Frage von JetztOderNie,

ElitePartnervermittlung macht Angebot: nur 75 % der Gesamtforderung, in Raten zahlen, akzeptieren?

Die ElitePartnervermittlung läßt meiner Freundin keine Ruhe. Nun kam ein Angebot, sie müßte nur noch 75 % der Gesamtforderung zahlen, bei Belieben, sogar in Raten von nur 25 Euro zahlen. Sie nennen das Vergleichsforderung, das wären 231 Euro. Die schreiben sie seien entäuscht weil sie mehrfach angeschrieben wurde, keine Einigung erzielt wurde und sie immer noch nicht gezahlt habe. Sie drohen immer noch mit Gerichtsverfahren. Meine Bekannte ist schon ganz mürbe, gab mir heute Abend das Schreiben mit, was soll sie tun? Einfach Ratenzahlung machen? (Hintergrund nochmal kurz: sie hatte sich bei Elite angemeldet, dann per Mail abgemeldet, aber die wollen die Mailkündigung nicht akzeptieren, obwohl sie sich auch nur so auf der Partnersuchmaschine angemeldet hatte - und Mann hat sie dort auch keinen gefunden). Die Briefe kommen immer von Debitor-Inkasso Gmbh von Bad Schwartau.

Hilfreichste Antwort von wfwbinder,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es wird nie ein Klage geben. Die versuchen sie nur mürbe zu machen.

Keine Zahlung, die kommen vor Gericht nciht durch.

Ich bezweifele sogar, das sie einen Mahnbescheid schicken. das is alles nur "Säbelrasseln."

Ich habe das mit denen selbst schon durch. Keinen Cent gezahlt.

Ich würde denen nur jedesmal eine Mail schicken, "Hören sie auf mit Mahnungen, hören sie auf mit Ratenvorschlägen. Klagen sie endlich."

Das die solche Vorschläge machen zeigt ja schon, das sie selbst anfangen zu bröckeln.

Antwort von qtbasket,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich kann wfwbinder nur zustimmen.

Wenn Partnervermittlungen auf Erfüllung der Verträge klagen wollen, haben sie vor Gericht oftmals schlechte Karten. Die Verträge selbst sind ganz oder in Teilen rechtswidrig und dann braucht der Kunde gar nichts zu bezahlen.

Auch hier beraten die Verbraucherzentralen individuell und wirksam - die ca. 7 € für eine solche Beratung sind gut angelegt. dazu also einen Termin ausmachen und alle Vertragsunterlagen mitnehmen.

Antwort von hildefeuer,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Mit den Inkassounternehmen habe ich gute Erfahrungen gemacht wenn man sämtlichen Schriftwechsel als Kopie dem Amtsgericht zukommen lässt, bei dem die zugelassen sind (Inkassounternehmen müssen eine Zulassung den zuständigen AG´s haben). Also sämtlichen Schriftwechsel als Fax führen und Kopie ans AG und das dem Inkassounternehmen auch mitteilen. Die werden dann schon genau überlegen, was sie schreiben. Bei mir ging das dann soweit, das die Inkassounternehmen behauptete ein Fax nicht lesen zu können, das AG konnte es allerdings lesen und da war dann alles schnell erledigt.

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