Frage von mauseline11, 8

erbrecht vom ehemann

hat die tochter auch mit anspruch auf die sterbeversicherung nach dem tot ihres vaters und von der arbeitsstelle 3 monatsgehalt nach dem ableben des vaters oder nur die ehefrau ?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo mauseline11,

Schau mal bitte hier:
Erbteil

Antwort
von wfwbinder, 5

Die Sterbegeldversicherung ist zur Deckung der Beerdigungskosten.

Da die Beerdigungskosten aus dem Erbe getragen werden müssen (soweit möglich) würde eine vollständige, oder teilweise Zahlung aus der Sterbegeldversicherung das Erbe zumindest mittelbar.

Wenn der Arbeitgeber das Gehalt freiwillig das Gehalt 3 Monate weiterzahlt, so ist das eine Frage der Hinterbliebenenversorgung. Ich denke, dass dies der Ehefrau/Witwe und den noch nicht in Lohn und Brot befindlichen Kindern zusteht um, die ersten Wochen zu überleben, bis Rentenansprüche usw. geklärt sind.

Kommentar von imager761 ,
Die Sterbegeldversicherung ist zur Deckung der Beerdigungskosten.

Nein, das ist sie nicht. Die Versicherungssumme zählt nicht zum Nachlass, sofern die Eheagttin als Begünstigte eingetragen wurde. Vielmehr erwirbt sie einen unmittelbaren Auzahlungsanspruch gegen den Versicherer, ohne den für die Bestattung aufwenden zu müssen.

Gleiches gilt, wenn der Berechtigte als Lebensgefährte oder Stiefkind des Verstorbenen begünstigt wurde, aber nicht mit dem Erblasser verwandt gar keine Bestattungspflicht hätte :-)

Wenn der Arbeitgeber das Gehalt freiwillig das Gehalt 3 Monate weiterzahlt, so ist das eine Frage der Hinterbliebenenversorgung.

Tatsächlich fallen diese Zahlungen dem Vermögen des Nachlasses und damit allen Erbberechtigten quotal zu, selbst wenn die Erbschaftsbesitzerin sie zur Überbrückung zunächst für sich verwenden sollte.

G imager761

Antwort
von imager761, 3

Sofern die Tochter nicht durch anderslautendes Testament von der Erbfolge ausgeschlossen wäre, erbt sie anteilig neben der Ehefrau.

Arbeitseinkommen gehören zum Nachlass, Versicherungsleistungen nur, wenn sie nicht vertraglich oder durch Bezugsrecht jemanden zugesprochen sind.

Beides halte ich allerdings für sehr unwahrscheinlich.

G imager761

Antwort
von Privatier59, 3
von der arbeitsstelle 3 monatsgehalt

Wo gibt es denn so was? Das müßte schon arbeits- oder tarifvertraglich vereinbart sein und da steht dann auch klipp und klar, wer das bekommt.

Ebenso bei der Sterbeversicherung.

Bei diesem sparsam gehaltenen Sachverhalt nicht zur Sprache kommt, ob die Ehefrau noch hernieden ist. Doppelt gibt es so was nicht!

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