Frage von LexLuthor,

Entschädigung, wenn man sieht, dass Kündigung wegen Eigenbedarf nur vorgeschoben war?

Ich kenne einen Fall, in dem der Mieter von seinem Mieter die Kündigung bekommen hat wegen angeblichem Eigenbedarf. Jetzt steht die Wohnung aber so wie es aussieht schon Monate leer, ohne dass der Vermieter irgendetwas damit gemacht hätte. Ganz offensichtlich, war das also nur ein vorgeschobener Grund, um den unbeliebten Vermieter rauszukriegen. Wenn man jetzt nachträglcih sieht, dass kein Eigenbedarf vorlag und man ausziehen musste, kann man dann vielleicht im Nachhinein eine Entschädigung bekommen als Mieter?

Hilfreichste Antwort von kaesefuss,
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Ja, es ist durchaus möglich vom ehemaligen Vermieter so den Umzug und Kosten, die dadurch entstanden sind, ersetzt zu bekommen. Ein Anwalt hilft in diesem Fall oder der Mieterverein. Die Beweiskraft liegt beim Mieter.

Antwort von Kraisler,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Noch eine kleine Anmerkung zu den bisherigen Beiträgen: Man kann sicherlich vor Gericht durchsetzen, dass man Kosten vom Vermieter erstattet bekommt, die durch den Auszug entstanden sind. Also eventuell Kosten für das Umzugsunternehmen, Maklerkosten etc. Aber darüber hinaus hat man theoretisch auch ein recht darauf, wieder in die alte Wohnung einzuziehen, aus der man "vertieben" wurde. Ob das auch wirklich wünschenswert ist, wenn man gegen dem Vermieter vor Gericht zieht, ist natürlich eine andere Frage.

Antwort von wfwbinder,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Man kann. Das ganz dokumentieren und ab zum Anwalt.

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