Frage von sabsibiene,

Erbrecht unter 2 bruder

Hallo , ich habe hier eine wichtige Angelegenheit und zwar ein guter Freund wohnt noch im Elternhaus gemeinsam mit sein Bruder seiner Freundin und Sohn , Vater und Mutter zusammen . Nun haben wollen seine Eltern ihn ( mein Kumpel ) das er auszieht und sich eine neue Wohnung sucht . Da er aber dort aufgewachsen ist will er nicht . Da haben haben die Eltern von Ihn das Elternhaus auf seinen kleinen Bruder als Erbe überschrieben . Nun wollen die alle das mein Kumpel so schnell wie Möglich auszieht . Mein Kumpel hat aus diesem Grund Angst , das er nie wieder in das Elternhaus rein darf bzw auch nicht ausgezahlt wird . Wie sieht nun die Rechtslinie aus Stimmt das wirklich das mein Kumpel nichts mehr von diesem Haus sieht und nicht mal etwas ausgezahlt bekommt ? wie sieht nun wirklich das Erbrecht aus ??? ich würde mich freuen auf viele antworten . Danke im Voraus

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo sabsibiene,

Schau mal bitte hier:
Recht erbrecht

Antwort
von imager761,

wollen seine Eltern ihn ( mein Kumpel ) das er auszieht und sich eine neue Wohnung sucht

Selbstverständlich können die Eltern ihr volljähriges Kind jederzeit vor die Tür setzen - was er davon hält, spielt keine Rolle. Er wird aus dem "Hotel Mama" einfach mal ausgecheckt. Ebenso können sie kraft Hausrecht jederzeit Betreten ihres Eigentum untersagen.

Und selbstverständlich jederzeit lebzeitig verschenken, verkaufen, beleihen, abfackeln oder rosa streichen - auch das hat deinen Kumpel nicht das Mindeste zu interessieren :-)

Angst , das er nie wieder in das Elternhaus rein darf

Zurecht: Mit Eigentumsübergang (Grundbuch) hätten der Bruder als Eigentümer selbstverständlich ebengleiches Hausrecht und darf das Betreten des Grundstücks untersagen.

auch nicht ausgezahlt wird

Zurecht: Eine Auszahlungspflicht besteht auch nicht - in der Verfügung seines Vermögens ist jedermann völlig frei :-)

Stimmt das wirklich das mein Kumpel nichts mehr von diesem Haus sieht und nicht mal etwas ausgezahlt bekommt ?

Genau so ist es :-)

Sofern das Haus verschenkt wurde, ohne das dem ein Wert, etwa mit vereinbartem Wohnrecht oder Pflegepflichtvereinbarung entgegenstünde, könnte er allenfalls dann, wenn die Eltern innerhalb von 10 Jahren verstürben, degressiv, d. h. jährlich 10% im Schenkunsgwert fallend, Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend machen.

G imager761

Antwort
von Angelsiep,

Zu lebzeiten der Eltern: Die Eltern können mit ihrem Haus machen was sie wollen. Sie können es also dem anderen Bruder schenken, ohne dem anderen etwas zu geben. Natürlich können sie auch verlangen, daß er auszieht und nicht mehr wiederkommt.

Nur nach Tod der Eltern kann er den Pflichtteil verlangen. Wenn seit der Schenkung nicht mehr als 10 Jahre vergangen sind.

Kommentar von imager761 ,

Der Pflichtteilsanspruch besteht gegen den Nachlass, zu dem das verschenkte Haus nun einmal nicht mehr gehört.

Daran hätte er allenfalls einen degresssiven, also jährlich fallenden Pflichtteilsergänzungsanspruch innerhalb von 10 Jahren ab Übergang.

G imager761

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