Frage von Rroollff,

EÜR Rechner einfache Buchhaltung - Kassenbuch

...EÜR Rechner muss lt BFH kein Kassenbuch führen wenn er chronologisch nach Zahlungseingang die Ausgangsrechnungen ablegt (Nebenfrage:was ist mit den Eingangsrechnungen?) und eine handschriftliche Liste führt, mit Vermerk bar oder auf Bankkonto..... Welche Anforderungen sind an diese Liste zu stellen?

Wohl nicht diesselben wie an ein Kassenbuch?

Muss die Kasse physisch geführt werden - z.B. Metallkassette?

Muss ein Kassenbestand fortgeschrieben werden und -wenn man Geld rausnimmt- Privatentnahmen gebucht werden oder -

man schreibt auf die handgeschriebene Liste einfach die Bareinnahmen / Barausgaben /Bankeinnahmen / Bankausgaben ohne die Bestände zu kummulieren, dann auch keine Buchung von Privatentnahmen...??

Antwort
von Rat2010,

Es gibt tausend Sorten von 4/3-Rechnern. Gemeinschaftspraxen mit mehreren Millionen Umsatz und Straßenmusikanten, die wegen mangelnder Begabung doch besser nur Hausmann und Vater geblieben wären.

Das führt zu jeder Menge Richterrecht aber wenn du dich (mit ein paar Millionen Umsatz) auf das berufst, was für den Straßenmusikanten geurteilt wurde, wirst du eine Auflage des Finanazamts bekommen, weil die sehr wohl einene Unterschied machen.

Wenn du sehr wenige Transkationen hast (weniger als zwei Seiten im Jahr im Kassenbuch), tut es auch eine Liste mit Einnahmen und Ausgaben, die du aber wie ein Kassenbuch führst. Aus meiner Sicht (eines Laien; mal schauen, ob einer der Steuerberater eine Duchführungsverordnung oder Richtlinie finden will) wird diese Liste ohne Anfangsbestand geführt und funktioniert deshalb auch über deinen Geldbeutel. Wie an anderere Stelle geschrieben braucht dein 4/3-Fall auch kein eigenes Geschäftskonto. Ich würde es deshalb - sofern das Finanzamt das auch ok findet - und das hängt davon ab (!!!) - wie in deinem letzten Absatz beschrieben führen.

Steuerberatern kommt das in jedem Fall komisch vor und Buchhalter wollen schon weil Fehler vermieden werden verprobbare Konto- und Kassenstände.

Für den Start eines Unternehmens oder für ein wirklich kleines Unternehmen ist aber auch in D kein Riesenaufwand erforderlich, was die Buchhaltung anbelangt.

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