Frage von Harry1965, 20

Erhöhung der Selbstbeteiligung von 300 auf 600 Euro sinnvoll?

Hallo, ich kann zum Jahreswechsel durch eine Erhöhung der Selbstbeteiligung von 300 auf 600 Euro den Monatsbeitrag um ca. 140 Euro senken. Ist das Sinnvoll oder wo ist der Haken? Die PKV ist die Hanse Merkur.

Antwort
von UndertakerOWL, 16

Ich habe das vor Jahren gemacht, ebenfalls bei der HM. Bei mir waren die Versicherungsbedingungen identisch und durch die SB von 600 EUR (vorher ohne SB) sank der monatliche Beitrag um 130 EUR. Für mich ein guter Deal, die Versicherung bzw. der Vermittler begründet die Ersparnis durch die geringere Kosten in der Fallbearbeitung. Liegen Deine Kosten pro Jahr unter 600 EUR, hat die Versicherung letztlich keine "Arbeit" mit Dir.

Antwort
von Mikkey, 13

Es durchaus üblich, dass durch eine höhere Selbstbeteiligung pro Jahr mehr an Beiträgen gespart werden kann - manchmal sogar das Doppelt der Beiträge.

Allerdings ist der Unterschied hier so groß, dass Du besser das Angebot nochmal genau prüfst und Dir von der Versicherung bzw. dem zugeordneten Makler erklären lässt.

Antwort
von wfwbinder, 7

Bitte ganz genau prüfen. Selbstbeteiligung pro Jahr? Pro Krankheit?

wie Julia23 schon schrieb, für 600 Euro Selbstbeteiligung 1.680,- Euro Beitrag weniger ist schon extrem auffallend.

Antwort
von Sobeyda, 7

Du must im schlechtesten Fall 25,- EUR mehr Selbstbeteiligung im Monat zahlen, sparst aber im Gegenzug 140,- EUR. Hört sich doch sehr sinnvoll an. Vermutlich sogar, wenn Du einen Arbeitgeberzuschuss bekommst.

Wo ist der Haken? Es können weniger PKV-Beiträge von der Steuer abgesetzt werden, ebenso kann der (zusätzliche) Selbstbehalt nicht abgesetzt werden. Zweitens wird Deine Alterungsrückstellung weniger stark steigen, was sich später, wenn Du ältern wirst in höheren Beitragssteigerungen äußern könnte, als Du sie hättest, wenn Du Deinen jetzigen Tarif beibehälst.

Das Phänomen, dass die Kostenersparnis bei Erhöhung des Selbstbehalts über dem zusätzliche Selbstbehalt liegt, gab es schon immer. Ich denke, das liegt an den Versicherten, die einerseits gesünder sind, anderseits aber auch weniger Verwaltungskosten verursachen, weil sie nicht jede Rechnung einzeln einreichen.

Bei einer derart starken Beitragsersparnis würde ich aber genau prüfen, ob es tatsächlich derselbe Tarif ist und sich nur der Selbstbehalt erhöht oder ob nicht zusätzlich noch irgendwelche Leistungen wegfallen.

Antwort
von Julia23, 5

Da muss es einen Haken geben, denn für 300€ mehr SB würden Dir sicher 140x12 = 1680 Beitrag erlassen werden. Das macht keine Versicherung!

Bitte prüfe die Bedingen und Leistungen im Detail, nicht dass Dir ein schlechterer Vertrag mit weniger Leistung angeboten wird und er deswegen günstiger ist.

Kommentar von gammoncrack ,

Das hat wohl keinen Haken. War bei mir vor Jahren genau so!

Antwort
von Neunzig99, 5

Ich selbst kann dir nur davon abraten die SB zu erhöhen. Das habe ich auch gemacht und dann kam der Schadensfall....

Antwort
von SBerater, 5

na den Deal würde ich SOFORT machen, denn wenn ich im Krankheitsfalle 300 Euro mehr zahlen muss p.a., dafür aber 140*12 Euro spare, dann ist das mehr als grosszügig.

Ich vermute jedoch einen Haken an der Sache. Prüfe die Konditionen nochmals. Das kann so nicht stimmen.

Antwort
von billy, 5

Hört sich zunächst ganz gut an, die Bedingungen kann nur jeder für sich prüfen.

Antwort
von robinek, 5

Ich würde aber auf alle Fälle andere, weitere Angebote einholen und das Preis- Leistungsverhältnis vergleichen

Kommentar von wfwbinder ,

Wechsel von PKV zu PKV sind problematisch, weil man Altersrückstellungen verliert.

Antwort
von mig112, 5

Ich verstehe die Frage nicht!

Das ist doch offensichtlich und rein rechnerisch ein Super-Deal!! Es sei denn es gebe tarifliche Veränderungen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community