Frage von Boersenmessias,

E.ON als Witwen- und Waisenpapier?

Ist E.ON bei 13 Euro jetzt so ziemlich am Boden oder droht uns ein neues Enron-Unglück?

Wird E.ON unter seinen 33 Mrd. Schulden zusammenbrechen?

Antwort
von Rat2010,

Bei 16 oder 17 Euro kannst du überlegen, ob bei 13 ein boden war. Bis dahin ist es ein fallendes Messer, das man nicht zu greifen versuchen sollte.

Kommentar von Boersenmessias ,

Bei 16-17 würde ich eher wieder verkaufen. Die Bewertung wäre dann ausgereizt. Ich sehe sie bei 12-13 eher als kauf und würde sie dann bei 16 wieder verkaufen. Wer E.ON im Herbst 2012 gekauft hat, nur weil sie gestiegen ist, hat gute 30% Miese jetzt im Depot. Wer dagegen 2011 bei 13 gekauft hat, zumindest +/-0 und so einer wäre ja dann so schlau gewesen die Aktie bei 16-17 längst wieder hergegeben zu haben. Der hätte sich zwar bei knapp 20 im September fotzen können, aber jetzt kann er sich ja ins Fäustchen lachen, wie billig E.ON jetzt ist. Das ist ja bei Newmont auch so. Wer da über 40 verkauft hat, fühlt sich jetzt pudelwohl. ;) Aktien nur kaufen, weil sie gestiegen sind, find ich kein Argument. Dann hättest du ja auch Vivendi bei 400, EMTV bei 200 und Deutsche Telekom bei 100 kaufen müssen... Denn keiner weiß, wann die Fahnenstange zu ende ist....

Kommentar von Rat2010 ,

Wenn ein Wert fällt, weiss kein Mensch, ob er noch 10, 20, 30 50 oder doch nochmal 90 % fällt. Es hat einen Grund und der wird in aller Regel nachgereicht.

Wenn du versuchst, Tiefststände zu erwischen, geht das fast immer schief. So schief, wie es geht, irgendwas was oben ist zu shorten. Gegen den Trend ist das Leben an der Börse sehr, sehr schwer. Man hat bei dem Versuch ruckzuck alles in Looser investiert.

Antwort
von obelix,

e.on und die gesamte Branche unterliegen einem Strukturwandel. Und wie so oft, sind deine Vergleiche überzogen.

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