Frage von Erfurt, 6

Entschädigung für vorzeitige Grundstücksübertragung einer Erbin

2 Schwestern erben je zur Hälfte ein Grundstück von 1800 Quadratmetern. ( Die Erblasser leben noch )

Laut Testament erben die Beiden , Erbin A und Erbin B , zu gleichen Teilen.

Erbin A hat auf der Südseite des Grundstückes von ca 26 Meter Länge keine Bebauung.

Erbin B hat auf der Südseite von auch ca 26 Meter ein Einfamilienhaus des Nachbarn von ca 15 Meter Länge ,das direkt auf die Grundstücksgrenze steht.

Erbin A hat vor 20 Jahren ihr Grundstück als vorzeitiges Erbe übertragen bekommen ( mit Einverständnis von Erbin B ) und hat damals auf dem Grundstück ein Haus gebaut.)

In der Erbübertragungsschrift steht „ Die Überlassung erfolgt im Wege der vorweggenommenen Erbfolge. Die Eheleute A haben gegenwärtig keine Zahlungen an die Veräußerer oder an die Schwester Erbin B zu leisten.“

Zwei Fragen:

Kann Erbin B im Erbfall eine Ausgleichszahlung von Erbin A für das wertgeminderte Grundstück verlangen ?

Kann Erbin B im Erbfall für die vorweggenommene Nutzung einen Ausgleich von Erbin A verlangen ?

Für Eure Antwort danke imvoraus !

Antwort
von Erfurt, 3

Die Wertminderung des einen Grundstückes ergibt sich meines Erachtens durch die Grenzbebauung ( Einfamilienhaus) auf einer Länge von ca 18 m des einen Grundstückes, während die Südseite des anderen Grundstückes unbebaut ist

Antwort
von Franzl0503, 2

Erfurt: Schau nach

www.erbrecht-ratgeber.de/erbrecht/erbschaft/ausgleich-unter-erben.html

Erschwert wird die Durchführung der Ausgleichung dadurch, dass vom Gesetz in §

2055

Absatz 2

BGB

angeordnet wird, dass der Wert der Zuwendung an den ...

Antwort
von Erfurt, 2

Aber im Testament steht, beide Erben sollen gleichgestellt sein !

Antwort
von Privatier59, 1

Also zunächst einmal gibt es keine vorweggenommene Erbfolge. Das was hier vorgenommen wurde nennt sich Schenkung.

Eine Ausgleichspflicht gibt es nicht. Im übrigen vermag ich aus den vorgetragenen Fakten noch nicht mal zu erkennen, woraus sich die vorgebliche Wertminderung ergeben können sollte.

Antwort
von billy, 1

1) Nein, 2) Nein, in beiden Fällen fehlende Rechtsgrundlage. 

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