Frage von Farmer,

Entnahme Baugrundstück aus landwirtschaftlichen Betriebsvermögen

Hallo, ich habe folgende Konstellation: Mein Vater und ich haben jeder einen landwirtschaftlichen Betrieb (Betriebsteilung). Dabei betreibe ich eine GbR in der mein Vater 10% hält. Später bin ich als Hofnachfolger vorgesehen, Übergabe steht noch nicht an. Nun möchte ich auf ein Grundstück meines Vaters ein Wohnhaus bauen. Das Grundstück befindet sich zwar im Innenbereich, ist aber im landwirtschaftlichen Betriebsvermögen. Der normale Weg ist nun einen Entnahme mit Versteuerung des Veräußerungsgewinns. Meine Frage: Gibt es da irgend eine Mögichkeit die Steuer zu umgehen oder zu mindern? Mein Steuerberater hat bisher keine Idee. Wie groß muss der Umgriff ums Haus sein, wenn das Grundstück entnommen wird? Bei 3 Metern um die Bebauung ist das restliche Grundstück nicht mehr sinnvoll zu verwerten (keine weitere Bebauung möglich, 10 Meter-Streifen ums Haus bleibt). Wird das vom Finanzamt akzeptiert? Vielen Dank im Voraus.

Antwort
von EnnoBecker,

Also die Firmenkonstruktion habe ich jetzt nicht kapiert. Einerseits hat jeder einen lw Betrieb - andererseits hast du eine GbR mit deinem Vater.

Na, wie auch immer, wir sind also doch wohl auf jedem Fall im § 13 EStG, oder?

Nun bin ich nicht sonderlich bewandert im LW-Steuerrecht, aber soviel muss jeder Steuerberater wissen, dass es einen § 13 (4) und § 13 (5) gibt, in denen vorgesehen ist, dass bei bestimmten Konstellationen der Entnahmegewinn außer Ansatz bleibt.

Ratsam ist hier die Einschaltung einer "Landwirtschaftlichen Buchstelle" - das ist ein besonders für LW qualifizierter Steuerberater.

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