Frage von cheraecher, 13

Enfernungspauschale

Hallo, ich habe zum 01.03.2012 eine von meinem gemeldeten Wohnort 600 km entfernte Stelle angetreten. Bis zum Ablauf des Jahres habe ich unter der Woche (Arbeitszeit) bei einer Freundin (30 km Entferung zur Arbeitstelle gewohnt) und bin dan via Mitfahrgelegenheiten an den Wochenenden nach Hause gefahren (dort war ich auch die ganze Zeit gemeldet). Vor Ort hatte ich eine Monatskarte für den ÖPNV und bin die 30 km täglich hin und zurück gependelt. Meine Frage wäre jetzt, wie gebe ich das richtigerweise in der Steuererklärung an.

Vielen Dank im Voraus

Antwort
von Mikkey, 13

Das kommt darauf an...

Die 30 km werden im Rahmen der normalen Entfernungspauschale Wohnung - Arbeitsstätte berücksichtigt. Soweit ist das noch klar.

Für den Rest ist es wichtig, ob "nach Hause" bedeutet, dass Du dort einen eigenen Haushalt unterhalten hast, dessen Führung Du wesentlich mitbestimmt hast. Hast Du dort bei den Eltern gewohnt, gibt es nichts, war der Haushalt Deiner, dann war es eine doppelte Haushaltsführung und Du kannst die Heimfahrten ebenfalls per Entfernungspauschale angeben.

Kommentar von FREDL2 ,

dann war es eine doppelte Haushaltsführung und Du kannst die Heimfahrten ebenfalls per Entfernungspauschale angeben

Nein. Für diese Heimfahrten - auch "Familienheimfahrten" genannt - braucht man keinen dopp. HH. Das ginge auch ohne.

Antwort
von SBerater, 12

du gibst die 30 km als tägliche Entferungspauschale an, die Heimfahrten gibst du an wie angefallen. Ob die weiten Entfernungen anerkannt werden, wird an weiteren Details liegen wie z.B einen weiteren Wohnsitz mit eigenem Haushalt.

Du kannst ggf. auch Kosten ansetzen, wenn du bei der Freundin Miete gezahlt hast. Das läuft dann unter doppelter Haushaltsführung.

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