Frage von elkestern, 10

Elternzeit vorzeitig beenden um das Mutterschaftsgeld zu sichern?

Wer kennt sich gut mit Elterngeld und Mutterschaftsgeld aus-es geht mir um folgende Frage: Kind A geboren 6/ 2012, Elternzeit für 2 Jahre beantragt, wobei eine Arbeitsstelle mit 45 % beim bisherige nArbeitgeber im 2. Jahr wieder aufgenommen wurde, befristet bis Ende Juni 2014. Der Vollzeitvertrag war ja somit immer noch vorhanden für später. Im Dez. 2013 kommt nun Kind B. Somit macht es wohl Sinn, die Elternzeit vorher zu beenden, um Mutterschaftsgeld zu kriegen-auf welcher Basis wird es dann berechnet? Vollzeitjob o. dzt. Teilzeitjob? Auf welcher Grundlage wird nun das Mutterschaftsgeld berechnet?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SumSum076, 8

Du kannst die Elternzeit pünktlich zum neuen Mutterschutzbeginn beenden und die frei gewordene Elternzeit an die zweite Elternzeit anhängen.

§ 16 Absatz 3, Satz 3 BEEG: "Die Elternzeit kann zur Inanspruchnahme der Schutzfristen des § 3 Absatz 2 und des § 6 Absatz 1 des Mutterschutzgesetzes auch ohne Zustimmung des Arbeitgebers vorzeitig beendet werden"

Und weil deine EZ dann zuende ist, dein Vollzeitvertrag wieder auflebt, und du nur deswegen nicht arbeiten gehen kannst, weil du im MuSchu bist, bekommst du das MuSchu-Geld für den Vollzeitvertrag.

(davon ab sollte Teilzeit in Elternzeit nicht an ein Datum geknüpft werden, sondern an die Dauer der Elternzeit. Das Datum sollte nur hinweisend dort stehen)

Antwort
von Tina34, 2

Erst einmal müsste der AG überhaupt mitspielen das die Elternzeit beendet wird. Der wird bestimmt nicht so blöd sein und das tun, das kostet ihn ja nur Geld!

Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld? Normalerweise bekommen Sie netto so viel wie sonst auch. Bei gesetzlich Versicherten zahlt die Krankenkasse bis zu 13 Euro pro Tag. Ihr Arbeitgeber legt den Rest drauf und stockt den Kassen-Betrag auf, bis die Summe Ihrem Durchschnitts-Netto-Verdienst der vergangenen drei Monate entspricht. Erhalten Sie Ihr Geld wöchentlich gilt entsprechend: Es wird aufgestockt, bis Sie den Durchschnittsverdienst der vergangenen 13 Wochen bekommen.

Sollte die Frage eher nach dem Elterngeld sein dann würde ich dies auch dazu schreiben!

Kommentar von SumSum076 ,

Der AG muss da gar nicht mitspielen. Er muss es hinnehmen!!!

Und ihn kostet das überhaupt kein Geld, denn er kann es sich über die Umlage 2 wieder zurück holen.

Und auch die Frage nach der Höhe des MuSchu-Geldes wurde nicht beantwortet!

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