Frage von Holadihiti 26.02.2012

Ermittlung Anteil Grund und Boden für die AfA

  • Antwort von Meandor 26.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, Du kannst auch pauschal irgendwas zwischen 15% und 25% abziehen. Schreib halt dazu "geschätzt".

    Wenn das Finanzamt von Deiner Schätzung nix hält, rechnen Sie es selber.

  • Antwort von blackleather 27.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Jein.

    In der Mehrzahl der Fälle wird vom Finanzamt ohne Weiteres eine 20 : 80-Aufteilung akzeptiert, obwohl die keine gesetzliche Grundlage hat und mir auch noch kein Finanzbeamter erklären konnte, woher diese "Faustregel" eigentlich stammt.

    Die korrekte Methode wäre dagegen folgende:

    1. Anteilige Verkehrswerte für Gebäude bzw. für Grund und Boden ermitteln

    2. Im Verhältnis dieser anteiligen Verkehrswerte die Anschaffungskosten aufteilen (Dreisatz!)

    (H 7.3 "Kaufpreisaufteilung" EStR; BFH-Urteil vom 10.10.2000 - IX R 86/97)

    Grundfalsch wäre, einfach die Grundstücksfläche mit dem Bodenrichtwert zu multiplizieren, das Produkt von den Anschaffungskosten abzuziehen und zu glauben, das, was man dann als Differenz erhält, sei der Wert des Gebäudes (BFH vom 15.01.1985- IX R 81/83 - BStBl II S. 252).

  • Antwort von jowaku 27.02.2012

    Kurzes Gespräch mit einem erfahrenen Steuerberater (zu seinem Stundensatz) in Eurer Gegend abhalten:

    Der hat vermutlich Erfahrung, was das örtliche FAmt in dieser Straße und bei dieser Art von Bebauung akzeptiert.

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