarnachweis und nicht Fahrtkostenerstattungszahlungsnachweis.

Antwort
von billy,

Mein Rat lautet Steuerberater.

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