Frage von Zifferblatt, 23

Erfährt das Finanzamt davon wenn man viel online verkauft?

Kriegt das Finanzamt es mit wenn man viel online verkauft?

Antwort
von GeorgeAvard, 16

Ja dies wird in Stichproben getestet und du solltest bei Verkäufen im großen Umfang unbedingt ein Gewerbe anmelden und Steuern abführen um Probleme zu vermeiden.

Antwort
von Blume44, 16

kann sein. Und ich halte die Wahrscheinlichkeit für nicht gering.

Das Finanzamt kennt die Quellen, wo zu suchen ist und es gibt Mitarbeiter, die genau hier suchen. Und man sollte auch nicht vergessen, dass es Neider gibt, die eine Meldung an das FA schicken könnten.

Im Zeitalter der Digitalisierung ist das so schwer nicht. Man kann auch Tools aufsetzen, die die Erstsuche erledigen. Die Detailsuche ist dann nur eine Kleinigkeit.

Antwort
von Privatier59, 14

Die Finanzverwaltung hat ein eigenes Ermittlungsteam für so was. Was meinst Du wohl, wieso ständig "Power-Trader" auf ebay Briefe vom Finanzamt kommen mit der Frage, ob sie das Steuerzahlen nicht vergessen haben?

Kommentar von EnnoBecker ,
Was meinst Du wohl, wieso ständig "Power-Trader" auf ebay Briefe vom Finanzamt kommen mit der Frage, ob sie das Steuerzahlen nicht vergessen haben?

Weil das Finanzamt mit einem Stab im Bienenstock herumstochert in der Hoffnung, dass mal eine sticht.

Da schreit ebay "Unternehmer! Unternehmer!" - das Finanzamt greift diesen Unsinn auf und der eingeschüchterte Bürger zückt das Portemonnaie.

Antwort
von faubourg, 12

Dafür gibt es spezielle Suchmaschinen mit denen das Finanzamt gezielt nach Großverkäufern sucht umd diese zur Kasse zu bitten.

Kommentar von EnnoBecker ,
umd diese zur Kasse zu bitten.

An dieser Stelle zeigt sich, dass kein Steuerberater oftmals teurer ist als ein Steuerberater.

Antwort
von EnnoBecker, 13

Wahrscheinlich ja, denn die FÄ haben inzwischen Tools, mit denen sie die Plattformen abgrasen können. Ich habe noch von keinem konkreten Fall erfahren, aber das mag auch daran liegen, dass ich wenig Umgang mit Ü-Eier-Verkäufern habe.

Was dann passiert, ist natürlich abhängig davon, was du tatsächlich machst. Wenn du deine Briefmarkensammlung auflöst oder den Haushalt der verstorbenen Oma, ist das nicht steuerverstrickt.

Was anderes ist es aber, wenn du auftrittst wie ein Händler.

Wichtig dabei: Was ebay meint, was ein "Unternehmer" sei, deckt sich nicht mit dem gewerberechtlichen und auch nicht mit dem steuerrechtlichen Unternehmerbegriff.

Kommentar von Privatier59 ,

War neulich ein Film im Fernsehen. Finanzbeamte bei der Jagd auf vergessliche Steuerzahler. Im Internet scheint das sogar noch einfacher zu sein als in freier Natur da jeder Nutzer seine Spuren hinterläßt.

Kommentar von EnnoBecker ,
Finanzbeamte bei der Jagd auf vergessliche Steuerzahler.

Quelle?

Ich hab ja schon bei Hoeneß und Schwarzer herzlich über die Berichterstattung gelacht. Bestimmt ist der Film genauso lustig.

Kommentar von Privatier59 ,

Ja, so wenig wie Maxwell Smart. Nur ohne Schuhtelefon.

Kommentar von Privatier59 ,

ein "ein" an geigneter Stelle einfügen!

Antwort
von vulkanismus, 12

Natürlich. Aber du hast das doch gemeldet, wenn erforderlich, oder?

Antwort
von mig112, 12

Geh' einfach mal von JA aus.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten