Frage von finalfreak, 27

Erhebung eines kündigungsabzuges zulässig?

aus persönlichen gründen habe ich meinen bausparvertrag vorfristig gekündigt. der vertragspartner will einen kündigungsabzug von 3% erheben. ich möchte wissen, ob das rechtlich zulässig ist..

Antwort
von DorisPG, 27

das hängt davon ab, welche Kündigungsfrist du gewählt/angegeben hast. Schau mal im Vertragswerk zu dem Bausparer, bei der Eröffnung hast du dieses erhalten. Wenn man die Kündigungsfrist einhält (denke 90 Tage) gibts für gewöhnlich keine Probleme.

Antwort
von LittleArrow, 22

Du hast also nicht fristgerecht gekündigt? Hast Du in der Anspar- oder in der Kreditphase gekündigt? Was steht dazu in Deinen BSV-Bedingungen?

Wenn Du das alles sauber wiedergibst, dann läßt sich vielleicht die rechtliche Zulässigkeit der Gebühr beurteilen, aber nicht aufgrund Deiner bisherigen Angaben.

Man könnte ferner prüfen, ob eine solche Entgeltklausel nicht den Bausparer/-darlehnsnehmer in unangemessener Weise benachteiligt und daher gegen das sogenannte Transparenzgebot gemäß § 307 Absatz 1 Satz 2 BGB verstößt. Eine unangemessene Benachteiligung kann sich daraus ergeben, dass eine Vertragsklausel nicht klar und verständlich ist.

Antwort
von gammoncrack, 21

Hast Du wärend der Ansparphase oder erst danach gekündigt?

Kommentar von DorisPG ,

davon hängts das doch gar nicht ab, sondern von der Kündigungsfrist

Kommentar von gammoncrack ,

Aha!

http://www.blog.de/tb/a/r/finanzen/bausparvertrag-kuendigen-beruecksichtigen/710...

Im Allgemeinen differenziert man jedoch zwei Arten der Kündigung; und zwar während der Ansparphase und während der Rückzahlung des Darlehens.

Im weiteren Verlauf des Artikels wird auf die unterschiedlichen, oder keine Gebühren hingewiesen.

Kommentar von gammoncrack ,

Schnellkorrektur: "während" natürlich!

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