Frage von rickosuad, 211

Elterngeld für ein zweites Kind

Hallo,

wir haben den Wunsch ein zweites Kind zu bekommen.

Hierfür gibt es ja sehr viele Punkte über die man nachdenken sollte, ... - wann ist der richtige Zeitpunkt (aus gesundheitlicher Sicht für die Frau) - wann ist der beste Zeitpunkt für das erste Kind (dass ich diesem noch gerecht werden kann) - etc.

Wir wollten uns jetzt noch zusätzlich über die zeitlichen und finanziellen Auswirkungen der Unterstützungen informieren.

a, Ob meine Frau nach Bezug des Elterngeldes für das erste Kind in Ihrer Elternzeit wieder arbeiten kann

... und ...

b, dies auch finanziell sinnvoll ist

.... des Weiteren ...

c, ob es ein Zeitpunkt gibt, den wir aus finanzieller Hinsicht nicht verpassen sollten, um das zweite Kind zu bekommen.

Wir haben schon ausführlich versucht uns über Google bzw. Internet, div. Telefonberatungen und Elterngeldstellen schlau zumachen, kommen aber leider nicht weiter bzw. eine konkrete Antwort auf unsere Daten.

Info: Am 20.01.2014 wurde unser erstes Kind geboren. Meine Frau hat bei Ihrem Arbeitgeber 3 Jahre Elternzeit eingereicht (Elternzeit 20.01.2014-20.01.2017). Das Elterngeld haben wir für 12 Monate beantragt (20.01.2014.20.01.2015).

Wenn wir jetzt z.B. am 20.12.2015 unser zweites Kind bekommen würden, wie würde sich das Elterngeld berechnen (Gehalt vor Geburt des ersten Kindes, Pauschalbetrag, Nur die letzten drei Monate des Elterngeld und sonst nichts oder nur die letzten drei Monate des Elterngeld + einen Pauschalbetrag)?

Empfiehlt es sich, dass meine Frau nach Bezug des Elterngeldes, aber noch in der Elternzeit, arbeiten geht? Wird der Wert der Berechnung des Elterngeldes erhöht oder minimiert man diesen? Werden dadurch neutrale Monate aktiviert?

Es wäre total schön, wenn uns jemand im Wirrwarr der Informationen helfen kann.

Vielen Dank schon mal im Voraus!

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Antwort
von SumSum076, 211

Käme Kind 2 am 20.12.2015, dann würde der MuSchu im Nov 2015 beginnen. Relevant für das Elterngeld ist das Einkommen der Monate: Okt 2015 bis Feb 2015 (=9 Monate). Hinzu kommen 3 Monate aus der Zeit vor dem ersten Kind.

Ginge die Frau von Feb 15 bis Okt 15 nicht arbeiten, wären das 9 Monate mit 0 Euro Einkommen. Das liefe dann beim Elterngeld auf den Mindestsatz von 300 Euro hinaus.

Es wäre also finanziell gesehen sinnvoller, wieder arbeiten zu gehen. Je mehr Einkommen, desto mehr Elterngeld.

Bitte unbedingt nochmal die Bedingungen zum Elterngeld Plus prüfen, welches im nächsten Juli kommen soll.

Antwort
von billy, 159

Mit der geplanten Einführung des Elterngeld Plus und der vier zusätzlichen Partnerschaftsbonusmonate zum 01.07.2015 wird das bestehende Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) grundlegend reformiert. http://www.elterngeld.net/elterngeld-kalendermonate.html

Antwort
von Candlejack, 136

wir haben den Wunsch ein zweites Kind zu bekommen.

Dann ran an die Radatten und los geht's. Je mehr Gedanken ihr Euch macht, desto weniger klappts. Ich denke, dass derart viele derart lange fürs schwanger werden brauchen, hängt einfach damit zusammen, dass viel zu viel geplant und gedacht wird. Sowas kann der Körper gar nicht richtig ab.

  • der richtige Zeitpunkt ist, wenn ihr das wollt
  • sofern keine schweren Krankheiten anliegen, steht dem gesundheitlich nichts im Weg
  • das erste Kind kommt schon damit klar, dem muss man selten "gerecht" werden und wenn man dem Kind ordentlich erklärt (sofern es schon so alt ist), wieso das zweite mehr Fürsorge braucht, klappt das auch
  • a: JA
  • b: das muss man an Euren Finanzen und der Situation abhängig machen
  • c: gibt aktuell keine Fristen oder Änderungen (abgesehen von dem beschriebenen 01.07.2015), aber solche Antworten gibt's auch beim Amt
  • vergeßt googlen und Co: fragt die Elterngeldstelle. Die haben mir in 10min alle Fragen geduldig und korrekt beantwortet. Ich hab keine Zeit für stundenlanges gegoogel !
  • am 20.01. kam das erste Kind und es soll schon das zweite geben ???
  • wie sich das Elterngeld berechnen würde, sagt Ecuh auf den EUR die Elterngeldstelle !
  • die Elternzeit ist erstmal vorausschauend angegeben, sie muss keine 3 Jahre Pause machen, der Arbeitgeber muss aber auch nicht verkürzen ;-)

Ich brech an dieser Stelle ab. Leute, ehrlich, fragt ! die ! Quellen. Geh mit all diesen Fragen zur Elterngeldstelle. Wir sind hier keine fachlich-amtliche Beratung !

Antwort
von Primus, 106

ich finde, dass in folgendem Link vieles von dem, was Du wissen möchtest, gut beschrieben ist:

http://www.prokind.de/eltern/themenwelt/finanzen/elterngeld/geschwisterplanung.h...

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