Frage von Caro83,

Einzahlungen in "Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder" kündbar?

Hallo,

ich bin wiss. Mitarbeiterin an einer Uni und habe neulich von einer Kollegin erfahren, dass ich bei der Unterzeichnung meines Arbeitsvertrags angeben konnte, ob ich Geld in die sogenannte "VBL" - Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder einzahlen möchte. Laut meiner Kollegin muss man wohl darauf achten, dass man dies nicht möchte, wenn man keine längere Laufbahn im öff. Dienst anstrebt. D.h. ich zahle wohl monatlich Geld in die VBL, das habe ich mir auch telefonisch bestätigen lassen. Leider kann ich die Auszahlungen erst zum Ende meiner Tätigkeit im öff. Dienst veranlassen. Frage: Kann ich dise laufenden Zahlungen denn nicht irgendwie stoppen bzw. kündigen? Die Mitarbeiterin am Telefon meinte, dies sei nicht möglich. Ich könnte das Geld jedoch gut gebrauchen.

Antwort
von qtbasket,

Leider bist du da falsch informiert. Die Zusatzversicherung , hier VBL Klassik wird durch den Arbeitgeber abgeschlossen - dazu gilt hier in deinem Fall der TVÖD.

Der Mitarbeiter hat kein Wahlrecht. Er zahlt auch nur einen geringen Teil der Beiträge, ca. 6%, das meiste zahlt der Arbeitgeber.

Wenn man aus dem öffentlichen Dienst ausscheidet, kann man sich seine eigenen Beiträge von der VBL erstatten lassen - insofern verlierst du nichts.

Ich würde dringend dazu raten, die VBL Mitgliedschaft so lange wie möglich beizubehalten. Wenn nach 60 Beitragsmonaten ein Rentenanspruch erreicht wird, so steigt dieser innerhalb seiner Punktebewertung über die Jahre auch dann, wenn man nicht mehr Mitglied der VBL sein sollte.

Wenn man viele Jahre im öffentlichen Dienst verbracht hat, entsteht so ein ansehnlicher Rentenanspruch. Für genauere Deitails lohnt sich ein Blick in die VBL Satzung, die man sich auf der homepage der VBL herunterladen kann.

Auch am Servicetelefon der VBL erhält man Auskunft.

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