Frage von obika,

Erbengemeinschaft Teilungsversteigerung/Verkehrswert/geringstes Gebot

In S. EG will ein Eigentuemer die Teilungsversteigerung veranlassen.Als Miteigentuemerin wuerde ich gerne einsteigern, da ich unseren alten Familienbesitz erhalten u. an meine Kinder / Enkelkinder weitergeben will. Ich habe eine Bewertung des Anwesen bei der Erbschaftssteuererklaerung bekommen. Ist die steuerlich Bewertung sehr gering, und die gerichtliche (bei einer Versteigerung) sehr viel hoeher? Was und wie hoch waere das sogennannte "gerinste Gebot"?

Vielen Dank fuer eine Antwort!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo obika,

Schau mal bitte hier:
Erbe erbrecht

Antwort
von imager761,

Teilungsversteigerungen sind ein Sonderfall einer Zwangsversteigferung durch Eigentümer. Da hier erhebliche Kosten enststehen, würde ich immer ein Angebot und freihändigen notariellen Verkauf vorziehen wollen.

Massgeblich ist der gesamte Verkehrswert der Immobilie. Bitte verwechsele den Begriff des "geringsten Gebots" nicht damit, dass gemäß § 85a ZVG auf Gebote unterhalb von 5/10 des Verkehrswerts im ersten Termin der Zuschlag zu versagen ist. Das "geringste Gebot" hat mit dem Verkehrswert nichts zu tun, hier geht es rein um die Deckung der dem Recht des Antragstellers vorgehenden Rechte. Das "geringste Gebot" verringert sich deshalb auch nicht etwa im zweiten Termin :-O

Ich empfehle dringend, sich hier erst einmal sachkundig zu machen, bevor man Lehrgeld zahlt :-)

G imager761

Antwort
von Privatier59,

Möglicherweise entstehen Deine Probleme dadurch, dass Du auf Google nach dem "gerinste(n) Gebot" gesucht hat. Da ist der arme Kerl genauso überfordert wie mit "S.EG". Beim "geringsten Gebot" aber hättest Du das hier zur Antwort bekommen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Geringstes_Gebot

Nun rechne mal selber! Allerdings weiß ich ja nun wirklich nicht, was Du Dir da erhoffst: Letztendlich ist der Zuschlag davon abhängig, wieviele Mitbieter es denn so gibt. Zum geringsten Gebot geht nur eine Bruchbude in der Wallachei über den Tresen. Wenn nach Auffassung des gerichtlich bestellten Sachverständigen der Wert des Anwesens ein wesentlich höhrer ist als der, den ihr Euch in der Erbschaftsteuererklärung zusammn gemogelt habt, dann ist das für mich ein Zeichen für eine eher große Nachfrage. Da mußt Du mit einiger Wahrscheinlichkeit weit mehr bieten könnn als das geringste Gebot.

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