Frage von soydt, 2

Elteengeldanspruch trotz alg 1 und 2 leistungen

Ich habe mal eine Frage bezüglich des Elterngeldes.Ich 28 jahre aufgrund der Schwangerschaft (28 Ssw) nun zuhause mit alg 2 Anspruch und mein Lebenspartner bekommt vorrübergehend Alg 1 da er in seiner firma sesionpause hat.Was bedeutet er ist ca 2 maximal 3 monate auf Alg 1 angewiesen.Habe ich nun trotzdem Anspruch auf Elterngeld und wenn ja wurde mir gesagt wird es gegen das geld von mir (mein alg2) und meine partner sein (alg1) gerechnet.Ich frage mich nur wie soll das bitte funktionieren den die einen sagen man hätte keinen anspruch die anderen ja.Da ich in den letzten Jahren durchgehend Arbeiten war und nun nur durch die Schwangerschaft außer gefecht gesetzt bin (risikoschwangerschaft)habe ich doch eigendlich einen Anspruch nur inwie weit kann man diesen ermitteln.Da bei uns jeder cent aneinander angerechnet wird, zb sein alg 1 wird auch bei mir angerechnet und umkehrt was ich schon frech finde aber ok dazu brauch man nix sagen.Wer kennt sich damit aus und kann mir weiterhelfen für tips bin ich jederzeit offen und dankbar !! Lg

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Antwort
von Primus, 2

Wenn Du vor dem Bezug von ALG II berufstätig warst - und sei es auch nur durch einen Minijob, hast Du Anspruch auf Elterngeld.

Dabei kann es sein, dass Du nur 240 € ausgezahlt bekommst, aber das ist besser als nichts, oder ;-))

Sieh mal hier:

Bei Bezug von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag wird Elterngeld seit dem 1. Januar 2011 vollständig als Einkommen angerechnet und führt damit zu einer Kürzung der Leistungen. Das betrifft auch den bis 2010 anrechnungsfreien Mindestbetrag von 300 Euro und auch diejenigen, die schon vor dem 1.1.2011 Elterngeld bezogen haben.

Wichtig /Ausnahme: Alle Elterngeldberechtigten, die vor der Geburt ihres Kindes erwerbstätig waren und erst danach die genannten Leistungen beziehen, haben seit 1. 1. 2011 einen Elterngeldfreibetrag, der dem Einkommen vor der Geburt entspricht, jedoch höchstens 300 Euro monatlich beträgt. Bis zu dieser Höhe bleibt das Elterngeld in den genannten Fällen weiterhin anrechnungsfrei, steht also zusätzlich zur Verfügung

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